Assistenzroboter

Wettbewerb „Land der Ideen“ zeichnet Augsburger Preisträger aus

Das Exoskelett Cray X von German Bionic. Foto: GBSGermanBionicSystems
Der Augsburger Robotik-Spezialist German Bionic wurde in Berlin für sein Exoseklett ausgezeichnet. Damit gewann das Unternehmen 2018 in der Kategorie „Mensch und Maschine“.

Exo- oder Außenskelette sind Mensch-Maschinen-Systeme, die menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft kombinieren. Sie unterstützen oder verstärken die Bewegungen des Trägers und verringern so das Risiko von Arbeitsunfällen und überlastungsbedingten Erkrankungen. Das Hightech-Unternehmen aus Augsburg ist der erste Hersteller, der die neuartigen, direkt am Körper getragenen Roboter in Deutschland entwickelt und in Serie produziert.

Preisträger sind „Leuchttürme für Gemeinsinn“

Eine unabhängige Jury wählte das Exoskelett Cray X von German Bionic unter mehr als 1.500 eingereichten Bewerbungen als Preisträger „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ aus. „Die ‚Ausgezeichneten Orte‘ sind in diesem Jahr Leuchttürme für Gemeinsinn. Die Preisträger verbinden dank ihrer innovativen Ideen Welten – Jung mit Alt, Starke mit Schwachen, Stadt mit Land, Sozialprojekte mit Hightech“, sagt Prof. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb seit 13 Jahren gemeinsam aus.

Ziel: Unterstützen statt erstetzen

„Der Wettbewerb ‚Land der Ideen´ hat in diesem Jahr die innovativsten Projekte prämiert, die ‚Welten verbinden und Zusammenhalt stärken´. Mit genau dieser Zielsetzung sind wir vor sechs Jahren angetreten, als wir ein zukunftsweisendes Robotik-System entwickelt haben, das Menschen unterstützen, und nicht überflüssig machen soll.“, sagt Dr. Peter Heiligensetzer, CEO und Gründer von German Bionic. „Unser Konzept, menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft zu kombinieren, kommt vor dem Hintergrund von akutem Fachkräftemangel und demografischem Wandel an – Der Markt hat das verstanden und wir freuen uns auf neue Spieler auf dem Feld.“

„Solche Erfindungen leisten einen wichtigen Beitrag“

Glückwünsche gab es auch vom Augsburger Bundestagsabgeordnete Volker Ullrich. In einem Schreiben an den Robotikspezialisten lobt er dessen Leistung. „In der industriellen Produktion wie in der Automobilbranche, im Baugewerbe oder in der Pflege können Maschinen die menschliche Arbeit nicht ersetzen. Solche Erfindungen leisten einen wichtigen Beitrag, um für Mitarbeiter das Risiko von Arbeitsunfällen und Bandscheibenvorfällen zu senken“, betonte Ullrich.

Gütesiegel „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“

Ein Preisgeld gibt es nicht. Die Macher der 100 ausgewählten Projekte werden jedoch von Mentoren aus dem Netzwerk der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und Deutscher Bank, die den Wettbewerb ausrichten, unterstützt. Sie werden zu exklusiven Veranstaltungen eingeladen, dürfen mit dem Gütesiegel „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ für sich werben und so neue Kunden, Partner, Sponsoren oder Mitglieder gewinnen. Wie im Vorjahr können sich Preisträger im Rahmen des Deutsche Bank „Made for Good“-Chancenprogramms von Experten und in Seminaren beraten lassen.

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Das Exoskelett Cray X von German Bionic. Foto: GBSGermanBionicSystems
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Exo- oder Außenskelette sind Mensch-Maschinen-Systeme, die menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft kombinieren. Sie unterstützen oder verstärken die Bewegungen des Trägers und verringern so das Risiko von Arbeitsunfällen und überlastungsbedingten Erkrankungen. Das Hightech-Unternehmen aus Augsburg ist der erste Hersteller, der die neuartigen, direkt am Körper getragenen Roboter in Deutschland entwickelt und in Serie produziert.

Preisträger sind „Leuchttürme für Gemeinsinn“

Eine unabhängige Jury wählte das Exoskelett Cray X von German Bionic unter mehr als 1.500 eingereichten Bewerbungen als Preisträger „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ aus. „Die ‚Ausgezeichneten Orte‘ sind in diesem Jahr Leuchttürme für Gemeinsinn. Die Preisträger verbinden dank ihrer innovativen Ideen Welten – Jung mit Alt, Starke mit Schwachen, Stadt mit Land, Sozialprojekte mit Hightech“, sagt Prof. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb seit 13 Jahren gemeinsam aus.

Ziel: Unterstützen statt erstetzen

„Der Wettbewerb ‚Land der Ideen´ hat in diesem Jahr die innovativsten Projekte prämiert, die ‚Welten verbinden und Zusammenhalt stärken´. Mit genau dieser Zielsetzung sind wir vor sechs Jahren angetreten, als wir ein zukunftsweisendes Robotik-System entwickelt haben, das Menschen unterstützen, und nicht überflüssig machen soll.“, sagt Dr. Peter Heiligensetzer, CEO und Gründer von German Bionic. „Unser Konzept, menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft zu kombinieren, kommt vor dem Hintergrund von akutem Fachkräftemangel und demografischem Wandel an – Der Markt hat das verstanden und wir freuen uns auf neue Spieler auf dem Feld.“

„Solche Erfindungen leisten einen wichtigen Beitrag“

Glückwünsche gab es auch vom Augsburger Bundestagsabgeordnete Volker Ullrich. In einem Schreiben an den Robotikspezialisten lobt er dessen Leistung. „In der industriellen Produktion wie in der Automobilbranche, im Baugewerbe oder in der Pflege können Maschinen die menschliche Arbeit nicht ersetzen. Solche Erfindungen leisten einen wichtigen Beitrag, um für Mitarbeiter das Risiko von Arbeitsunfällen und Bandscheibenvorfällen zu senken“, betonte Ullrich.

Gütesiegel „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“

Ein Preisgeld gibt es nicht. Die Macher der 100 ausgewählten Projekte werden jedoch von Mentoren aus dem Netzwerk der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und Deutscher Bank, die den Wettbewerb ausrichten, unterstützt. Sie werden zu exklusiven Veranstaltungen eingeladen, dürfen mit dem Gütesiegel „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ für sich werben und so neue Kunden, Partner, Sponsoren oder Mitglieder gewinnen. Wie im Vorjahr können sich Preisträger im Rahmen des Deutsche Bank „Made for Good“-Chancenprogramms von Experten und in Seminaren beraten lassen.

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