Mögliche Nachfolgerin von Gribl

Eva Weber zur OB-Kandidatur: „Es wird ein spannender Wahlkampf“

Vor 10 Jahren wechselte die heute 41-jährige Eva Weber in das Wirtschaftsreferat der Stadt Augsburg. Ihre Karriere geht seitdem steil bergauf. Nun will sie Oberbürgermeisterin der Fuggerstadt werden.

Nach nur einem Jahr in der Verwaltung der Stadt Augsburg trat die studierte Juristin 2010 die Nachfolge des damaligen Wirtschaftsreferenten an. „Ich habe mich damals bewusst dieser Verantwortung gestellt und wurde die erste Wirtschaftsreferentin der Stadt Augsburg. Ich übernehme Verantwortung, wenn sie mit angetragen wird,“ so Weber.

Weber will 2020 kandidieren

2014 wurde sie zur Zweiten Bürgermeisterin gewählt und sie übernahm zusätzlich die städtischen Finanzen. Seit Mittwoch ist nun bekannt: Bei der nächsten Wahl, 2020, will sie für das Amt des Oberbürgermeisters kandidieren. 

OB empfiehlt Weber

Denn der jetzige Oberbürgermeister Kurt Gribl wird sich nicht mehr aufstellen lassen. Er hat Weber als Kandidatin für die CSU empfohlen. „Ich sehe Eva Weber als bestens geeignete Oberbürgermeisterin im Anschluss an meine Amtszeit. Daher empfehle ich sie als Kandidatin“, so Gribl.

Das sind die Beweggründe

Auch dieser neuen Verantwortung stellt sich Weber. „Ich bin zwar gebürtige Allgäuerin, aber ich bin in Augsburg zuhause und möchte hier auch hier alt werden. Ich arbeite mit Herz, Leib und Seele für diese Stadt. Zu sehen, wie sich Dinge hier entwickeln, das ist mein größter Ansporn.“, so Weber zu den Gründen für ihre Kandidatur. Sie muss aber noch offiziell von ihrer Partei nominiert werden. Die Entscheidung gilt aber als sicher. 

 

Weiblicher und jünger

„Viele haben sich nach der Bekanntgabe bei mir gemeldet, so auch Ilse Aigner, Hans Reichhart und Kerstin Schreyer. Sie haben mir ihre Unterstützung zugesichert“, äußert sich Weber. Sie steht auch im Einklang mit der Neuausrichtung der CSU, die sich jünger, weiblicher und in ihrer Themenausrichtung gerade in Städten offener darstellen möchte.

„Man kann und darf konservativ und gleichzeitig neuen Themen aufgeschlossen sein. Dafür bin ich der beste Beweis“, erklärt Weber. „Ich bin auch nicht die typische, ideologische Vertreterin einer Partei. Als Finanzreferentin habe ich Entscheidungen im Schulterschluss getroffen. Ich glaube, das kommt mir nun zu Gute,“ äußert sich Weber. 

Das sind die großen Themen der CSU

Die CSU in Augsburg hat sich noch auf keine Inhalte für das Wahlprogramm festgelegt. Die großen Themen werden aber laut Weber Mobilität, Digitalisierung und Wohnen sein. „Es wird ein spannender Wahlkampf. Viele haben im Vorfeld gedacht, dass Gribl als Kandidat gesetzt ist – nun wird es einen Wettbewerb geben. Ich freue mich darauf“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Mögliche Nachfolgerin von Gribl

Eva Weber zur OB-Kandidatur: „Es wird ein spannender Wahlkampf“

Vor 10 Jahren wechselte die heute 41-jährige Eva Weber in das Wirtschaftsreferat der Stadt Augsburg. Ihre Karriere geht seitdem steil bergauf. Nun will sie Oberbürgermeisterin der Fuggerstadt werden.

Nach nur einem Jahr in der Verwaltung der Stadt Augsburg trat die studierte Juristin 2010 die Nachfolge des damaligen Wirtschaftsreferenten an. „Ich habe mich damals bewusst dieser Verantwortung gestellt und wurde die erste Wirtschaftsreferentin der Stadt Augsburg. Ich übernehme Verantwortung, wenn sie mit angetragen wird,“ so Weber.

Weber will 2020 kandidieren

2014 wurde sie zur Zweiten Bürgermeisterin gewählt und sie übernahm zusätzlich die städtischen Finanzen. Seit Mittwoch ist nun bekannt: Bei der nächsten Wahl, 2020, will sie für das Amt des Oberbürgermeisters kandidieren. 

OB empfiehlt Weber

Denn der jetzige Oberbürgermeister Kurt Gribl wird sich nicht mehr aufstellen lassen. Er hat Weber als Kandidatin für die CSU empfohlen. „Ich sehe Eva Weber als bestens geeignete Oberbürgermeisterin im Anschluss an meine Amtszeit. Daher empfehle ich sie als Kandidatin“, so Gribl.

Das sind die Beweggründe

Auch dieser neuen Verantwortung stellt sich Weber. „Ich bin zwar gebürtige Allgäuerin, aber ich bin in Augsburg zuhause und möchte hier auch hier alt werden. Ich arbeite mit Herz, Leib und Seele für diese Stadt. Zu sehen, wie sich Dinge hier entwickeln, das ist mein größter Ansporn.“, so Weber zu den Gründen für ihre Kandidatur. Sie muss aber noch offiziell von ihrer Partei nominiert werden. Die Entscheidung gilt aber als sicher. 

 

Weiblicher und jünger

„Viele haben sich nach der Bekanntgabe bei mir gemeldet, so auch Ilse Aigner, Hans Reichhart und Kerstin Schreyer. Sie haben mir ihre Unterstützung zugesichert“, äußert sich Weber. Sie steht auch im Einklang mit der Neuausrichtung der CSU, die sich jünger, weiblicher und in ihrer Themenausrichtung gerade in Städten offener darstellen möchte.

„Man kann und darf konservativ und gleichzeitig neuen Themen aufgeschlossen sein. Dafür bin ich der beste Beweis“, erklärt Weber. „Ich bin auch nicht die typische, ideologische Vertreterin einer Partei. Als Finanzreferentin habe ich Entscheidungen im Schulterschluss getroffen. Ich glaube, das kommt mir nun zu Gute,“ äußert sich Weber. 

Das sind die großen Themen der CSU

Die CSU in Augsburg hat sich noch auf keine Inhalte für das Wahlprogramm festgelegt. Die großen Themen werden aber laut Weber Mobilität, Digitalisierung und Wohnen sein. „Es wird ein spannender Wahlkampf. Viele haben im Vorfeld gedacht, dass Gribl als Kandidat gesetzt ist – nun wird es einen Wettbewerb geben. Ich freue mich darauf“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben