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Wirtschafts-Standort A³: Alleskönner Holz
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A³ Wirtschaftsraum / Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Wirtschafts-Standort A³: Alleskönner Holz

 Die Teilnehmer der Exkursion konnten allerlei zum Thema Holz erfahren. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Im Rahmen der Wander-Ausstellung „Bauen mit Holz in Bayerisch-Schwaben“ erkundeten zahlreiche Interessierte die Holzbauregion Augsburg. Die Ausstellung ist ein Gemeinschafts-Projekt des Architektur-Museums Schwaben und des Netzwerks Holzbau.

Ziel der Ein-Tages-Exkursion war es, den Teilnehmern die spannende Entwicklung vom Baum bis hin zum gebauten Objekt nähert zu ringen. Holzbau ist im Wirtschaftsraum Augsburg A³ seit jeher von immenser Bedeutung: Hier befinden sich die vorratsreichsten und umsatzstärksten Wälder Mittel-Europas. Zudem ist die Stadt Augsburg einer der größten kommunalen Waldbesitzer Deutschlands.

Exkursion zum Thema Holz startet im Architektur-Museum Schwaben

Einen ersten Eindruck über die Vielfalt von Holz als Baumaterial konnten sich die Teilnehmer im Architektur-Museum Schwaben verschaffen. Denn dort startete die Exkursion. Um die Entwicklung vom Wald hin zum fertigen Haus nachvollziehen zu können, bildete der Diedorfer Wald die nächste Station. Hartmut Dauner von der Forst-Verwaltung der Stadt Augsburg führte sie auf einem Rundgang durch den Wald.

Führung durch den Wald in Diedorf im Wirtschaftsraum A³

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Er bereicherte die Führung mit historischen Anekdoten und veranschaulichte eindrucksvoll die Bedeutung des Baustoffes Holz für die regionale Wirtschaft. „Fast zwei Drittel des produzierten Holzes wird an Sägewerke der Region geliefert“, und bleibt somit der Branche im Wirtschaftsraum Augsburg A³ erhalten. Auch bei der Aufforstung der Wälder in A³ wird auf nachhaltige Misch-Bestände großer Wert gelegt.

Blick hinter die Kulissen einer Holz-Verarbeitung im Wirtschaftsraum A³

Einen Blick in die Verarbeitung des Roh-Holzes aus dem Wirtschaftraum konnten sich die Teilnehmer beim Familienunternehmen Holzbau Aumann in Ziemetshausen verschaffen. In Kleingruppen erkundigten sie das weitläufige Gelände. Das Unternehmen ist mit dem „Holzbaupreis Bayern“ ausgezeichnet. Es ist spezialisiert auf die Fertigung von Holzbau-Elementen. Rund 30 Häuser pro Jahr werden von Holzbau Aumann gefertigt.

Besichtigung einer besonderen Kirche im Wirtschaftsraum A³

Um den Bogen vom Roh-Holz und Fertig-Bauteilen weiter zum gebauten Objekt zu spannen, besichtigen die Exkursions-Teilnehmer am Nachmitttag unter der Führung des Architekten Frank Lattke von lattkearchitekten die Apostelin-Junia-Kirche im Sheridan-Park Augsburg. Nach sechs Jahren Planungszeit der Alt-Katholischen-Kirche konnte die komplett in Holz gehaltene Kirche 2012 eingeweiht werden. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von der Innen-Fassade der Kirche. Denn die4se besteht aus recycelten Rolladen-Führungs-Schienen.

Ein Kindergarten ganz aus Holz im Wirtschaftsraum A³

Dass Holz im Bau äußerst kreativ eingesetzt werden kann, zeigt nicht nur der Kirchenbau im Sheridan-Park. Regina Schineis von Hiendl-Schineis-Architekten-Partnerschaft und Norbert Reinfuss vom Hochbauamt der Stadt Augsburg führten die Teilnehmer durch einen Kindergarten aus Holz in Göggingen. Das Projekt wurde von der Stadt Augsburg ausgeschrieben du von Hiendl-Schineis aus Passau geplant. Neben dem Gebäude mit seiner beeindruckenden Außen-Fassade aus Holzschindeln sind die meisten Möbel und Spielgeräte im Kindergarten aus Holz. Die architektonische Planung und Umsetzung, die auch den Bildungs- und Pädagogik-Ansatz integriert, hat bleibenden Eindruck bei den Exkursions-Teilnehmern hinterlassen.

Holz aus Baustoff zur energetischen Sanierung im Wirtschaftsraum A³

Im Anschluss an den Kindergarten hatte Frank Lattke noch einmal die Gelegenheit, eines seiner Objekte zu präsentieren. An zwei Wohnblöcken in der Grüntenstraße in Augsburg-Hochzoll, die in der Nachkriegszeit erbaut wurden, zeigte Frank Lattke, wie Holz als Baustoff zur energetischen Sanierung eingesetzt werden kann. Das Sanierungsprojekt Grüntenstraße wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, so auch erst kürzlich mit dem Deutschen Bauherrenpreis 2013 in der Kategorie „Modernisierung“. Frank Lattke betonte, dass die „thermische Sanierung eine gute Gelegenheit ist, die architektonische Gestaltung eines solchen Gebäudes zu überdenken“ und zu erneuern. Nach einer abschließenden Diskussion mit dem Architekten kehrten die begeisterten Exkursionsteilnehmer zum Architekturmuseum Schwaben zurück.

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