Wahl in Augsburg

Wirtschaftsreferentin Eva Weber ist Oberbürgermeister-Kandidatin

Mit einem Ergebnis von 97 Prozent der Delegierten wurde Eva Weber am Montagabend im Ofenhaus des Gaswerks zur Oberbürgermeister-Kandidatin der CSU gewählt. Mit diesen Ideen will sie den Herausforderungen und Chancen der Stadtgesellschaft begegnen.

In einer Rede schilderte die nun auch offiziell von der CSU als Nachfolgerin für Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl gesetzte Kandidatin ihre Pläne. „Damit hat Eva Weber gezeigt, dass sie nicht nur willens ist, sondern das Zeug dazu hat, eine tatkräftige und moderne Oberbürgermeisterin für Augsburg zu werden“, so Parteichef Johannes Hintersberger. „Die ganze CSU-Familie wird geschlossen mit Eva Weber einen Wahlkampf führen, der am Ende zum Erfolg führt“, ist sich Hintersberger sicher.

„Das Gute bewahren und Neues wagen“

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl sprach in seiner Rede davon, dass Eva Weber die besten Grundlagen für das Amt habe: „Mit ihrer Erfahrung, Kompetenz, Verbindlichkeit und Seriosität wird sie Augsburg weiter voranbringen“, so der OB. „Eva Weber wird einen Wahlkampf für ein modernes Augsburg führen, der die Menschen begeistern wird – über Parteigrenzen hinweg“. In ihrer mit Spannung erwarteten Nominierungs-Rede betonte Weber, dass sie „das Gute bewahren und Neues wagen“ wolle.

Diese Themenkomplexe will Weber behandeln

- Mobilität: Mit einem eigenen Referat soll ab der kommenden Legislaturperiode der Mobilitätsmix der Stadt gestaltet werden. „Wir brauchen Mobilität aus einem Guss und aktives Management“. Die Zuständigkeiten sollen in einem Referat gebündelt werden und so neue Schlagkraft erhalten.

- Bürgerbeteiligung: Eigene Bezirksausschüsse sollen die repräsentative Demokratie stärken und gleichzeitig der Teilhabe vor Ort neues Gewicht geben. „Diese Stadtteilparlamente, wie ich sie auch nenne, werden eine neue Nähe zwischen Bürgern und der Stadt und ein ganz neues Teilhabeniveau erzeugen“. In der Landeshauptstadt München und zum Beispiel Ingolstadt bestehen bereits Bezirksausschüsse, die als Bindeglied zwischen Stadtrat und Zivilgesellschaft mehr und bessere Teilhabe ermöglichen sollen. „Ich hoffe, dass wir durch spürbare politische Arbeit vor Ort auch bei jungen Leuten die Begeisterung für Demokratie wecken“.

- Wohnen: Bauen und Bauen ermöglichen – mit diesen Grundparametern ihrer Wohnpolitik legt Eva Weber auch einen besonderen Fokus auf neue Wohnformen, Genossenschaftsprojekte und den sozialen Wohnungsbau. Die Wohnbaugruppe Augsburg soll in der kommenden Legislaturperiode 1.000 neue bezahlbare Wohnungen bauen. Eine starre Quote für den sozialen Wohnungsbau befürwortet Weber nicht. Sie plädiert für „Sozialwohnungsbau nicht mit der Gießkanne, sondern fachlich qualifiziertem Blick für passgenaue Lösungen“.

- Klima: Ein Mitmachprogramm soll dazu anregen, dass neues Grün in der Stadt entsteht und Klimaschutz vor Ort beginnt. „Ich will, dass wir als Großstadtpartei Klimapolitik zu unserem Thema machen“, so Weber. „Keine Verbote. Keine Regulierung. Sondern Angebote. Damit alle den ihnen möglichen Beitrag zum Arten- und Klimaschutz leisten können“.

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