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BURGER KING kündigt YI-KO Holding: Augsburger Filialen betroffen
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BURGER KING Beteiligungs GmbH

BURGER KING kündigt YI-KO Holding: Augsburger Filialen betroffen

 Die BURGER KING Filiale in der Maximilianstraße Augsburg. Foto: B4B SCHWABEN

Nun also doch: BURGER KING kündigt alle Franchiseverträge mit der Yi-Ko Holding, die in der Vergangenheit mit ihren Arbeitsbedingungen und Hygieneverstößen Schlagzeilen machte. Der Franchisenehmer muss den Betrieb in seinen 89 Filialen einstellen - davon sind auch mehrere Filialen im Großraum Augsburg betroffen.

von Kathrin Lüders, Online-Redaktion

Die Fast-Food-Kette BURGER KING fürchtet um Rufschädigung - und zieht nun die Konsequenzen. Am heutigen Mittwoch wurde der Entschluss bekannt gegeben, dass alle Franchiseverträge mit der Yi-Ko mit sofortiger Wirkung beendet werden. Diese schwierige, jedoch notwendige Entscheidung sei getroffen worden, nachdem sich die Yi-Ko wiederholt nicht an die vertraglich vereinbarten Arbeitsbedingungen für ihre 3.000 Restaurant-Mitarbeiter gehalten habe, heißt es seitens BURGER KING.

BURGER KING berichtet von schweren Misständen in Yi-Ko-Holding-Filialen, trotz Maßnahmenplan

Die Yi-Ko Holding hätte demnach die BURGER KING Standarts fortgesetzt missachtet und damit die übrigen 165 Franchisenehmer und 25.000 Mitarbeiter in Deutschland gefährdet. Vor einigen Monaten erlangte BURGER KING nach eigenen Angaben Kenntnis über schwerwiegende Missstände in den von der Yi-Ko Holding geführten Restaurants. "Deshalb einigten wir uns mit der Yi-Ko auf einen umfassenden Maßnahmenplan zur Beseitigung dieser Missstände. Als Teil dieses Maßnahmenplans stellte BURGER KING der Yi-Ko einige seiner erfahrensten Führungskräfte zur Seite, um die Arbeitsbedingungen und das operative Geschäft zu verbessern und so die Einhaltung der hohen Standards der Marke BURGER KING sicherzustellen

Nach anfänglichen Erfolgen stellte BURGER KING erneute Verstöße fest

Dadurch seien zunächst wichtige Erfolge erzielt worden: 90 % der Gerichtsverfahren gegen die Yi - Ko Holding konnten innerhalb von 90 Tagen beigelegt werden. Es wurde außerdem Verbesserungen der Gästezufriedenheit sowie der operativen Leistung festgestellt. Hunderte Manager der von der Yi - Ko Holdingbetriebenen Restaurants seien auch erneut auf die operativen Standards der Marke BURGER KING ® geschult worden. Trotz der anfänglichen Erfolge musste BURGER KING nach eigenen Angaben feststellen, dass die Yi - Ko erneut gegen die getroffenen Vereinbarungen verstoßen hätte.

Inhaltlich führte BURGER KING wiederholte Verstöße gegen die Arbeitsverträge und unterbesetzte Schichten in den Restaurants an. Außerdem hätte der ehemalige Geschäftsführer der Yi-Ko weiterhin fortwährend Einfluss auf das Tagesgeschäft genommen. Basierend auf den Ergebnissen ihrer eigenen Untersuchungen und den wiederholten Verstößen gegen die Vereinbarungen durch die Yi - Ko , hätte BURGER KING nun den schweren Entschluss gefasst, alle Franchiseverträge mit der Yi - Ko mit sofortiger Wirkung zu beenden. „Die Kündigung stellt für uns nur den letzten Schritt dar“, so Andreas Bork, Vice President & General Manager, Burger King Central Europe. „ Leider mussten wir aufgrund der wiederholten Verstöße der Yi - Ko gegen operative und arbeitsrechtliche Standards sowie der daraus resultierenden Rufschädigung feststellen, dass die Yi - Ko kein Teil der BURGER KING Gemeinschaft bleiben kann.“

Mehrere Filialen in Bayerisch-Schwaben betroffen

In der Region sind nach Angaben von BURGER KING fünf Filialen der Yi-Ko Holding angesiedelt: Darunter die Augsburger Filialen in der Gabelsbergerstraße, sowie das Restaurant in der Maximilianstraße. Der BURGER KING am Augsburger Hauptbahnhof im Fuggerstadtcenter ist bereits wegen Umbauarbeiten geschlossen.  Eine weitere Filiale befindet sich in Gersthofen und eine in Jettingen-Scheppach. Wie es für die Beschäftigten der betroffenen dieser BURGER KING-Restaurants weitergeht, ist derzeit noch unklar.

Yi-Ko Holding kündigt Widerstand an

Noch läuft der Geschäftsbetrieb in den BURGER KING-Filialen. Yi-Ko-Chef Dieter Stummel sagte im Gespräch mit FOCUS Online, dass er alles tun werde, um die Filialen offenzuhalten. Die Kündigung sei rechtswidrig. Daher blieben die Filialen auch weiterhin geöffnet. Die Frage ist nun, wie lange sich dieser Zustand ohne Neulieferungen aufrecht erhalten lässt. Gegenüber Focus äußerte sich Stummel: "Die Vorräte reichen noch zwei bis drei Tage". Die Yi-Ko Holding tue aber alles dafür, um die Belieferung zu gewährleisten. Es solle möglichst alles so weiterlaufen wie bisher.

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