Freigabe

Auf neuem Kreisverkehr in Zusamaltheim rollt der Verkehr

Seit Mittwoch rollt der Verkehr über den neuen Kreisverkehr in der Ortsdurchfahrt Zusamaltheim. Foto: Landratsamt Dillingen
Seit Mittwoch rollt der Verkehr über den neuen Kreisverkehr in der Ortsdurchfahrt Zusamaltheim. Foto: Landratsamt Dillingen
Vor wenigen Tagen wurde der neue Kreisverkehr im Bereich der Kreuzung Staatsstraße 2027/Kreisstraße DLG 2 für den Verkehr freigegeben. Damit ist auch die Ortsdurchfahrt durch Zusamaltheim wieder befahrbar.

Bei der Verkehrsfreigabe betonten Landrat Leo Schrell, die beiden Landtagsabgeordneten Georg Winter und Johann Häusler, sowie Bürgermeister Wolfgang Grob unisono, dass mit dem neuen Kreisverkehr ein großer Wurf gelungen sei. Demnach löst der Kreisverkehr nach Aussage des Landrats zahlreiche Konfliktpunkte. So wurde er nicht nur behindertengerecht ausgebaut, sondern auch das Geschwindigkeitsniveau in der Ortsdurchfahrt gesenkt. „Der Kreisverkehr schafft für alle Verkehrsteilnehmer eine erhöhte Sicherheit“, begründete Landrat Leo Schrell bei der Verkehrsfreigabe die mit 945.000 Euro veranschlagte Maßnahme.

Neuer Kreisverkehr erhöht Verkehrssicherheit

„Der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Joachim Hermann, hat in diesen Tagen eine Festbetragsförderung in Höhe von 690.000 Euro in Aussicht gestellt“, informierte MdL Winter. Gleichzeitig betonte er, dass mit dem Kreisverkehr die unbefriedigende Situation der schlechten Sichtverhältnisse beseitigt werden konnte, die immer wieder zu Verkehrsunfällen im Kreuzungsbereich geführt haben. Die Verkehrssicherheit wesentlich zu verbessern sei ihm ein dauerhaftes Anliegen.

Bislang unbefriedigende Situation im Kreuzungsbereich

Landrat Leo Schrell erinnerte, dass die Unfallkommission bereits im Jahr 2010 die Situation des bisherigen Kreuzungsbereiches in Zusamaltheim als unbefriedigend eingestuft hatte. Deshalb habe der Ausschuss für Kreisentwicklung im März 2015 beschlossen, die Maßnahme in kommunaler Sonderbaulast umzusetzen. „Bei der Umsetzung des Projekts haben wir neben dem fließenden Verkehr vor allem auch auf die Erhöhung der Verkehrssicherheit der Kinder und Schüler ein Augenmerk gelegt“, betonte Schrell. So sei durch die Maßnahme ermöglicht worden, richtliniengemäße Bushaltestellen zu schaffen. Zudem tragen neue Querungshilfen und ein umlaufender Gehweg über alle Zufahrten des Kreisverkehrs zu einer höheren Verkehrssicherheit bei.

Maßnahme unterstützt „zukunftsfähige Entwicklung der Gemeinde“

Die Gemeinde Zusamaltheim nutzte die Maßnahme, um teilweise die Kanäle und Wasserleitungen zu erneuern sowie eine neue Straßenbeleuchtung zu errichten. Auch haben die LEW und die Telekom während der Ausbaumaßnahme ihre Leitungen im Kreuzungsbereich erneuert. „Damit trägt die Maßnahme auch maßgeblich zur zukunftsfähigen Entwicklung der Gemeinde bei“, freute sich Grob. Zudem kündigte er an, dass die Gemeinde den neu entstandenen Dorfplatz und andere umliegende Flächen im Rahmen einer einfachen Dorferneuerung 2018 umgestalten will.

MdL Winter und MdL Häusler versicherten, sich auch weiterhin dafür einsetzen wollen, die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern. Derartige Projekte seien vor allem für die Entwicklung ländlicher Gemeinden als attraktive Lebensräume von enormer Bedeutung, so Winter. Deshalb werde er sich auch künftig im Haushaltsauschuss des Bayerischen Landtags für eine angemessene Förderung von entsprechenden Ausbaumaßnahmen stark machen.

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