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Am 4. Mai 2026 fand der Bayerische Handwerksempfang unter Beisein von Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche statt. Dabei wurden insgesamt 26 junge Handwerkerinnen und Handwerker für ihre fachliche Kompetenz sowie ihren unternehmerischen Mut geehrt. Zwei der „Macher von Morgen“ kommen aus Bayerisch-Schwaben: Goldschmiedemeisterin Hereza Rosa Schmidtke aus Augsburg und Schreiner Moritz Wagner aus Weißenhorn.
Die Augsburger Goldschmiedemeistern Schmidtke erhielt die staatliche Anerkennung für die kreative Führung ihres eigenen Unternehmens. Die Handwerkerin stehe exemplarisch für eine nachrückende Generation der Branche, welche klassische handwerkliche Fertigkeiten mit modernen Geschäftsideen verknüpfe. Eine solche Herangehensweise steigere die Attraktivität des Berufsbildes für künftige Arbeitnehmer spürbar.
Der Schreiner aus Weißenhorn qualifizierte sich hingegen durch vergangene Bestplatzierungen, etwa bei den Berufsmeisterschaften EuroSkills, als „Macher für Morgen“. Solche Auszeichnungen würden demonstrieren, dass das hiesige Ausbildungswesen auch im internationalen Vergleich bestehen könne. Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer Schwaben, sowie deren Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner erklärten gemeinsam, die Ausgezeichneten veranschaulichen das Potenzial des schwäbischen Handwerks.
Während der Veranstaltung unterstrichen die Regierungsvertreter die gesellschaftliche Rolle des Handwerks. Söder verwies in seiner Rede auf die Systemrelevanz der landesweit rund 200.000 Betriebe, auf LinkedIn unterstreicht er: „Sie sind das Rückgrat insbesondere im ländlichen Raum“. Reiche erklärte ergänzend, der Sektor funktioniere als zentraler Treiber für Neuerungen innerhalb der Wirtschaft. Auch betonte sie, dass die Bundesregierung das System der dualen Ausbildung künftig politisch weiter aufzuwerten wolle.