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Weltbild-Insolvenz: Erste Finanzierung steht
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Schneider, Geiwitz & Partner

Weltbild-Insolvenz: Erste Finanzierung steht

Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz. Foto: Schneider Geiwitz & Partner

Die Kanzlei Schneider, Geiwitz & Partner ist für das Insolvenzverfahren rund um die Verlagsgruppe Weltbild verantwortlich. Die Kanzlei hat bereits die großen Augsburger Konzerne Walter Bau und manroland während der Insolvenz betreut. Für die Anwälte ist keine Insolvenz wie die andere, dennoch geht es ihnen immer nur um das eine: Der Erhalt des Geschäftsbetriebes.

Arndt Geiwitz von der Kanzlei Schneider, Geiwitz & Partner wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter in der Akte Weltbild bestellt. Der zögert nicht lange und hat bereits drei Tage nach Anmeldung der Insolvenz am Amtsgericht Augsburg das Gespräch mit den betroffenen Mitarbeitern gesucht. Denn von den knapp 7.000 Weltbild-Beschäftigten werden wohl über 2.000 am Augsburger Standort ihren Job verlieren. Eine bittere Pille, wurde doch im Oktober 2013 noch die Finanzierung für die Restrukturierung von den Eigentümern zugesichert. Die kirchlichen Eigentümer haben sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag – 10. Januar 2014 – spontan gegen die Finanzierung entschieden.

Erste Vorfinanzierung steht bereits – 3 Monate Gehalt gesichert

Beim Thema Finanzierung kennt Arndt Geiwitz nichts. Denn die erste Finanzierung im Insolvenzfall steht bereits. „Es ist uns bereits am Wochenende gelungen, die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes zu sichern. Somit werden alle Mitarbeiter rechtzeitig zum Monatswechsel ihre Zahlungen erhalten“, weiß Arndt Geiwitz. Für das Insolvenzgeld ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig, die sich direkt nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens um die Weiterzahlung der Gehälter kümmert. Da die Eröffnung oder auch Ablehnung eines Insolvenzverfahrens bis zu drei Monaten dauern kann, ist eine Vorfinanzierung laut Geiwitz sinnvoll und auch notwendig.

Mitarbeiter müssen informiert werden

„Jetzt muss erst einmal die interne Kommunikation gestärkt werden, damit die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Informationen sowohl schnell als auch aus erster Hand erhalten“, erklärt Arndt Geiwitz. Zu den generellen Sanierungsaussichten konnte Geiwitz noch keine sichere Prognose geben. Er wird auf jeden Fall sein Bestes geben, um so viele Arbeitsplätze wie möglich zu sichern und den Geschäftsbetrieb zu erhalten. Arndt Geiwitz will jetzt die nächsten Gespräche führen und zwar mit allen Beteiligten. Neben den Mitarbeitern und dem Management zählten dazu aktuell vor allem Lieferanten, Großkunden, Gesellschafter sowie Finanzierungspartner. 

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