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Wolfgang Hübschle: „Augsburg bleibt eine Chancenregion“
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Wirtschaftsjahr 2021

Wolfgang Hübschle: „Augsburg bleibt eine Chancenregion“

 Bild Herr Dr. Hübschle
Dr. Wolfgang Hübschle, Wirtschaftsreferent der Stadt Augsburg. Foto: Stadt Augsburg

Ein großes Ziel von Augsburgs Wirtschaftsreferent Wolfgang Hübschle ist es, 2021 vorhandene Zukunftsfelder des Produktionsstandorts Augsburg weiterzuentwickeln. Weche das genau sind, erzählt er im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie ist Ihre Prognose für das Wirtschaftsjahr 2021 bezogen auf den Wirtschaftsraum Augsburg?

Wolfgang Hübschle: Eine Prognose für 2021 abzugeben, ist aktuell kaum möglich. Die Coronapandemie wird mindestens in den ersten Monaten des neuen Jahres noch großen Einfluss auf den Alltag haben. Es wird es auf viele verschiedene Faktoren ankommen. Zentral ist, wie gut unser Gesundheitssystem die anhaltende Belastung auffangen oder inwieweit es durch die beginnende Impfung entlastet werden kann. Hiervon hängen dann auch Art und Dauer zukünftiger Lockdowns, Ausgestaltung künftiger staatlicher Unterstützung oder die besondere Betroffenheit einzelner Branchen ab. Nach wie vor haben wir hier einen aufstrebenden Wirtschaftsstandort, und Augsburg bleibt eine Chancenregion mit sehr guter Entwicklung. Wichtig ist, dass wir das Beste aus der Situation machen und die Stadt wirtschaftlich auch oder gerade jetzt nach vorne bringen - egal unter welchen Umständen.

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Wie stellt sich das Wirtschaftsreferat für das Jahr 2021 auf?

Die Corona-Krise hat 2020 die Augsburger Unternehmen hart getroffen, hat einiges gelehrt und uns auch so manche Schwachstelle aufgezeigt.

Wir haben uns die letzten Monate viel damit beschäftigt, uns an die neue Situation anzupassen, die Bedarfe der Unternehmen vor Ort abzufragen und neue Konzepte aufzusetzen. Manches war in 2020 möglich, was zuvor kaum umsetzbar war. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können wir 2021 in die Umsetzung von einigen Projekten gehen.

Ein großes Ziel ist es, schon vorhandene Zukunftsfelder des Produktionsstandorts Augsburg weiterzuentwickeln. Es geht darum, Gewohntes neu zu denken, innovativer und kreativer zu werden, damit Arbeitsplätze auch langfristig erhalten werden. 2021 werden Schwerpunkte in den Bereichen neue Materialien, neue Produktionstechnologie, Künstlicher Intelligenz und adaptive Produktion gesetzt. Und wir wollen die Zukunftsfelder Gesundheitswirtschaft und als Querschnittsthema Smart City wieder verstärkt angehen. Auch uns hat die Pandemie ausgebremst.

Wir haben auch gesehen, dass sich die Innenstadt teilweise mit neuen Herausforderungen oder anderen Schwerpunkten konfrontiert sieht. Natürlich bleibt ein wichtiges Ziel für 2021, die Frequenz in der Innenstadt nach dem harten Lockdown wieder sukzessive zu erhöhen und neue Konzepte unter Berücksichtigung der bestehenden Maßgaben zu entwickeln. Dazu werden in den Themenfeldern stationärer bzw. hybrider Einzelhandel weitere Convenience-Angebote für die Besucher der Innenstadt, z.B. im Bereich der Zustellung von Einkäufen, angestoßen bzw. vorgedachte Konzepte weiter ausgerollt. Neben den Einzelhändlern leidet auch der Stadtmarkt unter den Einschränkungen der Pandemie. Einzelne Händler kämpfen um ihre Existenz bzw. mussten bereits aufgeben. Neben speziellen Wirtschaftshilfen wie zum Beispiel Stundung von Gebühren und Mieten werden Unterstützungsangebote der City Logistik erarbeitet, wohl wissend, dass dies bei Lebensmitteln nicht ganz einfach ist. Und wir haben natürlich auch altbewährte Formate wie Plärrer und Dult im Blick, die 2021 gegebenenfalls erneut angepasst werden müssen. Mittel- und langfristige Planungen bleiben wegen des unvorhersehbaren Pandemiegeschehens und darauf abgestimmter, sich ändernder Vorgaben allerdings auch für uns schwierig. 

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Wie blicken Sie ganz persönlich auf das neue Jahr?

Ich freue mich jedes Jahr wieder auf den frischen Schwung, den ein Jahresbeginn mit sich bringt. Diese Dynamik werden wir wegen der Nachholeffekte in 2021 noch stärker spüren. Gerade weil die vergangenen Monate für uns alle belastend waren, blicke ich optimistisch auf die kommenden Monate. Persönlich freue ich mich am meisten darauf, jetzt Themen und Projekte anzugehen, die unter Corona-Bedingungen zurückgestellt werden mussten. Wir haben beispielsweise bereits gemeinsam mit der Regio Tourismus Aktivitäten für den Tourismus und das Tagungswesen geplant, insbesondere zum neuen und sehr spannenden Thema „Wasser“. Auch im Bereich Innovation sind Veranstaltungen und Kongresse nur sehr schwer verzichtbar. Innovation lebt von der Interaktion der Menschen, die Ideen austauschen und diskutieren. Kontaktbeschränkungen sind hier Gift. Und beruflich wie privat freue ich mich auf viele Begegnungen, Treffen und Veranstaltungen, die 2020 weitgehend ausgefallen sind.

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