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Weltbild-Insolvenz lässt Politik nicht kalt
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Verlagsgruppe Weltbild

Weltbild-Insolvenz lässt Politik nicht kalt

© Verlagsgruppe Weltbild

Der plötzliche – oder vielleicht doch vorhersehbare – Insolvenzfall des Verlagshauses Weltbild beschäftigt auch die Politik. Bereits am Tag nach der angemeldeten Insolvenz traf sich ein Not-Gremium der Augsburger Politiker, um über die Zukunft der Augsburger Mitarbeiter zu diskutieren. Doch die Insolvenz zieht weitere Kreise.

Am Freitag, den 10. Januar 2014, schlug die Nachricht ein wie eine Bombe: Das Augsburger Verlagshaus Weltbild hat am Amtsgericht Augsburg den Insolvenzantrag eingereicht. Jetzt versucht der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz von der Kanzlei Schneider, Geiwitz & Partner zu retten, was noch zu retten ist. Zuletzt machte sich der Insolvenzverwalter mit der Insolvenzbetreuung der Schlecker-Filialen einen Namen. Wie die Insolvenz im Fall Weltbild ausgeht, könne man allerdings noch nicht sagen, so Arndt Geiwitz.

Stadtspitze führt Gespräche zur Zukunftssicherung

Beim runden Tisch der Stadt Augsburg, der gleich am folgenden Tag einberufen wurde, lag eine betroffene Stimmung in der Luft. Nicht nur Oberbürgermeister Gribl und Wirtschaftsreferentin Eva Weber waren von der Insolvent tief betroffen. Der runde Tisch war eine Diskussionsplattform, wie es nun mit den betroffenen Beschäftigten weitergeht. Fest steht bislang nur, dass die nächsten drei Monatsgehälter ausgezahlt werden. Einen neuen Job müssen sich die Mitarbeiter sicher suchen, das wurde ihnen bereits am Freitag von ihren Vorgesetzten ans Herz gelegt.

Seehofer sagt Unterstützung zu

Horst Seehofer sicherte derweil seine Unterstützung zu. „Wir als Staatsregierung werden alles, was sich an wirksamen Möglichkeiten eröffnet, unterstützen“, versicherte Seehofer. Auch Bundestagsabgeordneter Dr. Volker Ullrich handelte schnell und hat sich initiativ zur Rettung der Arbeitsplätze eingeschaltet und den Eigentümern, Betriebsräten und der Geschäftsführung seine politische Hilfe angeboten. „Die deutschen Bischöfe sollen sich nicht allein von Aspekten der Gewinnmaximierung leiten lassen, sondern vor allem die Mitarbeiter im Auge zu behalten. Eine weitere Finanzierung darf nicht von vornherein scheitern“, so Ullrich.

SPD Augsburg greift Stadtspitze an

Der SPD-Unterbezirk Augsburg hingegen schlägt einen anderen Weg ein. OB-Kandidat Dr. Stefan Kiefer hinterfragt die Rolle der Stadtspitze – besser gesagt von Dr. Kurt Gribl, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg. Er fragt sich, was die Stadtspitze bisher zum Umfang der wahren Unternehmenslage gewusst hat. Er möchte von Gribl direkt wissen, was die Stadtspitze zur Abwendung der nunmehr eingetretenen Insolvenz unternommen hat.

Augsburger Verantwortliche suchen nach Möglichkeiten für Beschäftigte

Trotz der harschen Kritik ist sich die SPD mit den anderen Politikern eins: Die Eigentümer müssen sich ihrer sozialen Verantwortung stellen und es müssen so viele Arbeitsplätze wie möglich gesichert werden. Volker Ullrich wird sich hierzu mit Bundestagskollegen von weiteren betroffen Standorten und Wirtschaftsvertretern treffen, um die Chancen der Arbeitsplätzesicherung auszuloten. Auch die Verantwortlichen der Stadt Augsburg arbeiten mit Hochdruck daran, Möglichkeiten für die rund 2.200 Beschäftigten in Augsburg aufzeigen zu können.

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