Universität Augsburg | Uniklinikum

Augsburg bekommt zum 1. Dezember 2016 eine medizinische Fakultät

Dem Campus am Klinikum Augsburg steht nichts mehr im Weg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Der Universitätsrat hat nun einstimmig die Errichtung einer Medizinischen Fakultät in Augsburg beschlossen. Die Grundordnungs-Änderung tritt am 1. Dezember 2016 in Kraft. Auch die Planungen für die ersten Gebäude auf dem neuen Medizin-Campus sind bereits angelaufen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Mit dem heutigen Beschluss ist die Medizinische Fakultät ab Dezember Teil der Universität Augsburg. Damit sind nun alle rechtlichen Voraussetzungen für künftige medizinische Forschung und für ein Medizinstudium in Augsburg geschaffen. Den Festakt zur Fakultätsgründung wird am 2. Dezember 2016 auch Ministerpräsident Horst Seehofer begleiten.

Wissenschaftsrat bewertet Lehrkonzept in Augsburg positiv

„Mit der Gründung der Medizinischen Fakultät ist ein weiterer großer Schritt in Richtung des Ziels getan, für das wir in den letzten Jahren sehr intensiv gearbeitet haben. Dass unser Lehr- und Forschungskonzept vom Wissenschaftsrat durchweg positiv bewertet wurde, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, kommentierte Präsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel. „Dies war zum einen Voraussetzung für die erfreuliche Entwicklung, die wir mit der formellen Fakultätsgründung jetzt feiern können.“

Baubeginn für den neuen Campus wohl 2018

Gegründet wird die Medizinische Fakultät durch die Anpassung der Grundordnung der Universität Augsburg. In dieser sind die Struktur der Universität und damit insbesondere auch das Spektrum ihrer Fakultäten festgeschrieben. Auch wenn erst jetzt die letzte rechtliche Hürde genommen wurde, sind die Planungen für die ersten Gebäude der neuen Fakultät bereits im Gange. Der neue Medizin-Campus wird in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikum Augsburg entstehen. Baubeginn soll im Jahr 2018 sein.

Für die ersten Gebäude sind dabei schon Mittel im Doppelhaushalt 2017/2018 des Freistaats veranschlagt. Dazu zählen ein Lehrgebäude mit Hörsälen und Seminarräumen, in dem auch die Medizinische Bibliothek sowie die Fakultätsverwaltung und das Department of Medical Education Augsburg untergebracht sind. Aber auch ein Forschungsgebäude für das Institut für Theoretische Medizin wird entstehen. Darüber hinaus finden Planungen für die Errichtung eines Zentrums für Integrierte Translationale Forschung statt.

Universität Augsburg sucht nach Gründungsdekan

Für den Aufbau der Fakultät soll in den ersten fünf Jahren ein Gründungsdekan verantwortlich sein. „Wir sprechen gerade mit sehr interessanten Kandidaten und Kandidatinnen über die Rahmenbedingungen und sind guter Dinge, noch in diesem Jahr eine für diese ambitionierte Aufgabe qualifizierte Persönlichkeit benennen zu können“, meinte Doering-Manteuffel. Der Dekan müsse mit den Strukturen einer Medizinischen Fakultät vertraut sein und langjährige Erfahrungen in Leitungs- und Managementpositionen haben. Ausgeprägte und nachgewiesene Kompetenzen in der medizinischen Forschung sowie fundierte Kenntnisse des Wissenschaftssystems kämen als weitere Voraussetzungen hinzu. Unterstützt wird der Dekan von einer neu geschaffenen Stabsstelle.

Weiterer Studiengang verbindet Medizin und Technik

Auf die ersten Medizinstudierenden muss Augsburg jedoch noch bis 2019/2020 warten. Der Masterstudiengang Medizininformatik soll dagegen schon 2018/2019 starten. Mit diesem würdigte der Wissenschaftsrat das Konzept für den Modellstudiengang Medizin und schlug den zusätzlichen Studiengang vor.

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Baubeginn für den neuen Campus wohl 2018

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Für die ersten Gebäude sind dabei schon Mittel im Doppelhaushalt 2017/2018 des Freistaats veranschlagt. Dazu zählen ein Lehrgebäude mit Hörsälen und Seminarräumen, in dem auch die Medizinische Bibliothek sowie die Fakultätsverwaltung und das Department of Medical Education Augsburg untergebracht sind. Aber auch ein Forschungsgebäude für das Institut für Theoretische Medizin wird entstehen. Darüber hinaus finden Planungen für die Errichtung eines Zentrums für Integrierte Translationale Forschung statt.

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