Forschungsprojekt Handwerk Digital

Wie das Handwerk neue digitale Technologien einsetzen kann

Lässt sich die Digitalisierung von der Industrie 4.0 auf das Handwerk übertragen?  Das hat die Handwerkskammer für Schwaben erforscht. Beim Technologietag zeigte sie Nutzen und Vorteile digitaler Werkzeuge auf.

Das Forschungsprojekt Handwerk befindet sich auf den letzten Schritten. Es ist das bundesweit erste Forschungsprojekt, das die Digitalisierung speziell für das Handwerk untersucht. Dadurch können unter anderem auch neue Anwendungswege für kleinere und mittlere Handwerksunternehmen aufgezeigt werden. Die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) hatte das Projekt initiiert und auf den Weg gebracht. Als Partner konnte sie die Handwerkskammer für Unterfranken, sowie das Fraunhofer IGCV für die wissenschaftliche Begleitung gewinnen.

Handwerk als Hightech-Branche

Beim Technologietag der HWK Schwaben informierte sich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger über das Projekt. Außerdem ließ er sich beim Rundgang durch die Technologieschau die Ergebnisse live vorführen. „Das Handwerk wird mehr und mehr zu einer Hightech-Branche. Durch die Digitalisierung ergeben sich neue Produkte und Produktionsprozesse, neue Geschäftsideen und neue Märkte. Zusätzlich muss das Handwerk konsequent alle technischen Neuerungen nutzen, die für das Handwerk wertvoll sein können. Hier in Augsburg denke ich zum Beispiel an das Thema neue Werkstoffe“, erläuterte Aiwanger.

Handwerksorientierte Technologieförderung

Weiter kündigte der Wirtschaftsminister eine neue handwerksorientierte Technologieförderung an. Ab Anfang des neuen Jahres werde unter dem Namen „Handwerk innovativ“ ein neues, leistungsstarkes Förderinstrumentarium in Kraft treten. „Damit haben wir in Bayern deutschlandweit die erste handwerksorientierte Technologieförderung“, verkündete er stolz.

Einsatz mobiler und steuerbarer Robotertechnologien im Handwerk

Prof. Dr.-Ing. Gunther Reinhart, Leiter des Fraunhofer IGCV ist für den wissenschaftlichen Part verantwortlich: „Unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass viele bestehende Technologien aus der Industrie 4.0 bestens für die handwerkliche Anwendung geeignet sind, vorausgesetzt, sie werden intelligent und flexibel angewandt.“

„Gerade der Einsatz mobiler und intuitiv steuerbarer Robotertechnologien ist im Handwerk gefragt. Gemeinsam mit den Projektpartnern haben wir für diesen speziellen Bedarf erfolgreich einen Prototyp entwickelt“, so Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken.

HWK Schwaben gut für Zukunft aufgestellt

 „Die Digitalisierung stellt das Handwerk vor große Herausforderungen. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sind daher existenziell für eine erfolgreiche Arbeit in unseren Betrieben“, verkündet HWK-Präsident Hans-Peter Rauch.

Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, richtet seinen Blick in die Zukunft: „Jetzt geht es darum diese Anwendungen in die Fläche zu bringen und die Handwerksunternehmen beim praktischen Einsatz der Technologien zu begleiten. Dafür ist die HWK Schwaben gut aufgestellt.“

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