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Wie entwickelt sich die Immobilien-Lage in Augsburg?
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A³ Marktgespräch

Wie entwickelt sich die Immobilien-Lage in Augsburg?

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Symbolbild A³ Marktgespräch. Bild: Regio Augsburg Wirtschafts GmbH/  Stefan Mayr.
Von Ellen Köhler

Das A³ Marktgespräch bot rund 50 Mitgliedern des Aktivkreises Immobilien im Februar erneut den fachlichen (online) Austausch zu aktuellen Immobilienthemen. Dies rund um die Segmente Wohnen, Einzelhandel und Gewerbe sowie Light Industry. So schätzten die Immobilienexperten den Standort Augsburg ein.

Oliver Rohr stellte in seiner Keynote die Immobilienmarktentwicklung im Wirtschaftsraum Augsburg dar. Die Rahmenbedingungen auf dem Augsburger Büromarkt haben sich durch die Corona-Pandemie und die dadurch ausgelöste Störungen im Markt nicht nachhaltig verändert.


 Flächenkonzepte müssen neu gedacht werden
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„Insgesamt hat sich der Augsburger Büromarkt in zwei Jahren Pandemie gut geschlagen. Die Nachfrageseite war sicherlich etwas zurückhaltender als vor der Krise, dennoch wurden gerade Neubauflächen gut angenommen. Der Leerstand konnte sogar etwas gesenkt werden und die Spitzenmieten zeigen stabile bis leicht positive Trends“, sagt der Teamleiter der bulwiengesa AG. Die Auswirkungen von Remote Work für den Augsburger Büromarkt können derzeit noch nicht abschließend geklärt werden. Bei einer zunehmenden Flexibilisierung des Arbeitsalltags müssen aber Flächenkonzepte neu gedacht werden, beispielsweise durch einen höheren Anteil an Kommunikationsräumen sowie mehr Platz und Komfort für die Beschäftigten.


 ESG - Thematik beeinflusst den Immobilienmarkt

Wie sich bereits zu Beginn des vergangenen Jahres abzeichnete, geht das Logistiksegment als Gewinner aus der Krise hervor; hier knackte die Spitzenmiete die sechs - Euro-Marke. Die Spitzenrenditen im Wohnsegment bewegen sich in einem Bereich von 2,5 Prozent; so gelten Wohnimmobilien als sicherer Hafen. In der Keynote wurde außerdem betont, dass die ESG-Thematik erheblich an Bedeutung gewonnen habe und den Markt langfristig stark beeinflussen werde. Entlang dieses Trends ändert sich das Anforderungsprofil an Büros stetig. Weiterhin sichtbar bleibt die Skepsis gegenüber Hotel und Handel. Sie waren in besonderer Weise von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Bei den Spitzenrenditen zieht das Segment Logistik mit dem Einzelhandel gleich. Die Preisschraube für Top-Büroprojekte dreht sich weiter.


 Der Wunsch nach mehr Freiraum
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 Im Anschluss an die Keynote folgte eine Interviewrunde zum Segment Wohnen, mit Wolfgang Tinzmann, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Augsburg, und Florian Schreck, Geschäftsführer von Schreck Immobilien: Die Preise am Wohnungsmarkt steigen, ganz gleich ob es die Miete oder den Kauf betrifft. Beide Experten bestätigen, dass sich das Verhältnis der Menschen zu ihrem Wohnraum durch die Krise stark verändert hat. Der Wunsch nach mehr Fläche ist vorhanden, in der aktuellen Situation aber nicht immer realisierbar. Auch die Nachfrage nach einer guten Internetleistung ist stark gestiegen. Nicht zuletzt sind Wohnimmobilien mit Balkon oder Garten gefragter denn je. In Anbetracht der Vermarktungsdauer zeige sich durch die Pandemie keine erhebliche Veränderung. Im Jahr 2021 sei diese zwar spürbar gewesen, jedoch wird sich das langfristig nicht fortsetzen.


 Augsburger Innenstadt bleibt attraktiv

 Der durch Corona beschleunigte Strukturwandel hat im Einzelhandel erhebliche Spuren hinterlassen. Stephan Mayr, Teamleiter der Stadt Augsburg für Standortberatung, Einzelhandel, Innenstadt und Stadtteilentwicklung, stellte fest: „Heute ergeben sich Chancen für Interessenten, die sich diese Lagen bislang nicht leisten konnten. So wird die Innenstadt wieder bunter, vielfältiger, individueller – und dadurch auch resilienter für die Zukunft“. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt liegt die Leerstandsquote in der Augsburger Innenstadt in einem niedrigen Bereich. Hier erhöhen innovative Konzepte die Besucherfrequenz und werden sehr gut angenommen. In den Startlöchern steht derzeit der Outdoor-Spezialist „Globetrotter“. Mayr sieht großes Potential in der Augsburger Innenstadt. Zudem gebe es innovative Gastronomie-Konzepte, hier ist jedoch mit der Pandemie Personal verloren gegangen.


 Die Musik spielt im Bestand
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 Sind zukünftig Brownfields das Mittel zur Wahl in der Region A³? Im Rahmen des Marktgesprächs wurde eine Umfrage mit allen Mitgliedern des Aktivkreises Immobilien durchgeführt. Die Antwort: Die Musik spielt im Bestand. Die Interviewpartner Peter Wagner, Gründer der Peter Wagner Immobilien AG, sowie Michael Tausch, stellvertretender Vorstand, erkennen großes Potential im Industriestandort Augsburg: „Es ist eine Stärke, dass wir in Augsburg Konversionsflächen haben, aus denen man viel rausholen kann. Und wir haben die passenden Akteure und umfassendes Knowhow. Diese modernen Anforderungen treffen in Augsburg auf viel Potential", erklärt Tausch. Die hohen Vermietungsstände im Büromarkt sprechen trotz Krisensituation eindeutig für die Region. Hier gehen die beiden Projekte Weitblick 1.7 sowie der Toni Park mit gutem Beispiel voran.


 Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Regionen

Abschließend hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich in aktiven Gesprächsrunden miteinander auszutauschen. Die Probierfreude in der Innenstadt schlägt sich in der Besucherfrequenz nieder und kommt dem Einzelhandel zugute. Als Industriestandort birgt Augsburg viel Potential und bietet gegenüber anderen Regionen zahlreiche Wettbewerbsvorteile. Mit Blick auf das bevorstehende Jahr meinen die Experten unisono: Augsburg befindet sich auf einem guten Weg und der Immobilienmarkt hat gute Chancen, sich im Zuge der Corona-Abschwächung zu erholen.

 

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