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Vincentinum begrüßt Schüler aus Tuzla: „Hier ist alles auf einem höheren Standard“
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Klinik Vincentinum Augsburg gemeinnützige GmbH

Vincentinum begrüßt Schüler aus Tuzla: „Hier ist alles auf einem höheren Standard“

 Die fünf Hospitanten Mario Pavic, Lejla Dzafic, Amina Gutic, Amina Zlatarevic und Emina Trumic. Foto: Vincentinum
Die fünf Hospitanten Mario Pavic, Lejla Dzafic, Amina Gutic, Amina Zlatarevic und Emina Trumic. Foto: Vincentinum

Fünf Schüler der Krankenpflegeschule in Tuzla (Bosnien und Herzegowina) lernten die vergangenen Wochen im Vincentinum in Augsburg die Abläufe in einem deutschen Krankenhaus kennen. Die Kooperation der Wertegruppe der Klinik mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ermöglichte den Besuch.

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Nach dem Empfang durch die Geschäftsführung der Klinik durfte jeder Hospitant einige Tage bei der Krankenpflege auf den Stationen sowie im OP mithelfen. Bei einigen Vorträgen erhielten sie außerdem einen Einblick in die Grundlagen des deutschen Gesundheitssystems, Hygiene im Krankenhaus, Datenschutz, Qualitäts- und Risikomanagement und das Ausbildungssystem in Deutschland.

Schüler aus Tuzla in Klinikalltag mit eingebunden

Die Klinikmitarbeiter freuten sich über das Engagement der Schüler. Auf den Stationen durften sie das Pflegepersonal unterstützen und beispielsweise bei den Patienten Blutdruck messen, Essen austeilen, Daten in der Patientenakte dokumentieren oder Patienten zum EKG begleiten. „Hier ist alles auf einem höheren Standard und die Geräte und Apparate sind viel neuer“, stellte Amina in der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte fest.

Pläne für eine Zukunft in Deutschland

„Es ist uns ein großes Anliegen, junge Leute für medizinische und für Pflegeberufe zu begeistern. Unsere Einladung haben die Jugendlichen der Medical School in Tuzla mit großer Begeisterung angenommen. Sie wurden in einem Bewerbungsverfahren ausgewählt. Viele erhoffen sich durch die Hospitanz einen Vorsprung in ihrer Ausbildung“, freut sich Robert Wieland, Geschäftsführer der Klinik Vincentinum, über die Arbeit der Hospitanten. Fast alle möchten nach ihrem Abitur an der Medical School in Tuzla gerne in Deutschland Medizin studieren. Bereits jetzt sprechen sie sehr gut Deutsch. Denn in Bosnien und Herzegowina ist das neben Englisch die wichtigste Fremdsprache, die unterrichtet wird.

Besuch der Johanniter-Unfall-Hilfe in Donauwörth

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Auch ein Besuch der Tagespflegeeinrichtung der Johanniter-Unfall-Hilfe in Donauwörth stand auf dem Programm der Jugendlichen. Nach einer Einführung durch Regionalvorstand Gertrud Streit-Doderer halfen die fünf Schüler in allen Bereichen mit. Begeistert erzählt Kinderkrippenleitung Anja Vater: „Es war erstaunlich, wie schnell sich die Jugendlichen in die Gruppe einfinden konnten und mit welcher Motivation sie sich einbrachten. Es ist toll, dass sie sich so für unsere generationenübergreifende Arbeit interessieren und begeistern können.“

„Solche Begegnungen verbinden und sollen ein langfristiges Miteinander wachsen lassen“

„Die Kooperation mit dem Vincentinum ist uns Johannitern sehr wichtig. Für die Schüler gibt es dadurch einen breiten Einblick in das vielfältige deutsche Gesundheitswesen, auch in der ambulanten Hilfe wie zum Beispiel Tagespflege oder Rettungsdienst. Das Konzept in der JohanniterTagespflege mit der angeschlossenen Kinderkrippe ist ein interessantes Lernfeld zum Thema generationsübergreifendes Miteinander. Die Johanniter-Jugend bringt sich auch im Rahmen der Freizeitgestaltung mit ein und möchte uns und unser schönes Schwaben zeigen. Solche Begegnungen verbinden und sollen ein langfristiges Miteinander wachsen lassen. Aus diesem Grund ist es auch geplant einen Gegenbesuch zu starten, denn wir alle haben das gleiche Ziel: Menschen zu helfen, wo Hilfe notwendig ist“, fasst Gertrud Streit-Doderer zusammen

So entstand die Kooperation und die Möglichkeit für die Schüler aus Tuzla

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. unterstützt regelmäßig Schüler der Medical School of Tuzla im Rahmen der „Weihnachtstrucker“-Aktion. Ein Mitarbeiter der Klinik Vincentinum, der zugleich ehrenamtlich bei den Johannitern tätig ist, hatte 2015 die Idee für das Projekt. So haben Schülern der dortigen Pflegeschule die Möglichkeit, eine Hospitanz in einem deutschen Krankrenhaus absolvieren zu können.

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