Jubiläum

Wichtige Neuausrichtung: Schöffel feiert 50 Jahre Sportbekleidung

Hubert Schöffel und Peter Schöffel. Foto: Schöffel Sportbekleidung GmbH
Schöffel entwickelt und produziert Sportbekleidung seit 1967. Im Jubiläumsjahr gibt sich das Unternehmen mit Sitz in Schwabmünchen aber nicht mit den erreichten Erfolgen zufrieden. Stattdessen richtet Schöffel den Blick nach vorne.

Die konsequente Ausrichtung auf Sportbekleidung vor 50 Jahren markiert einen Meilenstein in der mehr als 200-jährigen Geschichte des Familienunternehmens. Davon profitiert Schöffel noch heute.

Faszination für die Berge und den Skisport

Im Jahr 1967 erkannte der heutige Seniorchef Hubert Schöffel die Bedeutung der gerade aufkommenden Freizeitbewegung. Hubert Schöffel stellte die damalige Produktion von üblichen Straßenhosen auf Outdoorbekleidung um. „Meine Entscheidung, unsere Produktion vor 50 Jahren auf Sportbekleidung umzustellen, resultierte aus meiner Faszination für die Berge und den Skisport. Wir haben unsere Bekleidung also aus Überzeugung gefertigt und tun dies noch immer“, sagt Hubert Schöffel, Gesellschafter der Schöffel Sportbekleidung GmbH.

Nachhaltiger Einfluss auf Unternehmenserfolg

1969 eröffnete das Unternehmen eine neue Fabrik und wurde nur zwei Jahre später Marktführer im Bereich Bundhosen. 1975 errang Schöffel auch die Marktführerschaft im Bereich Anoraks. Anfang der 1980er Jahre nutzte Schöffel die Möglichkeiten der technischen Bekleidung mit neuen Materialien und Beschichtungsverfahren: So arbeitet das Unternehmen mit dem Partner Gore zusammen und schafft mit dem Berganorak „Tibet“ den Durchbruch für Gore-Tex in Deutschland.

Internationale Präsenz

Im Jahr 1990 wurde Peter Schöffel geschäftsführender Gesellschafter und baut seither die internationalen Märkte aus. Mittlerweile vertreibt das Unternehmen seine Produkte erfolgreich in mehr als 20 Ländern. Auch wirtschaftlich hat sich Schöffel erfolgreich entwickelt: Das Unternehmen arbeitet seit Jahrzehnten profitabel. Heute erwirtschaftet es einen jährlichen Umsatz von circa 100 Millionen Euro. Das Ziel ist auch in Zukunft ein qualitatives Wachstum.

Richtungsweisende Investitionen  

Dafür wird auch weiterhin investiert – zuletzt in ein neues und modernes Development Center. Auf mehr als 600 Quadratmetern tauschen sich Designer und Produktentwickler dank offener Büros noch einfacher und direkter aus. Die Kollektionen entstehen dabei in einer sogenannten Black Box. „Die Anforderungen unserer Kunden sind heute komplexer und anspruchsvoller. Doch unser Anspruch ist in 50 Jahren immer gleich geblieben: Wir wollen unseren Kunden das beste Produkt bieten. Das neue Development Center ist dabei ein wesentlicher Meilenstein in unserem Bestreben, auch künftig qualitativ hochwertige und nachhaltig hergestellte Premium-Sportbekleidung zu entwickeln“, erklärt Peter Schöffel, der das Unternehmen heute in siebter Generation führt.

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