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Weltbild: Erste Gespräche lassen Emotionen kochen
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Verlagsgruppe Weltbild GmbH

Weltbild: Erste Gespräche lassen Emotionen kochen

Weltbild Verlag in Augsburg. Foto: B4B SCHWABEN
Weltbild Verlag in Augsburg. Foto: B4B SCHWABEN

Die Weltbild-Mitarbeiter haben landesweit auf sich und ihre Misere aufmerksam gemacht. Der Druck für die Geschäftsführung wird höher. Jetzt trafen Anfang der Woche Mitarbeiter und Geschäftsführung aufeinander.

Am Montag, 14. Oktober 2013, gab es endlich ein erstes Treffen. Das Augsburger Verlagshaus Weltbild schickte Vertreter des Betriebsrats zu einem Treffen mit der Geschäftsführung. Thema der Gespräche: Die Zukunft der Kundendienst-Mitarbeiter. Denn der soll ja bekanntlich aufgelöst und an externe Mitarbeiter abgetreten werden, um Kosten einzusparen. Die Geschäftsführung legte immer noch kein Konzept für die Zukunft der Mitarbeiter vor, was den Konflikt zwischen beiden Parteien nur noch mehr anheizte.

Kundenservice kann Beitrag zum Geschäftserfolg leisten

Die Eigentümer des Verlags – die katholischen Bischöfe – machen indes immer mehr Druck, denn sie bestehen auf eine schnellstmögliche Kostensenkung im Augsburger Verlagshaus. Die Geschäftsführung muss also reagieren, weiß bislang aber nicht wie. Dabei geben die Mitarbeiter des Kundendienstes offen zu, dass im Customer Care Center (Kundenservice) ein Handlungsbedarf besteht, wollen aber konstruktiv um die beste Lösung für die Mitarbeiter verhandeln. „Wir wollen Gespräche über die Optimierung des Kundendienstes, damit dieser den bestmöglichen Beitrag zum Geschäftserfolg von Weltbild leisten kann“, erklärt Betriebsratsvorsitzender Peter Fitz das Ziel der Betriebsräte.

Katholische Kirche verschleuderte Millionen

Der Betriebsrat macht deutlich: „Ein reines Kostensenkungsprogramm kommt gar nicht in Frage!“ Der Gesprächsverlauf beim Treffen mit der Geschäftsführung war emotionsgeladen. Die aktuellen Zerwürfnisse in der katholischen Kirche um Protz-Bischof Dr. Franz- Peter Tebartz-van Elst taten ihr Übriges. „Bei uns ist der Eindruck entstanden, dass dieselben Gesellschafter, die über Jahre dabei zugesehen haben, wie Millionen für bischöfliche Protzbauten verschleudert wurden, jetzt ihre Mitarbeiter und deren Familien für kurzfristige und ziellose Kostensenkungen opfern." Ver.di-Betriebsgruppensprecher Timm Boßmann fasste für die Beschäftigten zusammen: „Für den nachhaltigen Unternehmenserfolg ist ein qualifizierter und motivierter Kundendienst Grundvoraussetzung. Ohne die engagierten Kollegen im CCC wird es kein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft geben!" 

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