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Wie geht es mit dem Industriepark Gersthofen weiter, Markus Partik?
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Interview

Wie geht es mit dem Industriepark Gersthofen weiter, Markus Partik?

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Dr. Markus Partik ist der neue Gechäftsführer des MVV Industriepark Gersthofen. Foto: MVV Industriepark Gersthofen GmbH
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Vor kurzem ist Dr. Markus Partik von SGL in Meitingen zum Industriepark Gersthofen gewechselt. Im Interview verrät er, in welche Richtung er das Unternehmen jetzt bewegen möchte – und welche neuen Herausforderungen jetzt auf ihn warten.


B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Nachdem Sie der Niederlassungsleiter von SGL in Meitingen waren, haben Sie sich nun entschlossen zum MVV Industriepark Gersthofen zu wechseln. Weshalb?

Dr. Markus Partik: Der MVV-Konzern ist eines der führenden Energieunternehmen in Deutschland und mit seinen innovativen Aktivitäten zur Erreichung der Energiewende in verschiedenen Geschäftsfeldern und Gesellschaften grundsätzlich ein attraktives Umfeld. Ein Konstrukt wie der Industriepark ist für mich durch meine bisherigen Aufgaben kein Neuland und als Chemiker reizt mich natürlich ein Chemiestandort ganz besonders. In Gersthofen sind – anders als in Meitingen – elf voneinander unabhängige Unternehmen angesiedelt und ich finde es sehr spannend, die unterschiedlichen Produktionen, Philosophien und Wertvorstellungen innerhalb dieser Gemeinschaft zu erleben. Gleichzeitig eröffnet die neue Aufgabe die Möglichkeit, den Industriepark zukunftsfähig zu gestalten und weiter entwickeln zu können.


Wenn die neue Position also „kein Neuland“ ist, können Sie folgerichtig auf Erfahrungen aus Ihren vorherigen Positionen bauen. Was ist die Wertvollste?
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Im Mittelpunkt eines jeden Unternehmens sollten bei allem Streben nach wirtschaftlichem Erfolg die Kunden und ihre Bedürfnisse stehen, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese muss man kennen und verstehen und sein Handeln danach ausrichten.


Wie wird dieses Credo angewendet, um den Industriepark Gersthofen weiterzuentwickeln?

Wichtig ist für mich, dass die Produkte und Dienstleistungen von den Unternehmen im Industriepark nachhaltig hergestellt und bereitgestellt werden. Das erwarten die Kunden, die Mitarbeitenden, aber auch die Gesellschaft von uns. Ich meine damit die Klimafreundlichkeit vieler unserer Aktivitäten und der ressourcenschonende Umgang mit den eingesetzten Rohstoffen und Nebenprodukten. Der produkt- und produktionsintegrierte Umweltschutz ist schon seit vielen Jahren gelebte Praxis in den Betrieben der chemischen Industrie und wird kontinuierlich verbessert.


Welche Rolle spielen dabei die Mitarbeiter?
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Ein Industriepark kann mit seinen Unternehmen und deren Beschäftigten nur langfristig bestehen und überleben, wenn junge Menschen für die Tätigkeiten begeistert werden können, die für den Betrieb notwendig sind. Das reicht von den Laboranten in der Entwicklung über die vielen Chemikantinnen und Chemikanten in der Produktion, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Logistik und Werkstätten bis hin zu Kaufleuten in der Verwaltung, um nur ein paar Beispiele zu nennen.


Gerade neue Mitarbeiter zu finden, definieren die meisten Unternehmen derzeit als großes Problem. Sehen Sie das auch so?

Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, ist in den letzten Jahren durch die demografische Entwicklung und eine teilweise kritische Einstellung in der Gesellschaft zur Industrie noch wichtiger geworden. Die Ausbildung junger Menschen bei MVV spielt daher eine entscheidende Rolle für die Zukunftsfähigkeit des Standortes. Als einer der größten Ausbildungsbetriebe im Landkreis arbeiten wir gerne mit Jugendlichen zusammen und sind stolz darauf, sie beim Start in ihr Berufsleben begleiten zu können.


Den demographischen kann kein Industriepark ändern. Das Image der Branche aber schon. Wie geht der Industriepark Gersthofen das Problem an?
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Die Gesellschaft und unsere Industrie stehen momentan vor einem großen Paradigmenwechsel, besonders im Hinblick auf die Megatrends Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Die MVV und der Industriepark bieten ein interessantes Umfeld, um diese Veränderungen mitzugestalten. Zum Thema Nachhaltigkeit gehört zum Beispiel die von MVV geplante Klärschlamm-Verwertungsanlage; über dieses Projekt freue ich mich ganz besonders. Wir verfolgen damit drei Ziele: wir bieten den Kommunen in der Region Entsorgungssicherheit für ihre Klärschlämme, wir gewinnen Energie für die Produktion und wir können zum Recycling des wertvollen Stoffes Phosphor beitragen.

 

 

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