Schutzschirm

Corona-Krise: Diese Hilfen können Unternehmen in Anspruch nehmen

Die Staatsregierung will mit einem Sonderprogramm auch kleine und mittlere Unternehmen in der Corona-Krise unterstützen. Diese Hilfen können Betriebe in Anspruch nehmen.

Die Corona-Pandemie trifft die deutsche Wirtschaft hart. Daher haben die Bundes- und bayerische Staatsregierung einen gewaltigen Schutzschild für Unternehmen aufbauen. Das sind die Maßnahmen im Überblick:

Kurzarbeitergeld

  • Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 Prozent teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden
  • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer
  • vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit.

Alle Informationen finden Sie hier.

Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen

  • Mit einem Paket von Maßnahmen soll die Liquidität von Unternehmen verbessert werden. 
  • Die Gewährung von Stundungen wird erleichtert.
  • Vorauszahlungen können leichter angepasst werden.
  • Auf Vollstreckungsmaßnahmen (z. B. Kontopfändungen) beziehungsweise Säumniszuschläge wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.

Milliarden-Schutzschild für Betriebe und Unternehmen 

Mit neuen und im Volumen unbegrenzten Maßnahmen zur Liquiditätsausstattung sollen Unternehmen und Beschäftigte geschützt werden.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat für wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus Hotlines eingerichtet. Die Hotline für Unternehmen ist unter 030-18 615 1515 zu erreichen.

Bayerischer Schutzschirm für Unternehmen 

Am 16. März hat die Bayerische Staatsregierung einen bayerischen Schutzschirm mit den folgenden drei Schwerpunkten angekündigt:

  • Es werden Ausfallbürgschaften für Kredite von 50-60 Prozent auf 80-90 Prozent erhöht, es stehen LfA-Förderkredite zur Verfügung, die Hausbanken können so erleichtert Kredite vergeben. 
  • Über den Bayernfonds kann sich der Staat an Unternehmen beteiligen, die unmittelbar vor der Insolvenz stehen.
  • Soforthilfe für Betriebe bis 250 Mitarbeiter, die in Not kommen (ein Kriterienkatalog wird erarbeitet über die Bezirksregierungen, Anträge sind auch über die Wirtschaftsförderungsabteilungen der Bezirksregierungen zu stellen) 5.000 – 30.000 Euro Sofortgeld je nach Betriebsgröße zur Liquiditätshilfe, die unbürokratisch abgerufen werden können; dies gilt für Betriebe bis 250 Mitarbeiter.

    Alle Informationen und Formulare finden Sie hier.
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  • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer
  • vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit.

Alle Informationen finden Sie hier.

Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen

  • Mit einem Paket von Maßnahmen soll die Liquidität von Unternehmen verbessert werden. 
  • Die Gewährung von Stundungen wird erleichtert.
  • Vorauszahlungen können leichter angepasst werden.
  • Auf Vollstreckungsmaßnahmen (z. B. Kontopfändungen) beziehungsweise Säumniszuschläge wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.

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Das Bundeswirtschaftsministerium hat für wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus Hotlines eingerichtet. Die Hotline für Unternehmen ist unter 030-18 615 1515 zu erreichen.

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  • Es werden Ausfallbürgschaften für Kredite von 50-60 Prozent auf 80-90 Prozent erhöht, es stehen LfA-Förderkredite zur Verfügung, die Hausbanken können so erleichtert Kredite vergeben. 
  • Über den Bayernfonds kann sich der Staat an Unternehmen beteiligen, die unmittelbar vor der Insolvenz stehen.
  • Soforthilfe für Betriebe bis 250 Mitarbeiter, die in Not kommen (ein Kriterienkatalog wird erarbeitet über die Bezirksregierungen, Anträge sind auch über die Wirtschaftsförderungsabteilungen der Bezirksregierungen zu stellen) 5.000 – 30.000 Euro Sofortgeld je nach Betriebsgröße zur Liquiditätshilfe, die unbürokratisch abgerufen werden können; dies gilt für Betriebe bis 250 Mitarbeiter.

    Alle Informationen und Formulare finden Sie hier.
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