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Wie sieht bayerisch-schwäbischer Tourismus zukünftig aus?
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Onlinekongress

Wie sieht bayerisch-schwäbischer Tourismus zukünftig aus?

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Archivbild. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw. Foto: vbw
Von Laura Cedrone

Der Tourismus hat stark unter der Corona-Pandemie und den damit zusammenhängenden Maßnahmen gelitten. Dazu zwingen auch Klimawandel und Klimapolitik die Betriebe dazu, sich zukunftsorientierte Konzepte auszudenken. Aber wie kann das richtig angegangen werden?

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Die Tourismuswirtschaft steht vor immensen Herausforderungen. Zum einen muss sie sich mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise auseinandersetzen. Zum anderen zwingen der klimatische Wandel und die Klimapolitik dazu, das eigene Geschäftsmodell nachhaltig zu gestalten. Das verlangt von den Unternehmen einen hohen finanziellen und persönlichen Einsatz, betont die Bezirksgruppe Schwaben der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. auf einem Online-Kongress Ende Juni. Hier diskutierten regionale Experten aus Wirtschaft und Politik, wie erfolgversprechende Konzepte für die Unternehmen der schwäbischen Tourismuswirtschaft aussehen können und wo die Politik durch verbesserte Rahmenbedingungen zu Erholung und nachhaltigem Erfolg beitragen kann.

Die Teilnehmer des Kongresses. Foto: vbw

Brossardt: Neustart muss funktionieren

Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer, betont: „Es ist eine Zeit enormer Herausforderungen für den Tourismus – keine andere Branche hat während der Pandemie so stark gelitten.“ Er erklärt, dass eine Umfrage von Dehoga zeige, dass die Hälfte der Betriebe unter Existenzangst leiden. Mit Nachdruck führt Brossardt aus: „Wir müssen den Neustart hinbekommen, die Tourismussaison 2021 muss erfolgreich werden. Hierbei geht es nicht nur um Umsätze und Arbeitsplätze, hierbei geht es auch um unsere bayerische Kultur und Lebensart – dafür brauchen wir die Hotellerie und Gastronomie.“

Digitalisierung, Klimawandel und Bürokratie

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Jetzt sei es laut Brossardt vor allem wichtig, die Chancen aus der Pandemie zu nutzen. Er rechnet damit, dass sich der Trend zum Inlandstourismus weiterhin fortsetzen wird – diese Zielgruppen müssen laut ihm jedoch mit guten Ideen auch langfristig an Bayern gebunden werden. Außerdem müsse laut ihm die Digitalisierung in der Branche vorangetrieben und die Bürokratie heruntergeschraubt werden. Zudem sei es existenziell sich bereits frühzeitig auf den Klimawandel einzustellen und mit innovativen Angeboten beispielsweise Ausweich-Angebote zum Skitourismus zu schaffen. Zusammenfassend hält er fest: „Wir müssen Lösungen finden, wie die Betriebe unterstützt werden können. Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft wird ihren Beitrag dazu leisten.“

Prof. Dr. Alfred Bauer, geschäftsführer des Bayerischen Zentrums für Tourismus. Foto: vbw

Wie sieht Reisen in Zukunft aus?

Prof. Dr. Alfred Bauer, Geschäftsführer des Bayerischen Zentrums für Tourismus, erklärt das Reiseverhalten der Deutschen in Zeiten von Corona – dieses bewege sich zwischen den Reiseabsichten und der Unsicherheit. Trotzdem bleiben die Urlaubsmotive und Bedürfnisse gleich. Deutschland habe in der Pandemie als Urlaubsziel dazugewonnen. Trotzdem bleibe seiner Meinung nach das Reisen auch in Zukunft unverzichtbar. Bauer betont: „Der Trend der Nachhaltigkeit wird immer mehr zunehmen.“

Ein Blick hinter die Kulissen der Hybrid-Veranstaltung. Foto: vbw

Diese Experten aus Wirtschaft und Politik waren mit vor Ort

In einer Diskussionsrunde äußerten neben Bauer und Brossardt diese Personen ihre Meinung: Dr. Volker Ullrich MdB, CSU; Annette Hauser-Felberbaum, Bundestagskandidatin, Freie Wähler; Maximilian Funke-Kaiser, Bundestagskandidat, FDP; Christoph Schmid, Bundestagskandidat, SPD und Daniel Pflügl, Bundestagskandidat, Bündnis 90/Die Grünen. Dabei standen vor allem die Themen Nachhaltigkeit, Übertourismus, Digitalisierung und Zukunftslösungen im Fokus.

Ullrich positionierte sich beispielsweise gegen den sogenannten Overtourism: „Wir haben weltweit keine Lösung für die wenigen Urlaubs-Hotspots, die von allen Reisenden gewünscht werden.“ Hilfreich sei dabei jedoch der Trend zum Kurzurlaub, der die Überfüllung mancher Orte entzerrt. Hauser-Felberbaum fügte hinzu: „Wir müssen den Menschen zeigen, dass wir nicht alle gleichzeitig an einen Ort fahren können.“ In Hinblick auf die Digitalisierung plädierte Brossardt für Apps, die beispielsweise aufzeigen, wie viel aktuell an einem Ort los ist. Trotzdem sprach er sich abschließend auch stark gegen die Hyperregulierung aus – die Kosten davon würden nur die ländlichen Regionen tragen.

Beim letzten Online-Kongress im Mai stand das Thema Arbeitsrecht im Fokus. Dabei standen zwei Fragen im Vordergrund: Wie sollte ein modernes Arbeitsrecht gestaltet werden und was gehört dazu?

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