Rathaus und Verwaltungsagebäude

Bombendrohung in Augsburg: Polizei gibt Entwarnung

Bei der Stadt Augsburg ist am Dienstagmorgen eine anonyme Bombendrohung eingegangen. Das Rathaus, die Verwaltungsgebäude und alle Bürgerbüros wurden evakuiert. Nun hat die Polizei Entwarnung gegeben.

Nach einer Bombendrohung gegen die Stadt Augsburg hat die Polizei Entwarnung gegeben. Bei der Durchsuchung des Rathauses und der Verwaltungsgebäude wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden. 

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl bedankte sich nach der Freigabe der Räumlichkeiten bei der Polizei für die gute Zusammenarbeit. „Ich bin froh, dass die Durchsuchung durch die Polizeikräfte ohne Ergebnis blieb. Die Bedrohung einer Kommune sorgt bei mir für großes Unverständnis. Wenn die Behörden nicht arbeiten können, leiden nicht nur die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darunter. Letztlich wirken sich die heutigen Einschränkungen der Verwaltungsarbeit zum Nachteil für die gesamte Bevölkerung aus.“

500 Mitarbeiter wurden evakuiert

Wie die Polizei mitteilte, hat in der Nacht auf Dienstag ein Unbekannter eine Droh-Mail an die Stadt Augsburg verschickt. Daraufhin ließ die Polizei das Verwaltungsgebäude am Rathausplatz und an der Blauen Kappe sowie die Bürgerbüros wurden am Dienstag kurz nach Dienstbeginn räumen. Rund 500 städtische Mitarbeiter wurden nachhause geschickt.

Räme sind wieder freigegeben

Inzwischen hat die Polizei die Räume überprüft und am Mittag wieder freigegeben. Auch der Rathausplatz, der während der polizeilichen Durchsuchungen gesperrt war, ist seit etwa 11 Uhr wieder freigegeben. Der öffentliche Nahverkehr verkehrt wieder nach Plan.

Verwaltung arbeitet nur noch eingeschränkt

Aufgrund der Evakuierungsmaßnahmen arbeitet die Verwaltung auch im weiteren Tagesverlauf heute nur noch eingeschränkt. Die evakuierten Dienststellen bleiben heute geschlossen. Das sind die Bürgerbüros in Lechhausen, Haunstetten, Kriegshaber und an der Blauen Kappe. Geschlossen bleiben heute außerdem das Verwaltungszentrum an der Blauen Kappe, das Rathaus sowie die Verwaltungsgebäude 1 und 2 am Rathausplatz. Betroffen von der Schließung ist auch die Bürger- und Tourist-Information am Rathausplatz mit der Theaterkasse.Alle anderen Dienststellen der Stadt Augsburg sind geöffnet. 

Auch andere Städte betroffen 

Nicht nur im Augsburger Rathaus gingen Bombendrohungen per E-Mail ein, auch Kaiserslautern, Chemnitz, Göttingen, Neunkirchen im Saarland und Rendsburg sind von den Droh-Mails betroffen. Die dortigen Rathäuser wurden von der Polizei ebenfalls evakuiert und mit Sprengstoff-Hunden durchsucht. Die Polizei geht davon aus, dass es einen Zusammenhang gibt. Die Ermittlungen laufen.

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500 Mitarbeiter wurden evakuiert

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Räme sind wieder freigegeben

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