Tür an Tür – Digital Factory GmbH

App soll Menschen mit Migrationshintergrund helfen

Mit dem neuen Projekt sollen Menschen mit Migrationshintergrund sich im Alltag besser zurechtfinden. Wie das umgesetzt werden soll.

Flüchtlinge, die erstmals in den Landkreis Dillingen an der Donau kommen, haben anfangs eine Menge offene Fragen zu ihrem neuen Alltag. Diese reichenbeispielsweise von Rundfunkgebühren und Mülltrennung über Kindergarten- und Schulbesuch bis hin zu Versicherungen sowie Deutsch- und Integrationskursen. Hier waren bisher in erster Linie die ehrenamtlichen Helfer gefragt, die den Neuankömmlingen mit Rat und Tat bei allen Alltagsfragen unterstützend zur Seite stehen.

Entlastung ehrenamtlicher Mitarbeiter

Nun soll den Geflüchteten ein eigenständiger Informationszugang ermöglicht werden. In der Open Source Mobile App werden ihnen in ihrer jeweiligen Sprache auf sie zugeschnittene Informationen zugänglich gemacht. Gleichzeitig kann dadurch auch für Entlastung der zahlreichen ehrenamtlich tätigen Menschen in den Helferkreisen gesorgt werden. Dies soll durch die „Integreat App“ umgesetzt werden. Auf Anregung der Sprecherrates der Helferkreise wurde das Projekt nun vom Landkreis umgesetzt.

Hintergründe zur „Ingreat App“

Die App ist in zahlreichen Kommunen und Landkreisen in Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit Erfolg im Einsatz. Entwickelt wurde sie von der „Tür an Tür-Digital Factory gGmbH“ in Augsburg und einem Team von Forschern und Studenten der TU München. In der App sind auf 69 Seiten Einzelinformationen enthalten, die eigens für den Landkreis zusammengestellt wurden.  Dafür war nach Aussage von Landrat Leo Schrell ein längerer Vorlauf für eine umfangreiche und detaillierte Informationsrecherche notwendig.

Die für die Übersetzungen angefallenen Kosten, wie beispielsweise der jährlich zu leistende Aufwand für den Betrieb, die Aktualisierung, den Zugriff auf bereits bestehende Übersetzungen und den Support, seien laut Schrell eine sinnvolle Investition.

App kann problemlos um weitere Sprachen ergänzt werden

„Nunmehr liegt das umfassende Nachschlagewerk zu allen für Geflüchtete relevanten Informationen vor“, freut sich Landrat Leo Schrell. Um möglichst vielen Menschen einen unkomplizierten Zugang zu den auf der App hinterlegten Detailinformationen zu ermöglichen, stehen neben der deutschen Version insbesondere auch eine Fassung auf Dari für die zahlreichen Afghanen sowie Varianten in Englisch und Arabisch zur Verfügung. „Mit dieser Bandbreite an Sprachen“, erklärt Schrell, „wird den Sprachkenntnissen der großen Mehrheit der Geflüchteten Rechnung getragen“. Aber auch wenn die Zusammensetzung der Geflüchteten im Landkreis sich kurzfristig ändern sollte, könne darauf flexibel reagiert und die App problemlos um weitere Sprachen ergänzt werden.

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Entlastung ehrenamtlicher Mitarbeiter

Nun soll den Geflüchteten ein eigenständiger Informationszugang ermöglicht werden. In der Open Source Mobile App werden ihnen in ihrer jeweiligen Sprache auf sie zugeschnittene Informationen zugänglich gemacht. Gleichzeitig kann dadurch auch für Entlastung der zahlreichen ehrenamtlich tätigen Menschen in den Helferkreisen gesorgt werden. Dies soll durch die „Integreat App“ umgesetzt werden. Auf Anregung der Sprecherrates der Helferkreise wurde das Projekt nun vom Landkreis umgesetzt.

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Die App ist in zahlreichen Kommunen und Landkreisen in Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit Erfolg im Einsatz. Entwickelt wurde sie von der „Tür an Tür-Digital Factory gGmbH“ in Augsburg und einem Team von Forschern und Studenten der TU München. In der App sind auf 69 Seiten Einzelinformationen enthalten, die eigens für den Landkreis zusammengestellt wurden.  Dafür war nach Aussage von Landrat Leo Schrell ein längerer Vorlauf für eine umfangreiche und detaillierte Informationsrecherche notwendig.

Die für die Übersetzungen angefallenen Kosten, wie beispielsweise der jährlich zu leistende Aufwand für den Betrieb, die Aktualisierung, den Zugriff auf bereits bestehende Übersetzungen und den Support, seien laut Schrell eine sinnvolle Investition.

App kann problemlos um weitere Sprachen ergänzt werden

„Nunmehr liegt das umfassende Nachschlagewerk zu allen für Geflüchtete relevanten Informationen vor“, freut sich Landrat Leo Schrell. Um möglichst vielen Menschen einen unkomplizierten Zugang zu den auf der App hinterlegten Detailinformationen zu ermöglichen, stehen neben der deutschen Version insbesondere auch eine Fassung auf Dari für die zahlreichen Afghanen sowie Varianten in Englisch und Arabisch zur Verfügung. „Mit dieser Bandbreite an Sprachen“, erklärt Schrell, „wird den Sprachkenntnissen der großen Mehrheit der Geflüchteten Rechnung getragen“. Aber auch wenn die Zusammensetzung der Geflüchteten im Landkreis sich kurzfristig ändern sollte, könne darauf flexibel reagiert und die App problemlos um weitere Sprachen ergänzt werden.

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