Diskussion

Wie wird Familienfreundlichkeit in Bayerisch-Schwaben umgesetzt?

Beim A³ Wirtschaftsdialog „Mit Familienfreundlichkeit als KMU punkten“ in Kooperation mit dem Familienpakt Bayern trafen sich 35 Gäste online, um sich zu informieren, wie Familienfreundlichkeit im Unternehmen umgesetzt und gelebt werden kann. Was dabei herausgekommen ist.

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In der Region A³ gibt es laut einer Pressemeldung bereits viele Unternehmen, die das Thema Familienfreundlichkeit als Teil der Unternehmenskultur verankert haben. Zwei dieser Beispiele seien die 4 Wände GmbH und die Baramundi Software AG, die im Rahmen der Online-Veranstaltung aus ihrem Unternehmen berichtet und mit den Teilnehmern in die Diskussion gegangen sind.

Partnerschaft soll für neue Impulse sorgen

Mit dem Ziel, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Bayern weiter zu verbessern und Impulse in Unternehmenswelt und Gesellschaft zu setzen, haben sich die Bayerische Staatsregierung und die bayerische Wirtschaft zu einer  Partnerschaft zusammengeschlossen. Der Familienpakt Bayern möchte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Bayern weiter optimieren, indem unter anderem familienfreundliche Rahmenbedingungen geschaffen werden und Arbeitgeber Unterstützung erhalten, unterschiedliche Maßnahmen in der Personalpolitik umzusetzen und das Thema „Familie und Beruf“ in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Die Servicestelle steht dabei für eine Erstberatung sowie mit zahlreichen Informationen, Check-Listen, Veranstaltungen und weiteren Angeboten zur Verfügung.

Arbeitnehmer brauchen Flexibilität

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„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist besonders für Kleinbetriebe eine wichtige Aufgabe, um die Arbeitgeberattraktivität zu erhalten und Fachkräfte zu binden, dabei sollte das Familienbewusstsein als wesentlicher Teil des betrieblichen Risikomanagements gesehen werden“, so Frau Seefeld von der Servicestelle Familienpakt Bayern. Die Corona-Pandemie habe laut ihr deutlich gezeigt, wie schnell sich Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit und die Anforderungen an Maßnahmen verändern können und wie sehr Eltern und Betriebe auf bedarfsorientierte und situationsangepasste Maßnahmen angewiesen sind. Umso wichtiger sei es, Arbeitnehmern die größtmögliche Flexibilität zu ermöglichen und sich als Unternehmer an neue Rahmenbedingungen und individuelle Lebenssituationen der Mitarbeitenden anzupassen.

Angebote müssen kommuniziert werden

„Entscheidend dafür, ob Vereinbarkeitsangebote wirken, ist ihre Integration in die Unternehmenskultur und das sollte sich in den Werten und Leitbildern der Betriebe widerspiegeln“, fügt die Referentin an. Ein zentraler Aspekt, der in Zukunft wichtiger werde, um Frauen im Berufsleben zu stärken, seidie Einführung einer Väter-bewussten Personalpolitik. Deren Gelingen stehe und falle damit, dass auch Männer Angebote zur Vereinbarkeit erhalten und tatsächlich nutzen. Dafür müssen bestehende Angebote allerdings auch über verschiedene Kanäle stetig kommuniziert und so an die Mitarbeiter herangetragen werden. „Eine Empfehlung durch Dritte ist für den Bewerbungsprozess am effektivsten. Eigene ArbeitnehmerInnen vermitteln mehr Informationen als eine Stellenanzeige“, so die Referentin.

Beispiele aus der Praxis: 4Wände und Baramundi

Familienfreundlichkeit werde bei der 4Wände GmbH in Augsburg großgeschrieben. Susanne und Gerhard Hab, Geschäftsleitung des seit 2008 als Familienunternehmens geführten Betriebs, betonen die Wichtigkeit von interner Kommunikation „unter vier Augen“, um die Arbeitsverhältnisse an die individuellen Lebensbedürfnisse der Angestellten anzupassen. Das Unternehmen erklärt ein Modell: „Ziel ist es, jungen Müttern, die schon Familien und Kinder haben, eine Ausbildung zu ermöglichen“, so Frau Hab.

Für Frau Daberger, HR Business Partner der Baramundi Software AG, sei Familienfreundlichkeit ein Thema, das aus vielen Puzzleteilen besteht. Hierzu zählen laut ihr beispielweise flexible Arbeitszeiten, mobile Arbeitsplätze, Kinderbetreuungsangebote und Work-Family-Events. „Corona hat das mobile Arbeiten etabliert“, erzählt Frau Daberger. Die Baramundi Software AG bezuschusse außerdem beispielsweise monatlich Kita- und Kindergartenplätze und lädt die Familienmitglieder der Mitarbeiter zu Familienfesten ein.

Am 24. November 2020 waren mehr als 100 Teilnehmer bei der digitalen Veranstaltung Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ live dabei. Im Live-Stream aus dem Westhouse Augsburg und an digitalen Thementischen gaben Referenten Einblicke in ihre Unternehmen.

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Partnerschaft soll für neue Impulse sorgen

Mit dem Ziel, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Bayern weiter zu verbessern und Impulse in Unternehmenswelt und Gesellschaft zu setzen, haben sich die Bayerische Staatsregierung und die bayerische Wirtschaft zu einer  Partnerschaft zusammengeschlossen. Der Familienpakt Bayern möchte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Bayern weiter optimieren, indem unter anderem familienfreundliche Rahmenbedingungen geschaffen werden und Arbeitgeber Unterstützung erhalten, unterschiedliche Maßnahmen in der Personalpolitik umzusetzen und das Thema „Familie und Beruf“ in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Die Servicestelle steht dabei für eine Erstberatung sowie mit zahlreichen Informationen, Check-Listen, Veranstaltungen und weiteren Angeboten zur Verfügung.

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Angebote müssen kommuniziert werden

„Entscheidend dafür, ob Vereinbarkeitsangebote wirken, ist ihre Integration in die Unternehmenskultur und das sollte sich in den Werten und Leitbildern der Betriebe widerspiegeln“, fügt die Referentin an. Ein zentraler Aspekt, der in Zukunft wichtiger werde, um Frauen im Berufsleben zu stärken, seidie Einführung einer Väter-bewussten Personalpolitik. Deren Gelingen stehe und falle damit, dass auch Männer Angebote zur Vereinbarkeit erhalten und tatsächlich nutzen. Dafür müssen bestehende Angebote allerdings auch über verschiedene Kanäle stetig kommuniziert und so an die Mitarbeiter herangetragen werden. „Eine Empfehlung durch Dritte ist für den Bewerbungsprozess am effektivsten. Eigene ArbeitnehmerInnen vermitteln mehr Informationen als eine Stellenanzeige“, so die Referentin.

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Familienfreundlichkeit werde bei der 4Wände GmbH in Augsburg großgeschrieben. Susanne und Gerhard Hab, Geschäftsleitung des seit 2008 als Familienunternehmens geführten Betriebs, betonen die Wichtigkeit von interner Kommunikation „unter vier Augen“, um die Arbeitsverhältnisse an die individuellen Lebensbedürfnisse der Angestellten anzupassen. Das Unternehmen erklärt ein Modell: „Ziel ist es, jungen Müttern, die schon Familien und Kinder haben, eine Ausbildung zu ermöglichen“, so Frau Hab.

Für Frau Daberger, HR Business Partner der Baramundi Software AG, sei Familienfreundlichkeit ein Thema, das aus vielen Puzzleteilen besteht. Hierzu zählen laut ihr beispielweise flexible Arbeitszeiten, mobile Arbeitsplätze, Kinderbetreuungsangebote und Work-Family-Events. „Corona hat das mobile Arbeiten etabliert“, erzählt Frau Daberger. Die Baramundi Software AG bezuschusse außerdem beispielsweise monatlich Kita- und Kindergartenplätze und lädt die Familienmitglieder der Mitarbeiter zu Familienfesten ein.

Am 24. November 2020 waren mehr als 100 Teilnehmer bei der digitalen Veranstaltung Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ live dabei. Im Live-Stream aus dem Westhouse Augsburg und an digitalen Thementischen gaben Referenten Einblicke in ihre Unternehmen.

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