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Titania-Countdown für die Wasserschlacht läuft Titania-Therme Neusäß
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Titania-Therme Neusäß

Titania-Countdown für die Wasserschlacht läuft Titania-Therme Neusäß

 Bleibt die Starwaters Deyle Gruppe trotz Kündigung im Titania? Am 18. Februar zeigt sich die Antwort, Foto: Fotolia

Es bleibt spannend im Titania-Thermen-Krimi. Wie der Streit um das Neusäßer Erlebnisbad endet, lässt sich noch nicht sagen. Ein großer Meilenstein ist allerdings der 18. Februar – bleibt der Pächter trotz gesetzlicher Kündigung?

Die Streitigkeiten um die Titania Therme in Neusäß sind noch lange nicht ausgesessen: Hier steht Wort gegen Wort. Während die Stadt Neusäß einstimmig eine gesetzliche Kündigung des Mietverhältnisses mit der Starwaters Deyle Gruppe durchgesetzt hat, betrachtet diese die Auflösung des Mietvertrags als ungerechtfertigt. Der Pächter der Titania-Therme will das Schwimmbad zum 18. Februar nicht räumen und hat rechtliche Schritte gegen die Stadt Neusäß eingeleitet.

Legionellen-Skandal löst Pächterstreit um Titania-Therme aus

Auslöser für den Mietstreit war der Legionellen-Skandal im vergangenen Jahr. Hier betrachten beide Seiten die jeweils andere als schuldig. Uwe Deyle, Geschäftsführer der Starwaters Deyle Gruppe, sieht die Schuld für die erhöhten Legionellen-Werte eindeutig auf Seiten der städtischen Gesellschaft Sportstätten Neusäß GmbH. Diese war für die Leitungen in der Titania-Therme zuständig. Die Leitungen wiederum macht man im Hause Deyle für die Legionellen-Werte verantwortlich. Uwe Deyle verweist hierbei auf ein Gutachten. Hansjörg Durz, Bürgermeister der Stadt Neusäß, hingegen berichtet, dass in den über zehn Jahren, in denen das Titania an die Deyle Gruppe verpachtet ist, keine einzige Beanstandung an den Leitungen kund getan wurde. Daher sehe er die Schuld nicht an den Leitungen und somit der Stadt Neusäß als Verpächterin, sondern am Pächter selbst.

Titania-Therme: Bei keinem Geld hört der Mietvertrag auf

Der tatsächliche Grund der Auseinandersetzung sind jedoch nicht die erhöhten Legionellen-Werte, die inzwischen wieder im Normalbereich sind, sondern die Mietzahlungen. Nachdem die Starwaters Deyle Gruppe die Stadt Neusäß in die Verantwortung für das verschmutzte Wasser in der Titania Therme zieht, hat sie die entstandenen Kosten aufgerechnet – und die Zahlungen für die letzten beiden Quartalsmieten ausgesetzt. Die Stadt Neusäß sieht dies als ungerechtfertigt und sprach daher eine fristlose Kündigung für das Pachtverhältnis aus. Letztendlich äußerte sich Bürgermeister Durz enttäuscht über die Entwicklungen des Mietverhältnisses und spricht von der Aussetzung der Zahlungen ohne Ankündigung. Die Starwaters Deyle Gruppe legt diesen Sachverhalt jedoch anders dar. So berichtet Uwe Deyle, er habe die Stadt Neusäß schriftlich über die Aussetzung in Kenntnis gesetzt.

Auszug oder Nicht-Auszug? Das ist derzeit die Frage im Titania

Wie sich der Streit genau weiter entwickelt, wird sich in wenigen Tagen am 18. Februar abzeichnen – der Frist der gesetzlichen Kündigung. Wird die Starwaters Deyle Gruppe, wie angekündigt, die Titania-Therme nicht räumen, will die Stadt Neusäß mit einer Räumungsklage weiter gegen sie vorgehen. Im Gegenzug hat die Deyle Gruppe bereits rechtliche Schritte gegen die Stadt Neusäß eingeleitet. Die derzeitige Pächterin will den Mietvertrag bis 2015 erfüllen. Letzen Endes steht im derzeitigen Fall „Titania-Therme“ Aussage gegen Aussage. Eine Prüfung durch das Gericht – die sich offenkundig mehr als abzeichnet – wird wohl Klarheit ins dunkle Schwimmbecken bringen.

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