Drohnen Fotografie

Vogelperspektive: #germandrones und URBAN UNCUT im Interview

Drohnen Fotografie Community, Filmproduktion und Kreativagentur: die Gründer hinter #germandrones und URBAN UNCUT greifen die Bildgebende-Kunst über mehrere Kanäle auf. Im Interview verraten sie, warum sie sich für einen deutschlandweiten Hashtag entschieden haben, wie es zu einer Buchpublikation kam und was ihre nächste Idee ist.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: „Wir sind Deutschlands größte Drohnen Fotografie Community“ – was genau bedeutet das eigentlich?

Sebastian Sperner: Wir bieten Fotografen aus dem deutschsprachigen Raum eine Plattform, ihre Werke über unsere Kanäle zu verbreiten. Die wichtigste Rolle dabei spielt Instagram, auf der wir mit über 60.000 Followern der größte Account mit von Drohnen aufgenommenen Bildern sind. Diese Content-Sammlung vereint mit Abstand die meisten einzelnen Fotografen in Deutschland (inklusive unserer netten deutschsprachigen Nachbarn).

Wie macht man Geld, indem man Content sammelt und postet?

Julius Krebs: Wir verdienen mit dem Account direkt kein Geld, denn es soll eine unabhängige Plattform bleiben, die auf einer kreativen Community aufbaut. Dabei werden auch nur Bilder gezeigt, die unseren Qualitätsansprüchen entsprechen. Bezahlter Content ist für uns nicht denkbar.

Warum ein regionaler Hashtag mit #germandrones statt etwas Weltweites?

Sperner: Wir wollten ganz speziell auf den deutschen Markt abzielen, denn hier gab es so etwas noch nicht. Im internationalen Vergleich – haben wir uns – gedacht, müssen sich die Deutschen Fotografen und deren Content nicht verstecken. Also haben wir #germandrones ins Leben gerufen und diese faszinierenden Bilder zusammengestellt.

Was fasziniert euch an der Vogelperspektive?

Krebs: Bei mir sind es hauptsächlich die Momente, in denen sich durch die Perspektive aus der Luft ganz neue Blickwinkel ergeben. Dann steht man vor seinem Bildschirm und staunt über die spannenden Motive.

Worauf muss man bei der Fotografie mit Drohnen achten?

Sperner: Es gibt recht viele Dinge die bei dem ersten Flug beachtet werden müssen. Dazu haben wir zusammen mit dem Rheinwerk Verlag eine Webpage erstellt in dem eigentlich alles sehr ausführlich erklärt wird. Auch anwaltliche Unterstützung haben wir uns dazu geholt, der die ganzen rechtlichen Aspekte erläutert.

Wie kam es dazu, dass ihr gemeinsam ein Buch rausbringt?

Krebs: Die Idee kam nicht direkt von uns, sondern von einer Redakteurin des Rheinwerk Verlages. Sie hat das Konzept super umgesetzt und uns nach einer Zusammenarbeit gefragt. Da haben wir dann natürlich gerne unseren Input und Know-how eingebracht.

2017 seid ihr für den Augsburger Medienpreis in der Kategorie BILD nominiert gewesen. Wie hat sich dies auf euer Geschäft ausgewirkt?

Sperner: Die Nominierung hat uns sehr gefreut und auch die gesamte Veranstaltung war eine super Sache. Eine direkte Auswirkung haben wir ehrlich gesagt nicht evaluiert. Da in diesem Jahr viele Aktivitäten stattgefunden haben, war im darauffolgenden Jahr 2018 jedoch ein sehr hohes Interesse an unseren Arbeiten spürbar.

Wie kamt ihr dazu, 2018 eine eigene Filmproduktionsfirma und Kreativagentur URBAN UNCUT zu gründen?

Krebs: Wir bekamen über germandrones immer mehr Anfragen für Aufträge und haben schließlich ein paar davon angenommen. Dies entwickelte sich so gut, dass wir uns Gedanken über das weitere Vorgehen machen mussten. Wir wollten die Aufträge ganz klar operativ von der Plattform trennen und aus diesem Grund haben wir URBAN & UNCUT Studios gegründet. Hier können wir unsere Kreativität ausleben und machen dies vor allem durch Corporate Videos und Werbefilme. Dabei wird aber nicht nur mit Drohnen gedreht.

Community, Filmproduktion, Kreativagentur – wohin genau geht es für euch? Was ist euer langfristiger Plan?

Sperner: Wir möchten diese Reichweite nutzen und eine Art Drohnenfotografen-Vermittlung ins Leben rufen. Wir möchten eine Plattform anbieten, die Auftraggeber (Firmen, Agenturen, Zeitungen etc.) dazu verwenden können, um einen geeigneten Drohnenpiloten für ihre Projekte zu finden und zu engagieren. Wir wollen URBAN & UNCUT noch aufregender gestalten, uns spannenden neuen Projekten widmen und unsere Skills stetig verbessern. Das URBAN & UNCUT Team wollen wir um weitere talentierte und kreative Köpfe erweitern, sowie unsere Firma weiterhin erfolgreich in der Medienlandschaft platzieren.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Drohnen Fotografie

Vogelperspektive: #germandrones und URBAN UNCUT im Interview

Drohnen Fotografie Community, Filmproduktion und Kreativagentur: die Gründer hinter #germandrones und URBAN UNCUT greifen die Bildgebende-Kunst über mehrere Kanäle auf. Im Interview verraten sie, warum sie sich für einen deutschlandweiten Hashtag entschieden haben, wie es zu einer Buchpublikation kam und was ihre nächste Idee ist.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: „Wir sind Deutschlands größte Drohnen Fotografie Community“ – was genau bedeutet das eigentlich?

Sebastian Sperner: Wir bieten Fotografen aus dem deutschsprachigen Raum eine Plattform, ihre Werke über unsere Kanäle zu verbreiten. Die wichtigste Rolle dabei spielt Instagram, auf der wir mit über 60.000 Followern der größte Account mit von Drohnen aufgenommenen Bildern sind. Diese Content-Sammlung vereint mit Abstand die meisten einzelnen Fotografen in Deutschland (inklusive unserer netten deutschsprachigen Nachbarn).

Wie macht man Geld, indem man Content sammelt und postet?

Julius Krebs: Wir verdienen mit dem Account direkt kein Geld, denn es soll eine unabhängige Plattform bleiben, die auf einer kreativen Community aufbaut. Dabei werden auch nur Bilder gezeigt, die unseren Qualitätsansprüchen entsprechen. Bezahlter Content ist für uns nicht denkbar.

Warum ein regionaler Hashtag mit #germandrones statt etwas Weltweites?

Sperner: Wir wollten ganz speziell auf den deutschen Markt abzielen, denn hier gab es so etwas noch nicht. Im internationalen Vergleich – haben wir uns – gedacht, müssen sich die Deutschen Fotografen und deren Content nicht verstecken. Also haben wir #germandrones ins Leben gerufen und diese faszinierenden Bilder zusammengestellt.

Was fasziniert euch an der Vogelperspektive?

Krebs: Bei mir sind es hauptsächlich die Momente, in denen sich durch die Perspektive aus der Luft ganz neue Blickwinkel ergeben. Dann steht man vor seinem Bildschirm und staunt über die spannenden Motive.

Worauf muss man bei der Fotografie mit Drohnen achten?

Sperner: Es gibt recht viele Dinge die bei dem ersten Flug beachtet werden müssen. Dazu haben wir zusammen mit dem Rheinwerk Verlag eine Webpage erstellt in dem eigentlich alles sehr ausführlich erklärt wird. Auch anwaltliche Unterstützung haben wir uns dazu geholt, der die ganzen rechtlichen Aspekte erläutert.

Wie kam es dazu, dass ihr gemeinsam ein Buch rausbringt?

Krebs: Die Idee kam nicht direkt von uns, sondern von einer Redakteurin des Rheinwerk Verlages. Sie hat das Konzept super umgesetzt und uns nach einer Zusammenarbeit gefragt. Da haben wir dann natürlich gerne unseren Input und Know-how eingebracht.

2017 seid ihr für den Augsburger Medienpreis in der Kategorie BILD nominiert gewesen. Wie hat sich dies auf euer Geschäft ausgewirkt?

Sperner: Die Nominierung hat uns sehr gefreut und auch die gesamte Veranstaltung war eine super Sache. Eine direkte Auswirkung haben wir ehrlich gesagt nicht evaluiert. Da in diesem Jahr viele Aktivitäten stattgefunden haben, war im darauffolgenden Jahr 2018 jedoch ein sehr hohes Interesse an unseren Arbeiten spürbar.

Wie kamt ihr dazu, 2018 eine eigene Filmproduktionsfirma und Kreativagentur URBAN UNCUT zu gründen?

Krebs: Wir bekamen über germandrones immer mehr Anfragen für Aufträge und haben schließlich ein paar davon angenommen. Dies entwickelte sich so gut, dass wir uns Gedanken über das weitere Vorgehen machen mussten. Wir wollten die Aufträge ganz klar operativ von der Plattform trennen und aus diesem Grund haben wir URBAN & UNCUT Studios gegründet. Hier können wir unsere Kreativität ausleben und machen dies vor allem durch Corporate Videos und Werbefilme. Dabei wird aber nicht nur mit Drohnen gedreht.

Community, Filmproduktion, Kreativagentur – wohin genau geht es für euch? Was ist euer langfristiger Plan?

Sperner: Wir möchten diese Reichweite nutzen und eine Art Drohnenfotografen-Vermittlung ins Leben rufen. Wir möchten eine Plattform anbieten, die Auftraggeber (Firmen, Agenturen, Zeitungen etc.) dazu verwenden können, um einen geeigneten Drohnenpiloten für ihre Projekte zu finden und zu engagieren. Wir wollen URBAN & UNCUT noch aufregender gestalten, uns spannenden neuen Projekten widmen und unsere Skills stetig verbessern. Das URBAN & UNCUT Team wollen wir um weitere talentierte und kreative Köpfe erweitern, sowie unsere Firma weiterhin erfolgreich in der Medienlandschaft platzieren.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben