Mehr Sicherheit

Augsburger Königsplatz: Polizei startet Video-Überwachung

Die Polizei will für mehr Sicherheit am Königsplatz sorgen. Denn dort ereignen sich deutlich mehr Straftaten als an anderen Orten. Seit Donnerstag wird daher nahezu der gesamte Platz mit Kameras - 24 Stunden am Tag - überwacht.

„Wir wissen, dass wir in die Rechte der Bürger eingreifen, aber wir gehen mit dem Thema sehr sensibel um und haben uns die Videoüberwachung genau überlegt“, äußert sich Polizeipräsident Michael Schwald. Denn die Überwachung diene nicht zum Selbstzweck der Polizei, sondern dem Schutz der Bürger und zur Verbesserung der objektiven Sicherheit.

15 Kameras sind rund um die Uhr in Betrieb

Für eine lückenlose Überwachung sind 15 Kameras im Einsatz. Die Videoüberwachung erfolgt rund um die Uhr und soll ausschließlich im öffentlichen Raum erfolgen. Davon ausgeschlossen sind Wohn- und Geschäftsräume. Diese sind auf den Bildern mit einem schwarzen Rechteck unkenntlich gemacht. Die Außenbewirtungsflächen werden auch nicht überwacht, aber trotzdem gefilmt und verpixelt. Darüber hinaus werden auch nur Bild- und keine Tonaufnahmen gefertigt. Während Versammlungen wird es generell keine Videoüberwachung in den jeweiligen Bereichen geben, wie die Polizei mitteilt.

Bilder werden zwei Wochen lang gespeichert

Die Bilder werden direkt in die Einsatzzentrale, die PI Augsburg Mitte, übertragen. „Die Kameras dienen als zusätzliches Hilfsmittel für die Beamten. Es gibt keine 24/7 Beobachtung durch einen oder mehrere Polizisten“, erklärt der Leiter der Projektgruppe Videoüberwachung, Christian Mergel. Die Beamten können aber jederzeit einen Blick auf den Bildschirm werden, wenn zum Beispiel ein Vorfall am Königsplatz gemeldet wird. Die Bilder werden zwei Wochen lang gespeichert, so dass sie auch im Nachhinein zum Aufklären von Delikten verwendet werden können. Danach werden sie gelöscht, außer sie dienen als Beweismittel.

Gründe für die Überwachung

Die Polizei begründet die Überwachung mit der zunehmenden Anzahl an Einsätzen und Straftaten am Königsplatz. Bei der Auswertung der Einsatz- und Kriminalitätsentwicklung über die vergangenen Jahre in Augsburg habe sich der Königsplatz als ein Kriminalitätsschwerpunkt herauskristallisiert. Im Vergleich zu anderen öffentlichen Plätzen in Augsburg verzeichnet die Polizei dort ein deutlich erhöhtes Einsatz- und Straftatenaufkommen. Sie ist deshalb überzeugt davon, dass die Videoüberwachung am Königsplatz einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitslage leisten wird.

Das erhofft sich die Polizei davon 

„Die Videoüberwachung ersetzt nicht die Kontrollen und die polizeiliche Präsenz vor Ort, sondern sie ergänzt diese Maßnahmen. Wir wollen bürgernah bleiben.“, so Mergel. Ziel ist es, Straftaten zu verhindern und das Sicherheitsgefühl zu steigern. Auch die beweiskräftige Dokumentation von Straftaten spielt dabei eine wichtige Rolle.

322.000 Euro Investitionskosten

Insgesamt 322.000 Euro hat die Polizei investiert. Die laufenden Kosten für Strom, Leitungsmieten und Wartungskosten belaufen sich auf 15.600 jährlich. Für die Installation der Kameras hat die Polizei die bestehenden Masten der Stadtwerke Augsburg genutzt. Unterscheiden kann man die neuen Kameras von denen der swa durch die Farbe. Die der Polizei sind gräulich, die der Stadtwerke weiß. Die swa haben aber keinen Zugriff auf die Polizeikameras. Die Systeme und Leitungen sind getrennt voneinander, wie der Polizeipräsident erklärt. „Ich möchte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Augsburg und den Stadtwerken hervorheben“, betont Mergel.

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15 Kameras sind rund um die Uhr in Betrieb

Für eine lückenlose Überwachung sind 15 Kameras im Einsatz. Die Videoüberwachung erfolgt rund um die Uhr und soll ausschließlich im öffentlichen Raum erfolgen. Davon ausgeschlossen sind Wohn- und Geschäftsräume. Diese sind auf den Bildern mit einem schwarzen Rechteck unkenntlich gemacht. Die Außenbewirtungsflächen werden auch nicht überwacht, aber trotzdem gefilmt und verpixelt. Darüber hinaus werden auch nur Bild- und keine Tonaufnahmen gefertigt. Während Versammlungen wird es generell keine Videoüberwachung in den jeweiligen Bereichen geben, wie die Polizei mitteilt.

Bilder werden zwei Wochen lang gespeichert

Die Bilder werden direkt in die Einsatzzentrale, die PI Augsburg Mitte, übertragen. „Die Kameras dienen als zusätzliches Hilfsmittel für die Beamten. Es gibt keine 24/7 Beobachtung durch einen oder mehrere Polizisten“, erklärt der Leiter der Projektgruppe Videoüberwachung, Christian Mergel. Die Beamten können aber jederzeit einen Blick auf den Bildschirm werden, wenn zum Beispiel ein Vorfall am Königsplatz gemeldet wird. Die Bilder werden zwei Wochen lang gespeichert, so dass sie auch im Nachhinein zum Aufklären von Delikten verwendet werden können. Danach werden sie gelöscht, außer sie dienen als Beweismittel.

Gründe für die Überwachung

Die Polizei begründet die Überwachung mit der zunehmenden Anzahl an Einsätzen und Straftaten am Königsplatz. Bei der Auswertung der Einsatz- und Kriminalitätsentwicklung über die vergangenen Jahre in Augsburg habe sich der Königsplatz als ein Kriminalitätsschwerpunkt herauskristallisiert. Im Vergleich zu anderen öffentlichen Plätzen in Augsburg verzeichnet die Polizei dort ein deutlich erhöhtes Einsatz- und Straftatenaufkommen. Sie ist deshalb überzeugt davon, dass die Videoüberwachung am Königsplatz einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitslage leisten wird.

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322.000 Euro Investitionskosten

Insgesamt 322.000 Euro hat die Polizei investiert. Die laufenden Kosten für Strom, Leitungsmieten und Wartungskosten belaufen sich auf 15.600 jährlich. Für die Installation der Kameras hat die Polizei die bestehenden Masten der Stadtwerke Augsburg genutzt. Unterscheiden kann man die neuen Kameras von denen der swa durch die Farbe. Die der Polizei sind gräulich, die der Stadtwerke weiß. Die swa haben aber keinen Zugriff auf die Polizeikameras. Die Systeme und Leitungen sind getrennt voneinander, wie der Polizeipräsident erklärt. „Ich möchte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Augsburg und den Stadtwerken hervorheben“, betont Mergel.

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