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Eilmeldung: Steht Weltbild vor der Insolvenz?
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Verlagsgruppe Weltbild

Eilmeldung: Steht Weltbild vor der Insolvenz?

Weltbild Verlag in Augsburg. Foto: B4B SCHWABEN

Der Augsburger Weltbild Verlag wird Mitarbeitern zufolge Insolvenz anmelden. Das Personal in Augsburg wurde bereits von den Abteilungsleitern über die bevorstehende Insolvenz benachrichtigt.

Der B4B SCHWABEN-Redaktion liegen Insider-Informationen aus Mitarbeiterkreisen des Weltbild Verlages vor, die bestätigen, dass die Insolvenz wohl demnächst offiziell bestätigt wird. Laut unseren Informationen wurden die Mitarbeiter bereits zu Arbeitsbeginn von ihren Abteilungsleitern darüber informiert.

Mitarbeiter müssen sich neue Arbeitsplätze sichern

Sollte die Insolvenz tatsächlich angemeldet werden, wird sich das Amtsgericht in Augsburg diesem Fall annehmen. In Augsburg ist die Empörung verständlicherweise groß. Die Mitarbeiter wurden bereits angewiesen, sich nach neuen Arbeitsplätzen umzusehen. Bis März sind die Gehälter allerdings sicher.

Kirchenvertreter waren sich über Finanzplan uneinig

Grund für die Insolvenz soll eine Krisensitzung der kirchlichen Vertreter sein, bei der sich zwei bis drei Bischöfe gegen den neuen Finanzierungsplan gestellt haben sollen. Schon vor einiger Zeit war die Zukunft von Weltbild im Ungewissen. Amazon hat es dem zweitgrößten Buchhändler in Deutschland in letzter Zeit richtig schwer gemacht. Eine Restrukturierung mit Schwerpunkt auf den digitalen Handel sollte das Unternehmen retten. Dafür wurde Josef Schultheis als zusätzlicher Geschäftsführer neben Carel Halff und Dr. Martin Beer eingestellt, um die Restrukturierung sauber und schnell voranzutreiben.

Hochs und Tiefs in den letzten Wochen

Im Oktober 2013 hieß es noch, die katholische Kirche wolle die Verlagsgruppe mit bis zu 15 Millionen Euro bezuschussen. Ein Aufatmen ging durch die Mitarbeiter-Reihen. Einige Tage später dann der Schock: Die Geschäftsführung kündigte an, den Kundenservice einzustampfen und an einen externen Dienstleiter abzugeben - um Kosten zu sparen. 140 Mitarbeiter waren davon betroffen. Das war allem Anschein nach jedoch nur das laue Lüftchen vor dem Sturm, der jetzt über dem Augsburger Verlagshaus tobt. 

Jetzt kann nur noch ein Investor helfen

Sollte das Unternehmen tatsächlich Insolvenz anmelden, können die Mitarbeiter nur noch hoffen, dass sich ein Samariter erbarmt, sich dem Unternehmen anzunehmen und als Investor das Verlagshaus zu übernehmen. Die katholische Kirche hat jedenfalls gezeigt, dass die freie Wirtschaft nicht ihr Steckenpferd ist.

Stadt Augsburg äußert sich betroffen

Die Verantwortlichen der Stadt Augsburg zeigten sich von der Nachricht betroffen. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Wirtschaftsreferentin Eva Weber sind von den negativen Entwicklungen des Verlagshauses erschüttert. Gribl macht deutlich, dass der Fokus der Stadt darauf gerichtet ist, Hilfestellung und mögliche Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter zu erarbeiten. „Unser Ziel ist es, alle Kräfte aus der Wirtschaft in Augsburg und der Region zu bündeln und als Task Force an einen Tisch zu bringen. Mit dieser Vorgehensweise haben wir bereits bei MAN Roland gute Erfahrungen gemacht“, so Dr. Gribl.

Gremium möchte über Zukunft der Mitarbeiter beraten

Bereits morgen tritt auf Initiative der Stadt Augsburg ein entsprechendes Gremium zusammen. Eingeladen sind Vertreter von IHK und Hwk, Arbeitsagentur, ver.di sowie des Betriebsrats und der Geschäftsleitung von Weltbild. Wie Wirtschaftsreferentin Eva Weber erläutert, soll dabei zunächst analysiert werden, welche Berufsgruppen mit welchen Qualifikationen betroffen sind. „Uns geht es darum, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Beschäftigten aufgefangen oder in anderen Unternehmen untergebracht werden können“, so Weber.

Diözese soll finanziell unterstützen

Darüber hinaus führt OB Dr. Gribl auch Gespräche mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium, dem Insolvenzverwalter und den Weltbild-Gesellschaftern - allen voran der Diözese Augsburg. „Wir gehen davon aus, dass die Diözese an der von ihr signalisierten finanziellen Unterstützung für Weltbild festhält und diese in die Problemlösung auch einbringt“, so der Augsburger Oberbürgermeister.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

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