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Weltbild-Mitarbeiter demonstrieren vor Bischöfen
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ver.di Bezirk Augsburg

Weltbild-Mitarbeiter demonstrieren vor Bischöfen

Aktion der Weltbild-Mitarbeiter in Würzburg. Foto: ver.di Bezirk Augsburg

Die Beschäftigten der insolventen Verlagsgruppe Weltbild kämpfen weiter um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Heute morgen demonstrierten rund 100 MitarbeiterInnen vor dem Würzburger Kloster Himmelspforten, in dem der Ständige Rat der Bischofskonferenz tagt. Unter anderem stehen Beratungen über WELTBILD auf der Tagesordnung.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

„Die Bischöfe haben uns in der schwärzesten Stunde allein gelassen“, klagt Timm Boßmann, ver.di-Sprecher bei WELTBILD. Der Buchhändler aus Augsburger leide seit Jahren unter der Uneinigkeit seiner katholischen Gesellschafter. Die einander widerstrebenden Interessen der Eigentümer hätten erheblich dazu beigetragen, dass WELTBILD am 10. Januar Insolvenz angemeldet hatte. Vorausgegangen war eine Entscheidung des Ständigen Rats der Bischofskonferenz am 9. Januar, die angeschlagene Gruppe nicht wie geplant mit Sanierungsgeldern zu unterstützen.
Gerade dieser Ständige Rat tagt jetzt wieder in Würzburg. Aber heute wollen die Beschäftigten nichts dem Zufall überlassen und machen sich vor dem Kloster Himmelspforten mit Sprechchören bemerkbar: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut“, schallt es durch den Wintermorgen. 

Feste Zusagen gibt es bis jetzt nur für Hugendubel 

„Eigentum verpflichtet, sagt das Grundgesetz“, erinnert Thomas Gürlebeck, ver.di-Sekretär für den Handel in Augsburg und fordert: „Das muss in besonderem Maße für kirchliche Unternehmer gelten.“ Betriebsrat und Gewerkschaft wollen sich nicht mit den wolkigen Versprechungen „sozialer Abfederung“ abspeisen lassen: „Das Geld muss in den Erhalt der Arbeitsplätze und nicht in deren Abbau investiert werden.“ Die jüngst vom Erzbistum München und Freising zugesagten 20 Millionen seien für den  Buchhändler Hugendubel bestimmt, der über eine Holding mit Weltbild verbunden ist, berichtet Betriebsratsvorsitzender Peter Fitz. Die 15 Millionen Soforthilfe des Augsburger Bischofs Zdarsa seien dagegen noch nicht sicher, sondern müssten heute erst abgesegnet werden. „Im Übrigen ist das nur ein Bruchteil des ursprünglich zugesagten Sanierungsbeitrags, den wir dringend brauchen, wenn die Arbeitsplätze in Augsburg eine Zukunft haben sollen“, macht Fitz deutlich. Für diese Zukunft setzen die Beschäftigten sich vehement ein. Die Stimmung ist kämpferisch:
„Wir lassen die Bischöfe nicht mehr in Ruhe“, verspricht einer der Kollegen in die Mikrofone der JournalistInnen, die aus dem ganzen Bundesgebiet angereist sind.

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