Straftaten vorbeugen

Videoüberwachung am Königsplatz Augsburg: Polizei zieht Bilanz

Seit einem halben Jahr überwacht die Polizei den Augsburger Königsplatz mit Kameras. So fällt die erste Bilanz aus.

Seit 20. Dezember 2018 überwachen 15 Kameras fast jeden Winkel des Königsplatzes. Das Ziel: Straftaten aufklären und die Sicherheitslage am stark frequentierten Königsplatz verbessern.

Videoüberwachung, mehr Präsenz und Kontrollen

Zudem hat die Polizei auch ihre Präsenz vor Ort erhöht und führt regelmäßige Personenkontrollen durch. Das Gesamtpaket aus hoher Polizeipräsenz, intensiven Kontrollen und einer beweiskräftigen Videoaufnahme spiegelt sich laut Polizei auch in den Fallzahlen des ersten Halbjahres wieder.

Das sind die Fallzahlen 

So verzeichnete die Polizei im Zeitraum Januar mit Juni 2019 insgesamt 183 Delikte im überwachten Bereich (2017: 198 / 2018:118). Auffallend sei hierbei, dass es sich bei einem erheblichen Teil dieser Straftaten um Delikte handelt, die in direktem Zusammenhang mit der polizeilichen Kontrolltätigkeit vor Ort stehen. Beispielhaft seien hier 45 Betäubungsmittelverstöße (2018: 8) sowie 32 Beleidigungen (2018: 9) zu nennen.

Polizei wird auch zukünftig am Kö präsent sein

„Unsere klare Aussage zum Start der Videoüberwachung lautete: Die Polizei wird auch zukünftig am Königsplatz präsent sein! Die Zahl der gestiegenen Kontrolldelikte zeigt deutlich, dass wir dies mit aller Konsequenz umsetzen“, so Polizeipräsident Michael Schwald.

Daneben wurden 59 Strafverfahren wegen Körperverletzungsdelikten eingeleitet (2017: 37). Die Aufnahmen haben dabei geholfen, Mittäter oder anderweitig Beteiligte zu erkennen. Ohne dieses Beweismittel wäre dies nicht nachweisbar gewesen.

Videoüberwachung hilft Täter zu ermitteln

Beispielhaft sei hier eine körperliche Auseinandersetzung am 20. Januar 2019 gegen 06:00 Uhr anzuführen. Zeugen fanden hier einen zunächst bewusstlosen Mann auf dem Boden liegend vor. Wie die Auswertung der Videoaufnahmen ergab, schlugen und traten zwei zunächst unbekannte Täter massiv auf den 21-jährigen Geschädigten ein und ließen ihn bewusstlos liegen. Die vorhandenen Filmaufnahmen belegten, wie die Tat begangen wurden und halfen, die beiden Beschuldigten zeitnah zu identifizieren.

Polizei kann Gefahr mit Hilfe von Videoüberwachung abwehren

Einen Fall der Gefahrenabwehr verzeichnete die Polizei am 14. Juni gegen 10:30 Uhr. Hier konnten Beamte der PI Augsburg Mitte mittels der Videoüberwachung feststellen, dass ein Mann am Königsplatz zusammengebrochen war und hilflos am Boden lag. Der sofort alarmierte Rettungsdienst konnte den Bewusstlosen schnellstmöglich versorgen. Polizeibeamte stellten eine Drogenintoxikation bei dem Mann fest. Eine Auswertung des Videomaterials belegte eindeutig eine vorangegangene Rauschgiftübergabe durch einen vor Ort anwesenden Beschuldigten. Gegen diesen wurde aufgrund der Videoaufzeichnung ein Strafverfahren eingeleitet.

Polizei beugt Straftaten nachweislich vor

Der Anstieg an den Gesamtfallzahlen sei zweifelsfrei durch die Aufhellung der bisherigen Dunkelfelder begründet, heißt es seitens der Polizei.  Sie ist überzeugt davon, dass die Videoüberwachung Straftaten vorbeugt. Das zeige das nachweislich gestiegene Entdeckungsrisikos. Der Umstand, dass im Laufe des letzten halben Jahres durch die Überwachung eine Vielzahl von Tätern ermittelt, unterstütze zukünftig diesen kriminalpräventiven Aspekt.

Polizei schaltet Kameras bei Veranstaltungslagen ab

In 59 Fällen schaltete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Nord Kameras aufgrund von Versammlungslagen im überwachten Bereich ab. Hierbei handelte es sich um Videokameras, die den Versammlungsort beziehungsweise Teilnehmer erfassten. Alle Hinweisschilder am überwachten Bereich weisen darauf auch hin.

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