Corona-Virus

Zollamt: Beantwortung der häufigsten Corona-Fragen

Die Corona-Krise trifft die Wirtschaft. Unter anderem stehen Unternehmen mit In- oder Export durch das Virus Problemen gegenüber. Die Zollverwaltung gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Das Corona-Virus beschäftigt die Bevölkerung wie aktuell kein anderes Thema. Antworten auf die gängigsten Fragen im Hinblick auf In- und Export hat das Zollamt nun veröffentlicht.

Werden Dienststellen aufgrund von Pandemiemaßnahmen geschlossen? Und ist eine Zollabfertigung dennoch weiterhin gewährleistet?


In den örtlichen Behörden bestehen Konzepte zur Aufrechterhaltung der Zollabfertigung, so dass auch bei Ausfallszenarien einzelner Standorte eine Abfertigungsmöglichkeit grundsätzlich gewährleistet wird. In einem konkreten Fall würden Informationen über Mitteilungen in regionalen Presseorganen sowie auf verschiedenen Internetseiten verbreitet werden. Darüber hinaus werden die zuständigen Industrie- und Handelskammern durch die Hauptzollämter in Kenntnis gesetzt. Diese wiederum leiten die entsprechenden Informationen an ihre Mitgliedsunternehmen weiter.

Gibt es Beschränkungen oder ein Verbot für die Einfuhr von Waren aus China?

Da eine Infektion über importierte Ware als sehr unwahrscheinlich eingeschätzt wird, sind bei der Einfuhr von Waren aus China keine besonderen Förmlichkeiten aufgrund des Corona-Virus vorgesehen. Ein generelles Importverbot besteht nicht.

Wurde meine Warensendung aus China aufgrund des Corona-Virus zurückgesendet beziehungsweise noch nicht freigegeben?


Besondere Förmlichkeiten bei der Abfertigung von Waren aus China aufgrund des Corona-Virus bestehen derzeit nicht. Eine Rücksendung beziehungsweise eine verzögerte Freigabe erfolgte möglicherweise wegen fehlender zollrechtlicher Förmlichkeiten oder Verboten und Beschränkungen. Den genauen Grund kann der beauftragte Spediteur beziehungsweise die abfertigende Zollstelle erklären.

Kann ich in betroffene Gebiete Desinfektionsmittel und Schutzmasken – auch in größeren Mengen – versenden?

Die Ausfuhr von üblichen Handdesinfektionsmitteln ist unter Beachtung der zollrechtlichen Ausfuhrformalitäten grundsätzlich möglich. Es ist jedoch zu beachten, dass Desinfektionsmittel aufgrund der Inhaltsstoffe möglicherweise als Gefahrgut gelten und von der Beförderung bestimmter Dienstleister ausgeschlossen sein könnten. Die Ausfuhr von Mund-Nasen-Schutz-Produkten sowie FFP2- und FFP3-Masken ist hingegen untersagt. Einzelheiten können der Bekanntmachung im Bundesanzeiger entnommen werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Corona-Virus

Zollamt: Beantwortung der häufigsten Corona-Fragen

Die Corona-Krise trifft die Wirtschaft. Unter anderem stehen Unternehmen mit In- oder Export durch das Virus Problemen gegenüber. Die Zollverwaltung gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Das Corona-Virus beschäftigt die Bevölkerung wie aktuell kein anderes Thema. Antworten auf die gängigsten Fragen im Hinblick auf In- und Export hat das Zollamt nun veröffentlicht.

Werden Dienststellen aufgrund von Pandemiemaßnahmen geschlossen? Und ist eine Zollabfertigung dennoch weiterhin gewährleistet?


In den örtlichen Behörden bestehen Konzepte zur Aufrechterhaltung der Zollabfertigung, so dass auch bei Ausfallszenarien einzelner Standorte eine Abfertigungsmöglichkeit grundsätzlich gewährleistet wird. In einem konkreten Fall würden Informationen über Mitteilungen in regionalen Presseorganen sowie auf verschiedenen Internetseiten verbreitet werden. Darüber hinaus werden die zuständigen Industrie- und Handelskammern durch die Hauptzollämter in Kenntnis gesetzt. Diese wiederum leiten die entsprechenden Informationen an ihre Mitgliedsunternehmen weiter.

Gibt es Beschränkungen oder ein Verbot für die Einfuhr von Waren aus China?

Da eine Infektion über importierte Ware als sehr unwahrscheinlich eingeschätzt wird, sind bei der Einfuhr von Waren aus China keine besonderen Förmlichkeiten aufgrund des Corona-Virus vorgesehen. Ein generelles Importverbot besteht nicht.

Wurde meine Warensendung aus China aufgrund des Corona-Virus zurückgesendet beziehungsweise noch nicht freigegeben?


Besondere Förmlichkeiten bei der Abfertigung von Waren aus China aufgrund des Corona-Virus bestehen derzeit nicht. Eine Rücksendung beziehungsweise eine verzögerte Freigabe erfolgte möglicherweise wegen fehlender zollrechtlicher Förmlichkeiten oder Verboten und Beschränkungen. Den genauen Grund kann der beauftragte Spediteur beziehungsweise die abfertigende Zollstelle erklären.

Kann ich in betroffene Gebiete Desinfektionsmittel und Schutzmasken – auch in größeren Mengen – versenden?

Die Ausfuhr von üblichen Handdesinfektionsmitteln ist unter Beachtung der zollrechtlichen Ausfuhrformalitäten grundsätzlich möglich. Es ist jedoch zu beachten, dass Desinfektionsmittel aufgrund der Inhaltsstoffe möglicherweise als Gefahrgut gelten und von der Beförderung bestimmter Dienstleister ausgeschlossen sein könnten. Die Ausfuhr von Mund-Nasen-Schutz-Produkten sowie FFP2- und FFP3-Masken ist hingegen untersagt. Einzelheiten können der Bekanntmachung im Bundesanzeiger entnommen werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben