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Zukunft des Titania noch ungewiss
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Stadt Neusäß/Titania Therme

Zukunft des Titania noch ungewiss

 Wer der neue Betreiber der Titania Therme in Neusäß sein wird, ist noch ungewiss, Foto: Fotolia

Nachdem die Stadt Neusäß nun eine Zahlungsklage sowie eine Räumungsklage gegen den Betreiber der Titania Therme eingereicht hat, ist sicher, dass die Starwaters Deyle Gruppe früher oder später der Neusässer Geschichte angehören wird. Unsicher jedoch ist die Zukunft des Schwimmbads.

Die derzeit laufende Räumungsklage im Fall der Titania Therme in Neusäß kann sich noch eine ganze Weile hinziehen. „Erfahrungsgemäß ist die Dauer eines solchen Verfahrens schwer einzuschätzen. Es kann sich dabei aber um mehrere Monate handeln“, weiß Hansjörg Durz, Bürgermeister der Stadt Neusäß. Die Erfüllung der Zahlungsklage über die noch ausstehende Pachtschuld der Starwaters Deyle Gruppe gegenüber der Stadt Neusäß sei hingegen relativ zeitnah zu erwarten.

Stadtrat entscheidet über neuen Betreiber der Titania Therme

Nun muss sich die Stadt Neusäß über die genaue Zukunft der Titania Therme klar werden. Diesbezüglich ist derzeit nämlich noch vieles unsicher. Ob der neue Titania-Betreiber die Stadt Neusäß selbst sein wird oder ob wieder ein externer Betreiber mit ins Boot geholt werden soll, gehört hierbei zu den wichtigsten Fragen. Über diese soll dann der Neusässer Stadtrat abstimmen. Sicher ist jedoch, so berichtet Durz, dass das Schwimmbad zunächst einmal saniert und renoviert werden soll. Bis zur Fertigstellung hat Neusäß somit ein ausreichend großes Zeitfenster, um sich über die weitere Vorgehensweise im Fall Titania zu entscheiden.

Schwimmbad-Skandal gipfelt in Räumungsklage

Der eigentliche Auslöser für das Drama um die Titania Therme in Neusäß waren erhöhte Legionellen-Werte und die Suche nach dem Schuldigen für den Skandal. Die Titania Pächter sind sicher, dass bauliche Mängel des Bades Grund für den Legionellen-Befall im vergangenen Jahr waren. Die Eigentümer, die Sportstätten Neusäß GmbH und die Stadt Neusäß, stellen jedoch klar, dass das Bad von der Eröffnung 2001 bis zum Sommer 2012 im unveränderten baulichen Zustand betrieben wurde – ohne Legionellen-Fall. Die Starwaters Deyle Gruppe habe als Pächter die angeblichen baulichen Mängel zudem niemals beklagt. Ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Bädertechnik habe nun zudem bestätigt, dass die Leitungsinstallation im Bad jederzeit dem Stand der Technik entsprach. Die Streitigkeiten gipfelten diese Woche nach wiederholter fristloser Kündigung von Seiten der Stadt Neusäß in einer Räumungsklage sowie einer Zahlungsklage.

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