Faserverbundkeramiken und Hybride Werkstoffe

Zwei neue Lehrstühle kommen an die Uni Augsburg

An der Uni Augsburg. Foto: Archiv/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Koch und Prof. Dr.-Ing. Kay Weidenmann verstärken das interdisziplinäre Forscherteam des Augsburger Instituts für Materials Ressource Management (MRM).

Ziel des Instituts für Materials Resource Management (MRM) der Universität Augsburg ist es, neue Funktionsmaterialien unter dem zentralen Leitaspekt der Verfügbarkeit bzw. Knappheit von Rohstoffen zu entwickeln. Dafür wurden nun zwei neue Lehrstühle geschaffen. Mit „Materials Engineering“ und „Hybride Werkstoffe“ soll das interdisziplinäre Forscher-Team des MRM nun erweitert werden.

„Ich freue mich, auf die mir bevorstehenden Aufgaben“

Während der Lehrstuhl für „Hybride Werkstoffe“ von Kay Weidenmann bereits zum Sommersemester 2019 seine Arbeit aufgenommen hat, stößt nun Dietmar Koch zum Team des MRM. Er kann auf einen Ruf als international anerkannter Experte für Faserverbundkeramiken verweisen, für eine Stoffklasse, die unter den zukunftsträchtigen Funktionsmaterialen eine herausgehobene Rolle spielt. „Ich freue mich“, sagt er, „auf die mir am MRM-Lehrstuhl bevorstehenden Aufgaben und darauf, die weitere Profilierung der Augsburger Material- und Ressourcenforschung im Bereich der keramischen Verbundstrukturen mit voranzutreiben, um die Universität Augsburg für entsprechende Forschungs- und Industriekooperationen noch attraktiver zu machen.“

Vom DLR und vom KIT ans MRM

Bis zur Annahme seines Rufs an die Universität Augsburg war Koch seit 2011 in Stuttgart am Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) Leiter der Abteilung Keramische Verbundstrukturen, seit 2015 auch stellvertretender Institutsleiter. Ebenfalls 2015 wurde er auf die Professur  Technologie der Verbundkeramiken am Institut für Angewandte Materialien (IAM) des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) berufen, wo auch Weidenmann als Abteilungsleiter für „Hybride Werkstoffe“ vor seinem Wechsel an die Universität Augsburg wirkte. Seit 2007 bereits leitet Koch Leiter den Arbeitskreis „Verstärkung keramischer Werkstoffe“ im Gemeinschaftsausschuss der Deutschen Keramischen Gesellschaft (DKG) und der Deutschen Gesellschaft für Werkstoffkunde für Materialkunde (DGM), seit 2012 ist er Vorstandsmitglied von Ceramic Composites e. V.

Das haben Koch und Weidenmann vor

Aufbauend auf ihren Erfahrungen wollen Koch und Weidenmann das MRM speziell im Bereich der keramischen Verbundstrukturen sowie der hybriden Werkstoffverbunde als hochkompetente Anlaufstelle etablieren. Besonders im Blick haben sie dabei den Reifegrad der Werkstoffe, denn: „Keramische Verbundstrukturen und hybride Werkstoffsysteme müssen, um von der Industrie als zuverlässige Werkstoffe eingeordnet zu werden, mit gleichbleibenden, einstellbaren Eigenschaften hergestellt werden.“ Und um dies zu erreichen, seien die Simulation der Werkstoffe und der Verfahren, weiterhin die präzise Kontrolle der einzelnen Prozess-Schritte bei der Herstellung sowie schließlich die Erfassung und das Verständnis der Prozessparameter ein entscheidender Schlüssel.

„Wir möchten Ihre wissenschaftliche Neugier anregen“

Nicht minder als der Forschung und Entwicklung richten Dietmar Koch und Kay Weidenmann ihr Augenmerk auf den Transfer und auf die Arbeit mit den Studierenden: „Wir möchten Ihnen die spannende Welt der Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde  näherbringen, mit Ihnen unsere Faszination für diese modernen Ingenieurswerkstoffe teilen und Ihre wissenschaftliche Neugier anregen.“

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Aufbauend auf ihren Erfahrungen wollen Koch und Weidenmann das MRM speziell im Bereich der keramischen Verbundstrukturen sowie der hybriden Werkstoffverbunde als hochkompetente Anlaufstelle etablieren. Besonders im Blick haben sie dabei den Reifegrad der Werkstoffe, denn: „Keramische Verbundstrukturen und hybride Werkstoffsysteme müssen, um von der Industrie als zuverlässige Werkstoffe eingeordnet zu werden, mit gleichbleibenden, einstellbaren Eigenschaften hergestellt werden.“ Und um dies zu erreichen, seien die Simulation der Werkstoffe und der Verfahren, weiterhin die präzise Kontrolle der einzelnen Prozess-Schritte bei der Herstellung sowie schließlich die Erfassung und das Verständnis der Prozessparameter ein entscheidender Schlüssel.

„Wir möchten Ihre wissenschaftliche Neugier anregen“

Nicht minder als der Forschung und Entwicklung richten Dietmar Koch und Kay Weidenmann ihr Augenmerk auf den Transfer und auf die Arbeit mit den Studierenden: „Wir möchten Ihnen die spannende Welt der Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde  näherbringen, mit Ihnen unsere Faszination für diese modernen Ingenieurswerkstoffe teilen und Ihre wissenschaftliche Neugier anregen.“

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