
Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.
B4BSCHWABEN.de: In drei Sätzen: Was ist Ihre Vision für Augsburgs Zukunft?
Thorsten Frank: Augsburg soll eine zukunftsfähige Stadt werden, die Wirtschaft, Ökologie und soziale Gerechtigkeit verbindet. Wir setzen auf eine innovative, klimaneutrale Wirtschaft, die lokale Wertschöpfung stärkt und gleichzeitig Lebensqualität für alle sichert – etwa durch kostenfreie Kitas, um Fachkräften die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Eine digitale, kreislauforientierte und inklusive Stadt zieht Unternehmen und Talente an und macht Augsburg zum Vorbild für nachhaltiges Wachstum.
Wie möchte Ihre Partei den Wirtschaftsstandort Augsburg stärken?
Volt Augsburg stärkt den Wirtschaftsstandort durch Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschung und Stadt. Wir aktivieren Leerstände für nachhaltige Betriebe und Start-ups, fördern Qualifizierungsprogramme für grüne Berufe und setzen auf digitale Infrastruktur. Gleichzeitig schaffen wir mit kostenfreien Kitas für alle die Voraussetzung, dass Eltern – insbesondere Frauen – schneller in den Arbeitsmarkt zurückkehren und Unternehmen dringend benötigte Fachkräfte gewinnen.
Was sind Ihre drei wichtigsten Maßnahmen, um kleine und mittelständische Unternehmen in Augsburg zu stärken – jenseits von Allgemeinplätzen wie „Entbürokratisierung“?
Augsburg steht wie viele Kommunen finanziell unter Druck. Welche Investitionen in Wirtschaft und Infrastruktur haben für Sie trotz knapper Kassen oberste Priorität?
Welches Potenzial sehen Sie, das im Wirtschaftsstandort Augsburg bisher noch nicht ausgeschöpft oder beachtet wurde?
Augsburgs Stärken in Umwelttechnologie und KI-Forschung (z. B. durch die Uni oder das DLR) können ausgebaut werden, um Spin-offs und Ansiedlungen zu fördern. Zudem fehlt eine strategische Vermarktung als Standort für soziale Innovationen – etwa in den Bereichen Pflege, Bildung oder kreislaufwirtschaftliche Dienstleistungen. Hier könnten städtische Inkubatoren und gezielte Ansiedlungskampagnen (wie in Leipzig oder Karlsruhe) Abhilfe schaffen.