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Vincentinum: Barmherzige Schwestern legen Grundstein
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Klinik Vincentinum

Vincentinum: Barmherzige Schwestern legen Grundstein

Generaloberin Schwester M. Michaela Lechner legt Grundstein für Gesundheitszentrum; Foto: Schmid Media
Generaloberin Schwester M. Michaela Lechner legt Grundstein für Gesundheitszentrum; Foto: Schmid Media

Der Grundstein für die Zukunft ist gelegt. Die Barmherzigen Schwestern konnten am vergangenen Montag die Grundsteinlegung des neuen Gesundheitszentrums an der Klinik Vincentinum feiern. Das war aber nicht der einzige Grund zu Freude.

Rund 160 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Kirche folgten der Einladung der Barmherzigen Schwestern zur Grundsteinlegung für das neue Gesundheitszentrum am Vincentinum. Das Gesundheitszentrum wird an den sanierten Teil des alten Hauptkrankenhauses, den HenisiusPark, angebaut. Zu diesem Anlass wurde der HenisiusPark gleich gesegnet.

Ein schöner Tag für die Barmherzigen Schwester

Für die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul ist es ein denkwürdiger Tag und Ort: An der Franziskanergasse wurde 1862 das Augsburger Mutterhaus errichtet. Jetzt entsteht hier bis zum Jahr 2014 ein neues Gesundheitszentrum. In die Zeitkapsel, die ins Fundament einbetoniert wurde, steckte Generaloberin Schwester M. Michaela Lechner neben der Tageszeitung, Münzen und anderen Gegenständen auch eine Medaille des Hl. Vinzenz von Paul, auf den sich der Orden beruft. „Es ist ein großer und ein schöner Tag für unsere Ordensgemeinschaft“, sagte Schwester M. Michaela.

Eine umfassende Versorgung der Patienten

Im Gesundheitszentrum werden sich niedergelassene Ärzte, insbesondere Belegärzte, die in der Klinik Vincentinum ihre Patienten stationär behandeln, eine radiologische und eine physiotherapeutische Praxis, eine Apotheke sowie eine Tagesklinik mit ambulantem OP-Bereich ansiedeln. „Somit können wir die Patienten umfassend vor, während und nach einem stationären Aufenthalt versorgen“, erläuterte Generaloberin Schwester M. Michaela Lechner.

Das gute Ende einer aufwendigen Sanierung

Beim Kauf des Grundstücks mit dem stark sanierungsbedürftigen Gebäude spielte vor allem die Geschichte des Ordens eine große Rolle. Im alten Hauptkrankenhaus waren bis zu 100 Schwestern tätig. Die Barmherzigen Schwestern ließen das Hauptkrankenhaus nun aufwendig sanieren. Für 22 Millionen Euro erstrahlt der neugotische Bau nun wieder in neuem Glanz. Domkapitular Prälat Josef Heigl segnete den HenisiusPark, wie der denkmalgeschützte Teil des Hauptkrankenhauses nun heißt. Die beiden Mieter, das Montessori-Kinderhaus und das Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern, sind nach einer Interimsphase in die nun sanierten Räumlichkeiten zurückgekehrt.

Riskante Investition soll die Zukunft sichern

Mit dem Gesundheitszentrum erweitern die Barmherzigen Schwestern nun die Klink Vincentinum. Interessant ist auch, dass die Barmherzigen Schwestern das alleinige unternehmerische Risiko tragen. Dass der Neubau aber die richtige Entscheidung ist, zeigt sich an der Beliebtheit der Klinik Vincentinum. Die Tagesklinik ist bereits voll ausgelastet. „Wenn wir das Belegkrankenhaus langfristig stabilisieren wollen, müssen wir es weiterentwickeln“, sagte Generaloberin Schwester M. Michaela Lechner. So wird nun an der gegenüberliegenden Seite der Franziskanergasse ein vierstöckiges Gesundheitszentrum errichtet, das sich U-förmig ans alte Hauptkrankenhaus anschließt.

Beeindruckendes Engagement der Barmherzigen Schwestern

Augsburgs 2. Bürgermeister Hermann Weber gratulierte den Schwestern dazu, „dass sie diesen finanziellen Kraftakt stemmen“. Gleichzeitig dankte er in seinem Grußwort der Kongregation, dass sie sich seit über 150 Jahren in Augsburg für Kranke einsetzt. Auch Schwabens Regierungspräsident Karl Michael Scheufele würdigte die Verdienste der Barmherzigen Schwestern im alten Hauptkrankenhaus und später in der Klinik Vincentinum: „Fast jede Augsburger Familie wird damit ganz persönliche Erfahrungen verbinden.“ So auch Schwester M. Beatrix Franger, die in ihrem Vortrag von ihrer Arbeit im Hauptkrankenhaus Anfang der 60er Jahre berichtete. „Wir haben viel, viel Zeit mit dem Reinigen der Spritzen verbracht. Hygiene war das Wichtigste. Einmalartikel gab es ja erst später.“ Der Tag begann um 5 Uhr mit dem Morgengebet und endete spät. „Wir taten es aus Liebe zu Gott und zu den Menschen.“ Dieser Geist möge auch im neuen Gesundheitszentrum am Vincentinum erhalten bleiben, wünschte sich Generaloberin Schwester M. Michaela Lechner beim Festakt, der vom Trio Tinnabuli musikalisch gestaltet wurde.

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