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VW darf MAN übernehmen
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MAN

VW darf MAN übernehmen

Wie die EU-Kommission bestätigt, steht einer Übernahme von MAN durch VW nichts mehr im Wege. Kartell-rechtliche Vorbehalte wurden ausgeräumt.

Laut Augsburger Allgemeine hat der VW-Konzern für die Mehrheits-Übernahme des Lastwagen-Bauers MAN jetzt freie Fahrt. Die EU-Kommission hatte zunächst die Auswirkungen durch einen Übernahme auf die Märkte für schwere Lastwagen, Busse, Chassis sowie Dieselmotoren geprüft.

Einer Übernahme steht nichts mehr im Weg

Die obersten Wettbewerbs-Hüter in Brüssel sind zu dem Entschluss gekommen, dass die Konkurrenz sowie der Wettbewerb in Europa nicht unter der Übernahme zu leiden haben werden. So gab die EU-Behörde, eine Aufstockung der VW-Anteile bei MAN über die 50-Prozent-Schwelle ohne Auflagen frei, wie die AZ berichtet.

Schaffung eines eigenen Unternehmens für Schwerlastwagen

Der VW-Konzern wird künftig über rund 56 Prozent Anteile von MAN verfügen. Die Pläne des Wolfsburger Auto-Unternehmens gehen in die Richtung, dass aus MAN und seiner schwedischen Tochter-Gesellschaft Scania ein eigenes Unternehmen für Schwerlastwagen entstehen soll. Mit 3,4 Milliarden Euro hat sich VW deshalb im Juli die Mehrheit beim Lastwagen-Hersteller MAN gesichert, wie die Augsburger Allgemeine berichtet.

Zunächst „kartellrechtliche Bedenken“

Um eine Erlaubnis zur Fusion von der EU-Behörde zu bekommen, musste der Wolfsburger Autobauer VW allerdings seine Pläne für die Besetzung des Aufsichtsrates auf Eis legen. Von der vorzeitigen Veröffentlichung von Personal-Plänen, die die Wahl von drei VW-Vorständen vorsahen, zeigte sich die EU-Kommission verärgert. Mit dem Kartellrecht konnte dies laut Brüsseler EU-Behörde nicht vereinbart werden. Die EU-Kommission sieht aber auch nach der Übernahme von MAN genügend Konkurrenten auf dem Markt für Busse und Lastwagen.

Genügend Markt-Konkurrenten

Neben der neuen elften VW-Konzernsparte werden Daimler, Volvo, Iveco, DAF für Lastwagen beziehungsweise Daimler, Volvo, Iveco, Solaris und VDL für Busse auf den beiden Märkten konkurrieren, wie die AZ berichtet. Der Münchner Lastwagen-Bauer MAN verliert durch die Fusion mit VW nach 253 Jahren seine Eigenständigkeit. VW soll nach der Übernahme dann der größte Konzern der Welt sein.

Wann prüft die EU-Kommission?

Gemäß EU-Recht muss in Brüssel zunächst geprüft werden, in wie weit das Wettbewerbs- und Kartellrecht durch einen Zusammenschluss zweier Großkonzerne für andere Marktteilnehmer beeinträchtigt wird. Diese Kontrolle ist laut AZ notwendig, wenn der Weltumsatz der jeweiligen fusionierenden Unternehmen die fünf Milliarden Euro überschreitet. Für die Prüfung durch die EU-Kommission ist ebenfalls noch relevant, dass ein Teil des Umsatzes in den EU-Ländern erzielt wird.

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