Umweltschutz

Wie sich Augsburger Unternehmen für die Artenvielfalt engagieren

Neue Blühwiesen sollen die Insektenvielfalt in Augsburg fördern. Die Stadt und der Landschaftspflegeverband haben dafür das Projekt  „Insekten. Vielfalt. Augsburg“ ins Leben gerufen. Wie Unternehmen in der Region mit gutem Beispiel vorangehen können.

Das erfolgreiche bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ hat gezeigt, dass der Bevölkerung Artenschutz ein wichtiges Anliegen ist. Mit der städtischen Initiative „Insekten. Vielfalt.Augsburg“ setzt sich Augsburg zusammen mit dem Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg für mehr Artenreichtum ein. Das jüngste Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung informierte Wirtschaftsreferentin Eva Weber über das Projekt und forderte die Gäste auf, sich aktiv daran zu beteiligen. 

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Ablauf der Veranstaltung 

Zu Beginn stand eine Führung durch die Freiflächen des Bayrischen Landesamtes für Umwelt (LfU) auf dem Programm, dem Veranstaltungsort des Netzwerktreffens. Die Außenanlagen des LfU wurden gezielt für den Artenschutz gestaltet und zeigen auf, wie Unternehmen mit Gewerbeflächen dazu einen Beitrag leisten können. 

LfU zeigt, wie es die Artenvielfalt unterstützt 

Die Außenanlagen gelten als Ausgleichsfläche für das Labor und die Büroräume. Über die Jahre haben sich hier verschiedene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt. Inzwischen kann das LfU verkünden, die 250. Käferart in Augsburg auf ihrem Grundstück nachgewiesen zu haben. Auch Ziegen sind auf dem Gelände zu finden. Sie sollen dabei helfen, den Gehölzauswuchs einzudämmen. Ohne sie würde das Gehölz zu einem waldartigen Lebensraum werden.

Bei der Gestaltung der Freianlage haben jedoch auch die Lechheiden eine Rolle gespielt. Während der Fluss inzwischen nur noch als kleiner Bach durch das Gelände fließt, hat der Lech früher die ganze Fläche bedeckt und bewässert. Auch dadurch konnte die Artenvielfalt gesteigert werden. Um bestimmte Blumen und Kräuter musste sich jedoch gekümmert werden. Diese reicherten sich erst nach dem Jähten an. Außerdem gehören zu der Außenfläche noch Streuobstwiesen, sowie die begrünten Flachdächer.

Unternehmen müssen umdenken

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Doch was hält Unternehmen davon ab, dem Beispiel des LfU zu folgen? Dieser Frage ging Gastgeber Christian Tausch, Leiter der Abteilung Naturschutz, Landschaftspflege und Gewässerökologie, in seiner Begrüßung nach. Viele fürchten sich vor der Wirkung nach außen, da naturnahe Außenanlagen als ungepflegt empfunden werden. Die Menschen müssen lernen damit umzugehen, so Tausch. „Unordnung ist das Beste was man im Naturschutz machen kann“, betont auch Simon Liebig vom Landschaftspflegeverband Augsburg bei seiner Rede. Auch das nötige Wissen fehle oft. Daher sei es auch das Ziel des Abends dieses zu vermitteln und gegenseitig Erfahrungen auszutauschen, so Tausch.

Großes Potential im Bereich der Freiflächen

Eine naturnahe Außengestaltung sei für den Betrieb auch längerfristig günstiger. „Das Potential ist groß im Bereich der Freiflächen- und dieses ist erst im Anfang erschlossen zu werden“, äußert sich Tausch. Unterstützung bietet den Unternehmen der Landschaftspflegeverband Augsburg. Erfolgreich zusammengearbeitet hat der Verein bereits mit deka Messebau und der Wohngruppe Augsburg. „Wir können hier mit vielen Partnern am meisten erreichen“, so Liebig.

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Zu Beginn stand eine Führung durch die Freiflächen des Bayrischen Landesamtes für Umwelt (LfU) auf dem Programm, dem Veranstaltungsort des Netzwerktreffens. Die Außenanlagen des LfU wurden gezielt für den Artenschutz gestaltet und zeigen auf, wie Unternehmen mit Gewerbeflächen dazu einen Beitrag leisten können. 

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Die Außenanlagen gelten als Ausgleichsfläche für das Labor und die Büroräume. Über die Jahre haben sich hier verschiedene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt. Inzwischen kann das LfU verkünden, die 250. Käferart in Augsburg auf ihrem Grundstück nachgewiesen zu haben. Auch Ziegen sind auf dem Gelände zu finden. Sie sollen dabei helfen, den Gehölzauswuchs einzudämmen. Ohne sie würde das Gehölz zu einem waldartigen Lebensraum werden.

Bei der Gestaltung der Freianlage haben jedoch auch die Lechheiden eine Rolle gespielt. Während der Fluss inzwischen nur noch als kleiner Bach durch das Gelände fließt, hat der Lech früher die ganze Fläche bedeckt und bewässert. Auch dadurch konnte die Artenvielfalt gesteigert werden. Um bestimmte Blumen und Kräuter musste sich jedoch gekümmert werden. Diese reicherten sich erst nach dem Jähten an. Außerdem gehören zu der Außenfläche noch Streuobstwiesen, sowie die begrünten Flachdächer.

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Großes Potential im Bereich der Freiflächen

Eine naturnahe Außengestaltung sei für den Betrieb auch längerfristig günstiger. „Das Potential ist groß im Bereich der Freiflächen- und dieses ist erst im Anfang erschlossen zu werden“, äußert sich Tausch. Unterstützung bietet den Unternehmen der Landschaftspflegeverband Augsburg. Erfolgreich zusammengearbeitet hat der Verein bereits mit deka Messebau und der Wohngruppe Augsburg. „Wir können hier mit vielen Partnern am meisten erreichen“, so Liebig.

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