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Weltbild-Mitarbeiter reisen zur Bischofskonferenz
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ver.di Bezirk Augsburg

Weltbild-Mitarbeiter reisen zur Bischofskonferenz

Weltbild in Augsburg. Foto: B4B SCHWABEN

Die Suche nach dem Schuldigen findet kein Ende. Der Kirche werden im Fall der Weltbild-Insolvenz widersprüchliche Aussagen vorgeworfen. Um endlich Licht in die dunkle Insolvenz-Geschichte zu bringen, reisen nun Mitarbeiter der Augsburger Verlagsgruppe Weltbild nach München. 

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

In München erhoffen sich die Weltbild-Vertreter, Betriebsrat und Gewerkschaft sowie einige Mitarbeiter, Aufklärung vom Aufsichtsratsvorsitzenden DDr. Peter Beer. Beer erklärte erst kürzlich in einem Interview, wie die Geschäftsführung von Weltbild Druck auf die katholischen Eigentümer ausgeübt habe. Das Gespräch mit DDr. Peter Beer sei konstruktiv verlaufen, erklärten die Teilnehmer. Der Zwist zwischen den 14 Gesellschaftern bringe jedoch Weltbild weiter in Bedrängnis und verschlechtere die Chancen auf einen Erhalt der Arbeitsplätze in Augsburg sowie eine Geschäftserhaltung.

Nur Multichannel-Betrieb wird Erfolg haben

„Das Hin und Her in den Aussagen der Bischöfe ist für den aktuell hochsensiblen Prozess alles andere als hilfreich“, machte der Wirtschaftssachverständige des Betriebsrats, Klaus Warbruck, anschließend deutlich. Die Weltbild-Gruppe sei nur als Multichannel-Vertrieb über Versand und Filialen erfolgreich fortführbar. „Nach der Zusage der Erzdiözese München und Freising muss die Bischofskonferenz ihrer Verantwortung nachkommen und die versprochenen Mittel von mindestens 65 Millionen zur Verfügung stellen“, forderte Betriebsratsvorsitzender Peter Fitz.

Über 100 Weltbild-Mitarbeiter fahren nach Würzburg

„Was wir hier erleben, ist ein absolut unwürdiges Gezanke auf Kosten unserer Arbeitsplätze“, klagt Timm Boßmann, ver.di-Sprecher bei WELTBILD: „Jetzt werden die Beschäftigten dafür sorgen, dass den katholischen Anteilseignern das vielzitierte Lichtlein aufgeht.“ In der Nacht zum Montag fährt eine hundertköpfige Delegation mit Bussen von Augsburg nach Würzburg zur Bischofskonferenz, die im Kloster Himmelspforten tagt. „Die Fahrt nach Würzburg soll den Anteilseignern deutlich machen, dass wir nicht nachgeben“, erklärt der ver.di-Sekretär für den Handel in Augsburg, Thomas Gürlebeck: „Im Klartext: Solidarität mit den Beschäftigten ist im Falle der Bischöfe keine fromme Bitte, sondern die verdammte Pflicht eines christlichen Unternehmens.“

Weitere Aktionen im Rahmen der Solidaritätswoche

Im Laufe der Solidaritätswoche werden weitere Aktionen stattfinden: Der Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl, hunderte Delegierte des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und ein Stadion voller Fußballfans sollen dabei tragende Rollen spielen. 

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