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Weltbild darf in den Klingelbeutel greifen
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Verlagsgruppe Weltbild GmbH / Diözese Augsburg

Weltbild darf in den Klingelbeutel greifen

Rettungsschirm für Weltbild? © zitze - Fotolia.com

Die katholische Kirche geizt aktuell nicht in Sachen Geld. In Augsburg werden damit allerdings keine Prunkbauten finanziert, sondern die Verlagsgruppe Weltbild unterstützt. Das Verlagshaus freut sich über den Griff in den Klingelbeutel. Branchenkenner fragen sich allerdings, ob das ein Akt der Nächstenliebe oder eine rein unternehmerische Taktik ist.

Gesellschaftsanteil hin oder her – am Montag haben die Verantwortlichen der Diözese Augsburg in einer Sitzung einstimmig beschlossen, die Verlagsgruppe Weltbild finanziell zu stützen. Bis zu 15 Millionen Euro will man der Kirchen-Firma zuschießen. Der Beitrag, so lässt das bischöfliche Presseamt wissen, geht weit über den Gesellschafteranteil“ hinaus. Die Initiative dafür ging von Bischof Dr. Konrad Zdarsa aus, der zusammen mit dem Diözesansteuerausschuss und dem Diözesanvermögensrat intensiv über dieses Thema diskutiert hat. Das Bistum Augsburg ist Mitgesellschafter der Verlagsgruppe Weltbild, hält jedoch nur 11,7 Prozent am Kapital.

Mit Millionen die Mitarbeiter retten

Die Millionen sollen eine Liquiditätshilfe für Weltbild sein. Grund: Die Augsburger Verlagsgruppe leidet momentan aufgrund ihrer Restrukturierung unter finanziellen Problemen. Diese Woche kündigte die Weltbild-Geschäftsführung an, dass rund 140 Mitarbeiter zu Beginn des neuen Jahres – wenige Tage nach dem christlichen Hochfest Weihnachten - auf der Straße stehen werden. Und das nur im Bereich Kundencenter.

Die Diözese rechtfertigt nunmehr den hohen Unterstützungsbetrag mit der Sorge um die Mitarbeiter von Weltbild. Im Großen und Ganzen sollen die Millionen aber ein abschließender Beitrag des Bistums Augsburg zu der Restrukturierung der Verlagsgruppe sein – von der sich das Bistum über kurz oder lang dann auch trennen will. Brancheninsider sind überzeugt: Angesichts des aktuellen Strukturwandels in der Buch- und Verlagswelt braucht es eine schmucke Braut, sollen sich Käufer und Kaufpreis finden.

Übrige Gesellschafter haben letztes Wort

Das letzte Wort für die Finanzspritze ist jedoch noch nicht gesprochen. Die Bereitstellung der beschlossenen Liquiditätshilfe, so teilt das Bistum mit, setze die Unterstützung aller Gesellschafter und die Aufrechterhaltung des Engagements der Banken voraus. Bevor die Augsburger Millionen fließen, sind auch die Kämmerer zum Beispiel in Freising, Bamberg, Aachen oder Würzburg gefordert. Das Bistum Limburg ist nicht an Weltbild beteiligt. Sollte das gute Werk gelingen, haben die Katholiken der Region zumindest die Gewissheit, dass sie mit ihren Kirchensteuern einem heimischen Unternehmen unter die Arme gegriffen haben.

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