Klinikum Augsburg

Auf der Zielgeraden: Wissenschaftsrat sagt Ja zur Augsburger Uniklinik

Das Klinikum Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Von der heutigen Empfehlung des Wissenschaftsrats sollen im Großraum Augsburg und in Schwaben rund zwei Millionen Menschen profitieren. Über den endgültigen Trägerwechsel entscheidet der Freistaat im Herbst. Die Altlasten bleiben jedoch in jedem Fall bei Stadt und Landkreis Augsburg.

Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl hofft, „dass die heutige Empfehlung zum Trägerwechsel des Klinikums auf den Freistaat Bayern beiträgt.“ Die bisherigen Träger, Stadt und Landkreis Augsburg, tragen jedoch auch künftig Verantwortung für das Krankenhaus. Dies wird auch in der Abtragung von Altschulden deutlich. „Gleichzeitig bewirkt dieses historische Ereignis aber auch, dass wir dauerhaft eine Entlastung für unsere kommunalen Haushalte spüren werden“, so Dr. Kurt Gribl.

Historische Entscheidung für Augsburg Stadt und Land

„Die Uniklinik kommt! Mit der heutigen Entscheidung des Wissenschaftsrats entstehen für die Region extrem positive Auswirkungen, die nicht nur das Klinikum Augsburg, sondern auch die Patienten, die Wissenschaft und die Wirtschaft in herausragender Weise positiv beeinflussen werden“, erklärt der Augsburger Landrat Martin Sailer. Er sieht in der Empfehlung des Wissenschaftsrats ein wichtiges Signal für die gesamte Region. „Es ist eine historische Entscheidung für Stadt und Land, deren Auswirkungen erst in den nächsten Jahren in Gänze sichtbar werden.“

Bayerisches Kabinett fällt endgültige Entscheidung im Herbst

Alexander Schmidtke, Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und Strategie des Klinikums Augsburg, betont: „Mit dem positiven Votum des Wissenschaftsrates hat sich eine weitere Tür für uns geöffnet. Nun müssen wir das Bayerische Kabinett noch bei der weiteren Ausarbeitung des wirtschaftlichen Sanierungskonzeptes überzeugen und das Vertragswerk zur Übertragung der Flächen und Grundstücke zu einem guten Ende bringen. Das könnte im Herbst erfolgen. Und dann stünde der Fortentwicklung unseres Hauses in eine Universitätsklinik nichts mehr im Weg. Ich hoffe sehr, dass es so kommt.“

1.500 neue Medizinstudenten für die Universität Augsburg

Für die Universität Augsburg bedeutet die Uniklinik, dass die Einrichtung stark ausgebaut wird, unter anderem um eine weitere Fakultät. Direkt neben dem Klinikum Augsburg soll zudem der neue Medizincampus der Universität errichtet werden. Universitätspräsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel rechnet mit einem Zuwachs von rund 1.500 Studenten.

Anzahl an Professuren und Lehrstühlen wächst um 50 Prozent

Auch eine zusätzliche Anzahl von 100 Professuren und Lehrstühlen gehören dazu. Mit den beiden Forschungsschwerpunkten „Medical Information Sciences“ und „Environmental Health Sciences“ fügt sich die Universität Agusburg komplementär in das Gesamtprofil der anderen Medizinstandorte Bayerns ein. Denn die Universitätsmedizin Augsburg soll nicht zulasten anderer bayerischer Universitätsstandorte etabliert werden.

„Wachstumsmotor für die Region“

 „Wir freuen uns, dass der Wissenschaftsrat in Kiel den Weg für die Universitätsklinik Augsburg endgültig freigemacht hat. Damit steigt das Zentralklinikum in die Spitzenriege der bisher 33 Universitätskliniken in Deutschland auf und wird zu einem weiteren Wachstumsmotor für die Region und Stadt“, so Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben. „Darüber hinaus entfaltet eine Universitätsklinik nicht nur Strahlkraft im wissenschaftlichen Bereich sondern stärkt den Metropolcharakter der gesamten Region.“

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Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl hofft, „dass die heutige Empfehlung zum Trägerwechsel des Klinikums auf den Freistaat Bayern beiträgt.“ Die bisherigen Träger, Stadt und Landkreis Augsburg, tragen jedoch auch künftig Verantwortung für das Krankenhaus. Dies wird auch in der Abtragung von Altschulden deutlich. „Gleichzeitig bewirkt dieses historische Ereignis aber auch, dass wir dauerhaft eine Entlastung für unsere kommunalen Haushalte spüren werden“, so Dr. Kurt Gribl.

Historische Entscheidung für Augsburg Stadt und Land

„Die Uniklinik kommt! Mit der heutigen Entscheidung des Wissenschaftsrats entstehen für die Region extrem positive Auswirkungen, die nicht nur das Klinikum Augsburg, sondern auch die Patienten, die Wissenschaft und die Wirtschaft in herausragender Weise positiv beeinflussen werden“, erklärt der Augsburger Landrat Martin Sailer. Er sieht in der Empfehlung des Wissenschaftsrats ein wichtiges Signal für die gesamte Region. „Es ist eine historische Entscheidung für Stadt und Land, deren Auswirkungen erst in den nächsten Jahren in Gänze sichtbar werden.“

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1.500 neue Medizinstudenten für die Universität Augsburg

Für die Universität Augsburg bedeutet die Uniklinik, dass die Einrichtung stark ausgebaut wird, unter anderem um eine weitere Fakultät. Direkt neben dem Klinikum Augsburg soll zudem der neue Medizincampus der Universität errichtet werden. Universitätspräsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel rechnet mit einem Zuwachs von rund 1.500 Studenten.

Anzahl an Professuren und Lehrstühlen wächst um 50 Prozent

Auch eine zusätzliche Anzahl von 100 Professuren und Lehrstühlen gehören dazu. Mit den beiden Forschungsschwerpunkten „Medical Information Sciences“ und „Environmental Health Sciences“ fügt sich die Universität Agusburg komplementär in das Gesamtprofil der anderen Medizinstandorte Bayerns ein. Denn die Universitätsmedizin Augsburg soll nicht zulasten anderer bayerischer Universitätsstandorte etabliert werden.

„Wachstumsmotor für die Region“

 „Wir freuen uns, dass der Wissenschaftsrat in Kiel den Weg für die Universitätsklinik Augsburg endgültig freigemacht hat. Damit steigt das Zentralklinikum in die Spitzenriege der bisher 33 Universitätskliniken in Deutschland auf und wird zu einem weiteren Wachstumsmotor für die Region und Stadt“, so Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben. „Darüber hinaus entfaltet eine Universitätsklinik nicht nur Strahlkraft im wissenschaftlichen Bereich sondern stärkt den Metropolcharakter der gesamten Region.“

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