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Yi-Ko-Betriebsräte stellen Forderungen an Burger King
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BURGER KING Beteiligungs GmbH

Yi-Ko-Betriebsräte stellen Forderungen an Burger King

 Betriebsräte fordern Burger King auf, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln. Foto: B4B SCHWABEN

Nachdem die Burger King Beteiligungs GmbH dem Franchisenehmer YI-Ko Holding gekündigt hatte und daraufhin rund 90 Filialen schließen mussten, geht der allgemeine Betriebsrat von Yi-Ko nun auf Burger King zu und stellt seine Forderungen für die Zukunft – denn es geht um knapp 3.000 Arbeitsplätze.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Mit der Yi-Ko Holding als Franchisenehmer von rund 90 Burger King-Filialen in Deutschland erlebte die BURGER KING Beteiligungs GmbH in den letzten Monaten einige Tiefschläge. Zahlreiche Rechtsstreits mit Arbeitnehmern und Betriebsräte landeten vor Gericht, ein Hygieneproblem entwickelte sich zum Medienskandal und schließlich wurde dem Franchise-Nehmer Yi-Ko gekündigt. Alle Filialen des Franchisenehmers mussten daraufhin noch im November 2014 schließen. Jetzt stellt der Gesamtbetriebsrat der Burger King GmbH, Tochter der Yi-Ko Holding, Forderungen an Burger King Europe. Der Gesamtbetriebsrat hat bereits Ende November  die Resolution mit deutlichen Forderungen an ihren Arbeitgeber und den Franchisegeber Burger King Europe verabschiedet.

Mitarbeiter und Betriebsräte fordern tragfähiges Konzept für die Zukunft

Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Burkhard Siebert, erklärte mit Blick auf die heutige Sitzung: „Die Gewerkschaft NGG unterstützt die formulierten Forderungen voll und ganz. Die Betriebsräte haben Recht, wenn sie die Burger King GmbH in die Pflicht nehmen und von ihr ein glaubhaftes und tragfähiges Konzept für den Weiterbetrieb fordern, aber insbesondere auch Burger King Europe in der Verantwortung für die baldige Wiedereröffnung sehen. Ganz zu Recht fordern sie auch, dass sie als gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Beschäftigten in den Prozess der Neuausrichtung der Burger King GmbH eingebunden werden müssen. Nur das schafft Vertrauen.“

NGG fordert Yi-Ko zu Gesprächen auf

In Richtung des neuen Alleineigentümers der Yi-Ko-Holding, Alexander Kolobov, formulierte Burkhard Siebert die Forderung, die gestern in einer Pressemitteilung angekündigten Gespräche mit der NGG „sehr zeitnah“ zu beginnen: „Die NGG steht für solche Gespräche natürlich bereit.“ Ziel ist es, alle 89 Filialen weiterzuführen.

Diese Forderungen enthält die Resolution an Burger King

  • Die Restaurants müssen bei Wiedereröffnung mit ausreichend Personal ausgestattet sein, um den Systemstandards in Zukunft gerecht werden zu können
  • Die tarifliche und arbeitsvertraglich korrekte Bezahlung muss wiederhergestellt werden
  • Offene finanzielle und sonstige Forderungen der Beschäftigten sollen ausgeglichen und überflüssige Gerichtsverfahren beendet werden
  • Der Wiedereintritt in den Bundesverband der Systemgastronomie e.V. soll wiederhergestellt werden
  • Regelmäßige Gespräche mit den Betriebsräten und dem gesamtbetriebsrat sollen aufgenommen werden

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