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Tierquälerei? LRA Dillingen kontrolliert Putenmastbetrieb
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Landratsamt Dillingen

Tierquälerei? LRA Dillingen kontrolliert Putenmastbetrieb

Pute aus Qualhaltung? Nein Danke! Foto: uschi dreiucker  / pixelio.de
Pute aus Qualhaltung? Nein Danke! Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Die Massentierhaltung gerät in der Öffentlichkeit immer wieder in Verruf. Auch im Landkreis Dillingen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Mastbetreiber.

von Martina Lakotta, Online-Redaktion


Was ist nur los in den bayerischen Mastbetrieben in Bayern? Verstöße gegen das Tierschutzgesetz häufen sich. Auch im Landkreis Dillingen scheint nicht alles nach Vorschrift abzulaufen. Ende vergangenen Monats wurde bereits gegen einen Putenhalter in Bachhagel Strafanzeige wegen Tierquälerei erstattet. Dem Mastbetreiber wird vorgeworfen die Tiere illegal mit einem Knüppel und einer Zange notgetötet zu haben. Auch die Haltungsbedingungen seien nicht optimal. Das will die Tierschutzorganisation „Soko Tierschutz“ festgestellt haben. Die Soko habe eine Arbeiterin in das Bachhageler Unternehmen eingeschleust, die entsprechende Beweise mit versteckter Kamera aufgenommen hat. Parallel zu diesen Ermittlungen haben die Tierschützer sich auch in einer Putenmast in Dattenhausen umgesehen und gefilmt. Auch hier ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft.

Landkreis Dillingen kontrolliert Puten-Mastbetrieb in Dattenhausen

Anlässlich der Vorwürfe der Tierschützer hat die Dillinger Veterinärverwaltung gemeinsam mit Vertretern des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) dem Dattenhauser Mastbetrieb einen Kontrollbesuch abgestattet. Gegenstand der mehrstündigen Kontrolle waren alle Aufzucht- und Mastställe sowie die Betriebsräume.

Vereinzelt tote Tiere im Dattenhauser Mastbetrieb

Stallungen und Betriebsräume im Dattennhauser Mastbetrieb ließen nach Angaben des Dillinger Landratsamtes nichts zu wünschen übrig. Auch das Hygienemanagement des Betriebes entspreche grundsätzlich den geltenden Vorgaben. Die Verdunkelung der Ställe, in die so kein Tageslicht dringt, wurde auf tierärztlichen Rat hin vorgenommen. Zusätzlich wurde in der Zwischenzeit mit der Zufütterung von Mineralstoffen und Vitaminen begonnen. Vereinzelt wurden in den Dattenhauser Ställen verendete Tiere vorgefunden. Stellenweise musste das Veterinäramt den Mastbetreiber vor Ort darauf hinweisen, mangelhafte Einstreu zu ersetzen. „Rückschlüsse auf einen unsachgemäßen Umgang mit den Tieren konnten draus jedoch nicht gezogen werden“, wie es in der Pressemitteilung des Landkreises Dillingen heißt.

Landratsamt Dillingen zieht Strafanzeige gegen Mastbetrieb noch nicht zurück

Nach Erstellung eines ausführlichen und abschließenden Gutachtens, werden je nach Ergebnis weitere Maßnahmen vom Landratsamt ergriffen. Unabhängig vom Ergebnis der gemeinsamen Kontrolle bleibt die vom Landratsamt Dillingen erhobene Strafanzeige gegen den Putenmastbetrieb aufrechterhalten.

Auch Mastbetriebe außerhalb Dillingens stehen unter Verdacht

Die „Soko Tierschutz“ hat auch in anderen Orten heimliche Filmaufnahmen gemacht. Nach Angaben der Tierschützer stehen weitere bayerische Betriebe in Verdacht, gegen Tierschutzbedingungen zu verstoßen. Den Tierschützern geht es mit ihren Aktionen nicht einzig darum, einen einzelnen Mastbetreiber an den Pranger zu stellen. Vielmehr sollen generelle Missstände aufgedeckt werden, um die Verbraucher darauf aufmerksam zu machen unter welchen Bedingungen das Fleisch beim Discounter und häufig auch beim Metzger und Direktverkauf entstanden ist. Denn letztendlich entscheidet der Konsument, ob Massenhaltungen, die zu schlechten Lebensbedingungen für die Tiere führen, auch in Zukunft weiter wachsen werden. Denn Fleischlieferanten, die auf grünen, bayerischen Wiesen leben, sind längst eine Seltenheit geworden.

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