Polizeipräsidium Schwaben Nord

Verkehrsstatistik 2018: Mehr Unfälle in Augsburg und Umgebung

Mehr Verkehrsunfälle, vor allem mit Rad- und Motorradfahrern – Das ergab die Verkehrsstatistik 2018 des Polizeipräsidium Schwaben Nord.

Am Freitag präsentierte das Polizeipräsidium Schwaben Nord die Verkehrsstatistikzahlen für das Jahr 2018. Dazu zählen die Stadt und Landkreis Augsburg sowie die Landkreise Aichach-Friedberg, Dillingen und Donau-Ries Die Zusammenfassung zeigt: Alle 19,2 Minuten ereignet sich ein Verkehrsunfall. Alle 1:47 Stunden wird dabei ein Mensch verletzt. Etwa alle 2 Wochen wird dabei ein Mensch getötet.

Mehr Verkehrsunfälle in Nordschwaben

Die Gesamtzahl der von der nordschwäbischen Polizei registrierten Verkehrsunfälle ist im Vergleich zum Vorjahr von 26.661 auf 27.345 und damit um 2,57 Prozent angestiegen. Der deutlichste Anstieg ist in der Stadt Augsburg und im Landkreis Aichach-Friedberg zu verzeichnen. Die Zahl der verletzten Personen nahm um 0,14 Prozent von 4.881 auf 4.888 nur leicht zu.

Verkehrstote auf erneutem Tiefstwert

Die Zahl der Verkehrstoten konnte im Jahr 2018 erneut auf einen neuen Tiefstwert reduziert werden. Nachdem in den Jahren 2016 und 2017 jeweils 30 Menschen auf den nordschwäbischen Straßen starben, waren im Jahr 2018 nur noch 25 Todesopfer zu beklagen. Dieser Wert stellt somit den niedrigsten Stand seit Statistikbeginn dar.

Häufigste Unfallursache

Betrachtet man die Hauptunfallursachen auf die Gesamtzahl der Unfälle bezogen, in der auch die Kleinunfälle enthalten sind, so liegt auf Platz 1 der mangelnde Sicherheitsabstand (44 Prozent), gefolgt von Fehlern beim Abbiegen/Wenden/Rückwärtsfahren (30 Prozent), Vorfahrtsverletzungen (8 Prozent) und an vierter Stelle die Geschwindigkeit (7 Prozent).

Betrachtet man die tödlichen Verkehrsunfälle, so liegt die Unfallursache Geschwindigkeit mit einem Anteil von 21 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Verstößen gegen die Straßenbenutzung/Rechtsfahrgebot sowie Vorfahrtsverletzungen (je 17 Prozent). Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss stieg 2018 spürbar an und erreichte mit 402 den höchsten Wert der letzten 5 Jahre.

Mehr Tote durch Motoradunfälle

Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei erneut einen Anstieg der Fahrradunfälle um 4,01 Prozent, von 1.447 (2017) auf 1.505 (2018). Daraus resultierte, dass auch die Anzahl der dabei verletzten Personen angestiegen ist.

Steigende Zahlen sind bei den Unfällen im Bereich des motorisierten Zweiradverkehrs zu vermelden. In diesem Segment ereigneten sich 2018 insgesamt 619 Unfälle, ein leichter Anstieg von 4,03 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 595 Unfällen. Die Zahl der Verletzten stieg um 2,61 Prozent, von 498 auf 511 an, die Zahl der Getöteten erhöhte sich um 14,29 Prozent, von 6 auf 10.

„Speziell im Hinblick auf den motorisierten Zweiradverkehr werden wir unsere Kontrolltätigkeit noch weiter intensivieren und ab Beginn der Motorradsaison schwerpunktmäßig Zweirad- aber auch Alkoholkontrollen durchführen“, äußert sich Polizeivizepräsident Zink.

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Verkehrstote auf erneutem Tiefstwert

Die Zahl der Verkehrstoten konnte im Jahr 2018 erneut auf einen neuen Tiefstwert reduziert werden. Nachdem in den Jahren 2016 und 2017 jeweils 30 Menschen auf den nordschwäbischen Straßen starben, waren im Jahr 2018 nur noch 25 Todesopfer zu beklagen. Dieser Wert stellt somit den niedrigsten Stand seit Statistikbeginn dar.

Häufigste Unfallursache

Betrachtet man die Hauptunfallursachen auf die Gesamtzahl der Unfälle bezogen, in der auch die Kleinunfälle enthalten sind, so liegt auf Platz 1 der mangelnde Sicherheitsabstand (44 Prozent), gefolgt von Fehlern beim Abbiegen/Wenden/Rückwärtsfahren (30 Prozent), Vorfahrtsverletzungen (8 Prozent) und an vierter Stelle die Geschwindigkeit (7 Prozent).

Betrachtet man die tödlichen Verkehrsunfälle, so liegt die Unfallursache Geschwindigkeit mit einem Anteil von 21 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Verstößen gegen die Straßenbenutzung/Rechtsfahrgebot sowie Vorfahrtsverletzungen (je 17 Prozent). Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss stieg 2018 spürbar an und erreichte mit 402 den höchsten Wert der letzten 5 Jahre.

Mehr Tote durch Motoradunfälle

Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei erneut einen Anstieg der Fahrradunfälle um 4,01 Prozent, von 1.447 (2017) auf 1.505 (2018). Daraus resultierte, dass auch die Anzahl der dabei verletzten Personen angestiegen ist.

Steigende Zahlen sind bei den Unfällen im Bereich des motorisierten Zweiradverkehrs zu vermelden. In diesem Segment ereigneten sich 2018 insgesamt 619 Unfälle, ein leichter Anstieg von 4,03 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 595 Unfällen. Die Zahl der Verletzten stieg um 2,61 Prozent, von 498 auf 511 an, die Zahl der Getöteten erhöhte sich um 14,29 Prozent, von 6 auf 10.

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