Quartalzahlen

Wie die Augsburger Patrizia AG im ersten Quartal 2022 abschneidet

Die Patrizia AG aus Augsburg verzeichnet solide Ergebnisse im ersten Quartal 2022 und ein fortgesetztes Wachstum der Assets under Management. Wie die Prognose für das Geschäftsjahr 2022 dahingehend nun angepasst wurde.

Trotz eines widrigen geopolitischen Umfelds und eines zunehmend unsicheren Marktumfelds in den ersten drei Monaten des Jahres 2022, konnte Patrizia dank ihrer Real-Asset-Plattform solide Finanzergebnisse erzielen. Die erstmalige Einbeziehung des kürzlich erworbenen Infrastruktur-Investmentmanagers Whitehelm Capital trug dazu bei, dass Patrizia ihre Plattform in den ersten drei Monaten 2022 weiter stärken konnte. Die Assets under Management (AUM) stiegen im Vergleich zum Jahresende um 13,8 Prozent auf 55,3 Milliarden Euro zum 31. März 2022 .

 

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Globalisierung der Assets under Management


Angetrieben wurde dies durch den Abschluss des Ankaufs von Whitehelm Capital zum 1. Februar 2022, positive Bewertungseffekte bei den Assets under Management sowie durch anhaltendes organisches Wachstum. Infrastruktur macht nun 12 Prozent der Assets under Management von Patrizia aus ( 4 Prozent zum 31. Dezember 2021). Gleichzeitig hat sich die geografische Aufteilung der Assets under Management weiter globalisiert, da nunmehr 47 Prozent der Assets under Management außerhalb von Deutschland investiert sind (im Vergleich zu 40 Prozent zum 31. Dezember 2021). In den ersten drei Monaten 2022 unterzeichnete Patrizia für ihre weltweiten Kunden Transaktionen im Wert von 1,1 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 16,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im gleichen Zeitraum wurden Transaktionen im Wert von 1,3 Milliarden Euro abgeschlossen. Die Gebühreneinnahmen insgesamt zeigten sich robust, während der Mix der Erträge weiter verbessert wurde.

 

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Anstieg der Verwaltungsgebühren


Im Einklang mit der Strategie stiegen die Verwaltungsgebühren im Jahresvergleich um 7,4 Prozent auf 54,7 Millionen Euro. Die leistungsabhängigen Gebühren beliefen sich auf 25,9 Millionen Euro, was einem Anstieg von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Transaktionsgebühren in Höhe von 2,2 Millionen Euro gingen um zwei Drittel zurück, da die Mehrzahl der unterzeichneten Transaktionen für Fonds mit All-in Verwaltungsgebührenstrukturen getätigt wurde.


Diversifizierung und Globalisierung des Unternhemens


Zusammengenommen stiegen die Gebühreneinnahmen insgesamt um 0,1 Prozent auf 82,8 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Netto-Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands und aus Co-Investments stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 99,6 Prozent auf fünf Millionen Euro. Dies ist in erster Linie auf den gewinnbringenden Verkauf eines der letzten verbliebenen bilanzierten Objekte in Großbritannien zurückzuführen. Pressemitteilung Die Nettoaufwandsposten stiegen im Jahresvergleich um 14,8 Prozent auf 61,4 Millionen Euro. Der Anstieg resultiert insbesondere aus der Zunahme des Personalbestands und der Kosten für die weitere Diversifizierung und Globalisierung des Unternehmens. Hinzu kamen Einmaleffekte bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Konsolidierung von Whitehelm Capital. Das Ebitda belief sich auf 26,4 Millionen Euro was einem Rückgang von 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht und die Widerstandsfähigkeit der Patrizia, einen verbesserten Umsatzmix und zukunftsorientierte Investitionen widerspiegelt.


Herausfordernden Marktbedingungen zum Trotz


Christoph Glaser, CFO der Patrizia AG, ordnet die Bilanz positiv ein: „Patrizia betreibt ein robustes und profitables Geschäft mit einer soliden Bilanz. Sowohl die Netto-Eigenkapitalquote von 71,5 Prozent als auch die verfügbare Liquidität von 496,5 Millionen Euro sind ein Beleg für die Stärke der Patrizia. Dies gibt dem Unternehmen die Flexibilität, seinen Wachstumskurs fortzusetzen und das Produktangebot für unsere Kunden zu erweitern. Patrizia beabsichtigt nicht nur, durch Investitionen in Produktangebot, Technologie und Nachhaltigkeit weiter organisch zu wachsen, sondern bleibt auch ein starker Marktteilnehmer in einer sich konsolidierenden Branche." Thomas Wels, Co-CEO der Patrizia AG, fügt hinzu: „Wir halten aktiv Ausschau nach weiteren attraktiven M&A-Möglichkeiten - im Einklang mit unserer mittelfristigen Strategie. Der jüngste Ankauf von Whitehelm Capital eröffnet uns neue Möglichkeiten, den strukturellen, langfristigen Wachstumsmarkt bezüglich Infrastruktur und Dekarbonisierung optimal zu nutzen." Aufgrund erhöhter geopolitischer und makroökonomischer Risiken sowie einer strategischen Überprüfung der Technologieinvestitionen reagiert der Vorstand der Patrizia auf die zunehmend herausfordernden Marktbedingungen und hat daher die Prognose für das Geschäftsjahr 2022 von 120,0 bis 145,0 Millionen Euro auf eine Ebitda-Spanne von 100,0 bis 120,0 Millionen Euro angepasst.

 

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Trotz eines widrigen geopolitischen Umfelds und eines zunehmend unsicheren Marktumfelds in den ersten drei Monaten des Jahres 2022, konnte Patrizia dank ihrer Real-Asset-Plattform solide Finanzergebnisse erzielen. Die erstmalige Einbeziehung des kürzlich erworbenen Infrastruktur-Investmentmanagers Whitehelm Capital trug dazu bei, dass Patrizia ihre Plattform in den ersten drei Monaten 2022 weiter stärken konnte. Die Assets under Management (AUM) stiegen im Vergleich zum Jahresende um 13,8 Prozent auf 55,3 Milliarden Euro zum 31. März 2022 .

 

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Im Einklang mit der Strategie stiegen die Verwaltungsgebühren im Jahresvergleich um 7,4 Prozent auf 54,7 Millionen Euro. Die leistungsabhängigen Gebühren beliefen sich auf 25,9 Millionen Euro, was einem Anstieg von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Transaktionsgebühren in Höhe von 2,2 Millionen Euro gingen um zwei Drittel zurück, da die Mehrzahl der unterzeichneten Transaktionen für Fonds mit All-in Verwaltungsgebührenstrukturen getätigt wurde.


Diversifizierung und Globalisierung des Unternhemens


Zusammengenommen stiegen die Gebühreneinnahmen insgesamt um 0,1 Prozent auf 82,8 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Netto-Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands und aus Co-Investments stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 99,6 Prozent auf fünf Millionen Euro. Dies ist in erster Linie auf den gewinnbringenden Verkauf eines der letzten verbliebenen bilanzierten Objekte in Großbritannien zurückzuführen. Pressemitteilung Die Nettoaufwandsposten stiegen im Jahresvergleich um 14,8 Prozent auf 61,4 Millionen Euro. Der Anstieg resultiert insbesondere aus der Zunahme des Personalbestands und der Kosten für die weitere Diversifizierung und Globalisierung des Unternehmens. Hinzu kamen Einmaleffekte bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Konsolidierung von Whitehelm Capital. Das Ebitda belief sich auf 26,4 Millionen Euro was einem Rückgang von 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht und die Widerstandsfähigkeit der Patrizia, einen verbesserten Umsatzmix und zukunftsorientierte Investitionen widerspiegelt.


Herausfordernden Marktbedingungen zum Trotz


Christoph Glaser, CFO der Patrizia AG, ordnet die Bilanz positiv ein: „Patrizia betreibt ein robustes und profitables Geschäft mit einer soliden Bilanz. Sowohl die Netto-Eigenkapitalquote von 71,5 Prozent als auch die verfügbare Liquidität von 496,5 Millionen Euro sind ein Beleg für die Stärke der Patrizia. Dies gibt dem Unternehmen die Flexibilität, seinen Wachstumskurs fortzusetzen und das Produktangebot für unsere Kunden zu erweitern. Patrizia beabsichtigt nicht nur, durch Investitionen in Produktangebot, Technologie und Nachhaltigkeit weiter organisch zu wachsen, sondern bleibt auch ein starker Marktteilnehmer in einer sich konsolidierenden Branche." Thomas Wels, Co-CEO der Patrizia AG, fügt hinzu: „Wir halten aktiv Ausschau nach weiteren attraktiven M&A-Möglichkeiten - im Einklang mit unserer mittelfristigen Strategie. Der jüngste Ankauf von Whitehelm Capital eröffnet uns neue Möglichkeiten, den strukturellen, langfristigen Wachstumsmarkt bezüglich Infrastruktur und Dekarbonisierung optimal zu nutzen." Aufgrund erhöhter geopolitischer und makroökonomischer Risiken sowie einer strategischen Überprüfung der Technologieinvestitionen reagiert der Vorstand der Patrizia auf die zunehmend herausfordernden Marktbedingungen und hat daher die Prognose für das Geschäftsjahr 2022 von 120,0 bis 145,0 Millionen Euro auf eine Ebitda-Spanne von 100,0 bis 120,0 Millionen Euro angepasst.

 

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