Bundes-Förderprogramm

2026: Stadt Augsburg will Smart City werden

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Foto: Stadt Augsburg
Die Stadt Augsburg bewirbt sich im Rahmen des Bundes-Förderprogramms „Modellkommunen Smart Cities“. In den nächsten Jahren sollen bis zu 50 Kommunen mit insgesamt 750 Millionen Euro gefördert werden.

Die Stadt Augsburg bewirbt sich mit einem Gesamtvolumen von 17,5 Millionen Euro beim Bundes-Förderprogramm „Modellkommunen Smart Cities“. Ziel ist es, die Digitalisierung in der Stadt und in der Region weiter voranzutreiben.

In einem sieben Jahre dauernden Prozess sollen eine Smart-City-Strategie entwickelt und konkrete Projekte realisiert werden. Das Förderprogramm will auf regionaler, gesamt- und innerstädtischer Ebene innovative Lösungen für kommunale Aufgaben anstoßen. Anfang Juli entscheidet eine Fachjury, welche Bewerber als „Modellkommune Smart City“ ausgewählt werden. In der Stadtverwaltung soll künftig eine zentrale Geschäftsstelle für Smart City und Digitalisierung die Koordination des Themas organisieren.

Das sind die Ziele des Konzepts „Smart City“

Mit der Smart-City-Charta der Bundesregierung sind mehrere Ziele verbunden. Primär soll das Potential neuer Technologien ausgeschöpft und die regionale Wirtschaft gefördert werden. Zusätzlich soll die Privatsphäre der Bürger weiter geschützt und demokratische Entscheidungsprozesse bewahrt werden.

Aber auch der Stadt Augsburg obliegt eine Daseinsvorsorge. „Oberstes Ziel ist es daher, dass wir auch zukünftig alle Bereiche der Stadtgesellschaft mit ihren Möglichkeiten in den Blick nehmen und niemanden zurücklassen. Deshalb ist der Titel unserer Bewerbung zugleich auch eine Zusage: Smart City Augsburg: Digitalkompetenz, Teilhabe, Nachhaltigkeit“, so der Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl.

Ziel 1: Intelligente, digitale Infrastruktur aufbauen

Im Kern geht es bei der Augsburger Bewerbung darum, eine moderne, digitale Kommunikationsinfrastruktur in Öffentlicher Hand aufzubauen. So könnte zum Beispiel die Gewinnung von Umwelt- und Verkehrsdaten das Leben in der Stadt ebenso prägen, wie die digitale Zählerablesung in Echtzeit. Die Informationen sollen datenschutz-konform und sicher bei der öffentlichen Hand verbleiben. Nur so könne eine transparente Nutzung gewährleistet werden.

Ziel 2: Digitale Unterstützung für die Grünflächenpflege

Weiterer Bestandteil der Bewerbung ist, ein digitales Stadtmodell aufzubauen. Dieses soll Klima-Modelle modellieren können, um die Pflege städtischer Grünflächen zu unterstützen. Große Bedeutung in der Bewerbung – auch hinsichtlich der regionalen und interkommunalen Zusammenarbeit – hat zudem der Aufbau eines digitalen Verkehrs- und Parkleitsystems im Dienstleistungsraum Augsburg.

Auch Friedberg, Neusäß, Gersthofen, Stadtbergen und Königsbrunn haben Mithilfe zugesichert

„Die Strukturen der Stadt Augsburg und unsere Vorstellungen von Augsburgs gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Zukunft passen bestens zu den Zielen des Förderprogramms. Wir können in Augsburg auf vielseitige und sehr gut funktionierende Netzwerke mit Wirtschaft und Gründerszene sowie Uni und Hochschule zurückgreifen. Zugleich haben wir einen vielseitigen Nachhaltigkeitsprozess und eine breite Beiratsstruktur.

Besonders freue ich mich darüber, dass sich auch der Landkreis Augsburg und Augsburgs Nachbarkommunen Friedberg, Neusäß, Gersthofen, Stadtbergen und Königsbrunn bereit erklärt haben, an dem Zukunftsthema mitzuarbeiten. Dies setzt unsere bewährte interkommunale Zusammenarbeit fort, die eine große Stärke unserer Region ist“, so die Zweite Bürgermeisterin und Wirtschaftsreferentin Eva Weber.

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Das sind die Ziele des Konzepts „Smart City“

Mit der Smart-City-Charta der Bundesregierung sind mehrere Ziele verbunden. Primär soll das Potential neuer Technologien ausgeschöpft und die regionale Wirtschaft gefördert werden. Zusätzlich soll die Privatsphäre der Bürger weiter geschützt und demokratische Entscheidungsprozesse bewahrt werden.

Aber auch der Stadt Augsburg obliegt eine Daseinsvorsorge. „Oberstes Ziel ist es daher, dass wir auch zukünftig alle Bereiche der Stadtgesellschaft mit ihren Möglichkeiten in den Blick nehmen und niemanden zurücklassen. Deshalb ist der Titel unserer Bewerbung zugleich auch eine Zusage: Smart City Augsburg: Digitalkompetenz, Teilhabe, Nachhaltigkeit“, so der Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl.

Ziel 1: Intelligente, digitale Infrastruktur aufbauen

Im Kern geht es bei der Augsburger Bewerbung darum, eine moderne, digitale Kommunikationsinfrastruktur in Öffentlicher Hand aufzubauen. So könnte zum Beispiel die Gewinnung von Umwelt- und Verkehrsdaten das Leben in der Stadt ebenso prägen, wie die digitale Zählerablesung in Echtzeit. Die Informationen sollen datenschutz-konform und sicher bei der öffentlichen Hand verbleiben. Nur so könne eine transparente Nutzung gewährleistet werden.

Ziel 2: Digitale Unterstützung für die Grünflächenpflege

Weiterer Bestandteil der Bewerbung ist, ein digitales Stadtmodell aufzubauen. Dieses soll Klima-Modelle modellieren können, um die Pflege städtischer Grünflächen zu unterstützen. Große Bedeutung in der Bewerbung – auch hinsichtlich der regionalen und interkommunalen Zusammenarbeit – hat zudem der Aufbau eines digitalen Verkehrs- und Parkleitsystems im Dienstleistungsraum Augsburg.

Auch Friedberg, Neusäß, Gersthofen, Stadtbergen und Königsbrunn haben Mithilfe zugesichert

„Die Strukturen der Stadt Augsburg und unsere Vorstellungen von Augsburgs gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Zukunft passen bestens zu den Zielen des Förderprogramms. Wir können in Augsburg auf vielseitige und sehr gut funktionierende Netzwerke mit Wirtschaft und Gründerszene sowie Uni und Hochschule zurückgreifen. Zugleich haben wir einen vielseitigen Nachhaltigkeitsprozess und eine breite Beiratsstruktur.

Besonders freue ich mich darüber, dass sich auch der Landkreis Augsburg und Augsburgs Nachbarkommunen Friedberg, Neusäß, Gersthofen, Stadtbergen und Königsbrunn bereit erklärt haben, an dem Zukunftsthema mitzuarbeiten. Dies setzt unsere bewährte interkommunale Zusammenarbeit fort, die eine große Stärke unserer Region ist“, so die Zweite Bürgermeisterin und Wirtschaftsreferentin Eva Weber.

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