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Das kostet Wohnbaufläche im Landkreis Dillingen
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Bis zu 205 Euro pro Quadratmeter

Das kostet Wohnbaufläche im Landkreis Dillingen

Die Stadt Dillingen von oben. Foto: Stadt Dillingen

Wer im Landkreis Dillingen a.d. Donau Wohnbaufläche kaufen möchte, der muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Je nach Gemeinde, Markt oder Stadt liegen die Preise zwischen rund 55 und 205 Euro pro Quadratmeter.

Die aktualisierte Form der sogenannten Bodenrichtwerte zum Stand 31. Dezember 2016 liegt nun auch für den Landkreis Dillingen a.d. Donau vor. Diese Werte geben Anhaltspunkte über den Grundstückswert für Bauland und Gewerbeflächen. Alle zwei Jahre ermitteln die Gutachter-Ausschüsse diese Werte neu. Die Zahlen liegen beim Landratsamt zur Einsicht vor. Viel getan hat sich seit 2014 nicht. Unterschiede werden jedoch im Vergleich unter den Städten und Gemeinden deutlich.

Die Preise der fünf Städte

Durchschnittlich stieg der Wohnbauflächen-Preis im Landkreis um etwa neun Prozent an. Den höchsten Anstieg hatte die Stadt Gundelfingen zu vermelden. Hier wuchs der Preis um 23 Prozent von 93,30 Euro auf 114,75 Euro pro Quadratmeter. In Wertingen ging der Wert dafür deutlich runter (-16,12 Prozent), liegt mit 127,99 Euro pro Quadratmeter aber dennoch über Gundelfingen. Spitzenreiter ist die Große Kreisstadt Dillingen mit 205,28 Euro. Das entspricht einer erneuten Steigerung um gut 17 Prozent. Am wenigsten zahlt man trotz einem Plus von 7,84 Prozent in der Stadt Höchstädt mit 83,72 Euro.

Grundstücke in den Gemeinden sind meist günstiger

Den niedrigsten Wohnbauflächen-Preis hat der Markt Bissingen. 55,71 Euro beträgt der Wert pro Quadratmeter, was einer Steigerung von knapp vier Prozent entspricht. Es folgen Wittislingen (63,85 Euro), Holzheim (65,11 Euro) und die Verwaltungsgemeinde Höchstädt (66,50 Euro), zu der die Gemeinden Finningen, Lutzingen, Blindheim und Schwenningen gehören. Spitzenreiter unter den Gemeinden ist Buttenwiesen mit einem Quadratmeterpreis von 84,99 Euro.

Preis bezieht sich auf unbebaute Grundstücke

Auch wenn die Bodenwerte keinen Verkehrswert darstellen, lassen sich so deutlich Trends ablesen. Die Städte und Gemeinden wurden in verschiedene Richtwertgebiete eingeteilt. Die Bodenrichtwerte beziehen sich dabei grundsätzlich auf unbebaute Grundstücke. Einberechnet wurden Merkmale wie beispielsweise Art und Maß der baulichen Nutzung, Boden-Beschaffenheit, Erschließungs-Zustand und Grundstücks-Gestaltung. Der Gutachter-Ausschuss für den Landkreis Dillingen a.d. Donau beschloss die neuen Werte in seiner Sitzung vom 1. Juni 2017.

Werte im Vergleich zu Augsburg bezahlbar

Trotz der leichten Preisanstiege ist der Grund im Landkreis preislich noch weit von den Werten aus Augsburg entfernt. Im Vergleich zur kreisfreien Großstadt beträgt der Wert teilweise nur ein Zehntel. Die Fuggerstadt hat mit Preissteigerungen von bis zu 40 Prozent in den letzten zwei Jahren zu kämpfen. Dadurch steigt der Druck auf dem Wohnungsmarkt kontinuierlich an.

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