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25 Jahr Deutsche Einheit: vbw fordert mehr Soziale Marktwirtschaft
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ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.

25 Jahr Deutsche Einheit: vbw fordert mehr Soziale Marktwirtschaft

 vbw warnt: 25 Deutsche Einheit kein Grund sich auszuruhen. Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

25 Jahre Deutsche Einheit sind es in diesem Jahr. In dieser Zeit hat sich das Land wirtschaftlich stark entwickelt. Vor allem in Bayern wandelte man sich zu einem der attraktivsten Standorte für Technologie. Doch die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. warnt vor reiner Feierstimmung. vbw Präsident Alfred Gaffal erklärt: „Damit Deutschland auch morgen erfolgreich ist, brauchen wir wieder mehr Soziale Marktwirtschaft.“

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Am morgigen Samstag jährt sich die Vereinigung von Ost- und Westdeutschland bereits zum 25. Mal. Doch die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. warnt vor Selbstzufriedenheit in Deutschland. Dass sich seither die Wirtschaftslage in der Bundesrepublik spürbar verbessert hat, ist kein Grund sich nun zurücklehnen zu können.

Gaffal: „Heute lehnen wir uns in Deutschland aber leider schon wieder zurück und ruhen uns auf dem Erreichten aus“

„Unser Land ist 25 Jahre nach seiner Wiedervereinigung das wirtschaftliche Kraftzentrum Europas. Darauf können wir stolz sein“, erklärt vbw Präsident Alfred Gaffal. „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Deutschland noch vor zehn Jahren als der ‚kranke Mann Europas‘ galt. Nur durch mutige Reformen wie die Agenda 2010 und vor allem durch die hart erarbeitete Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen auf den Weltmärkten haben wir das Ruder wieder herumgerissen. Heute lehnen wir uns in Deutschland aber leider schon wieder zurück und ruhen uns auf dem Erreichten aus. Wir setzen auf staatliche Umverteilung und Eingriffe ins Marktgeschehen statt auf Eigeninitiative und Gründergeist.“

vbw sieht Erfolg von morgen in mehr Sozialer Marktwirtschaft

Konkret rät Gaffal: „Damit Deutschland auch morgen erfolgreich ist, brauchen wir wieder mehr Soziale Marktwirtschaft. Ihre Prinzipien waren auch die Grundlage dafür, dass der enorme Kraftakt des wirtschaftlichen Aufbaus in den ostdeutschen Ländern und das Zusammenwachsen von Ost und West gelingen konnten.“ Dabei unterstreicht der vbw Präsident auch die seit der Wiedervereinigung erzielten wirtschaftlichen Erfolge: „Das Bruttoinlandsprodukt in Ostdeutschland ist zwischen 1991 und 2014 um 85 Prozent gewachsen, das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner hat sich mehr als verdreifacht. Die Arbeitslosigkeit konnte spürbar um ein Drittel gesenkt werden.“

Bayern als Vorzeige-Beispiel für ostdeutsche Länder

Ein Gleichgewicht herrscht dennoch noch nicht in Deutschland. „Nach wie vor gibt es deutliche Unterschiede hinsichtlich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Beim Bruttoinlandsprodukt je Einwohner etwa erreichen die ostdeutschen Länder nur 62,8 Prozent des Niveaus in Bayern. Zudem ist der Aufholprozess Ostdeutschlands inzwischen weitgehend zum Stillstand gekommen“, so Gaffal. Vor allem Bayern sieht er hier als Beispiel, dass sich die anderen Länder zu Herzen nehmen sollten: „Wir haben es geschafft, uns von einem landwirtschaftlich geprägten Land zu einem Industrie- und Hochtechnologieland zu entwickeln. Heute sind wir einer der attraktivsten Standorte in Europa. Im System des Länderfinanzausgleichs sind wir vom Nehmerland zum mit Abstand größten Geberland geworden. Diese Motivation müssen auch die ostdeutschen Länder haben.“

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