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vbw über Digitale Infrastruktur in Schwaben
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ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.

vbw über Digitale Infrastruktur in Schwaben

Johannes Stepperger, Johannes Juppe, Sabine Asum und Wolfgang Thoma (v.l.). Foto: B4B SCHWABEN

Die vbw informierte gestern, am 17. März 2015, über den Breitbandausbau in Bayern und insbesondere in Schwaben. Die LEW TelNet und der Bauernverband Schwaben waren ebenfalls mit Vertretern anwesend. Zusammen gaben sie ein umfassendes Bild zum aktuellen Stand der digitalen Infrastruktur in Schwaben.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Die zunehmende Digitalisierung beeinflusst die internationale Wettbewerbsfähigkeit von heimischen Unternehmen. Im Zuge von „Industrie 4.0“ findet beispielsweise gerade eine umfassende Vernetzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien mit Industrieprozessen statt. Bayern benötigt eine flächendeckende und leistungsfähige Breitbandinfrastruktur, um den Wachstum der Wirtschaft zu fördern. Die vbw – Vereinigung der der Bayerischen Wirtschaft e.V. stellte am 17. März 2015 die Ergebnisse der bayernweiten Umfrage Oktober 2014 zum Breitbandausbau und –bedarf der Unternehmen vom vor.

Die Umfrage zum Breitbandausbau und –bedarf von der vbw

Der Vorstand der vbw Bezirksgruppe Schwaben und geschäftsführender Gesellschafter der Spedition Ansorge GmbH & Co. KG, Wolfgang Thoma, präsentierte die Ergebnisse der Umfrage. 1.567 bayerische Unternehmen beteiligten sich an der Umfrage. Verschieden große Unternehmen, unterschiedlichste Branchen und vor allem Unternehmen aus dem ländlichen Raum waren vertreten. Verbände, wie beispielsweise die Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, nahmen ebenfalls teil. Aus der Umfrage ergibt sich: Ein Drittel der Unternehmen in Bayern ist zufrieden mit der verfügbaren Bandbreite, zwei Drittel sind nicht zufrieden. In Schwaben befinden 39,3 Prozent der befragten Unternehmen die Bandbreite für ausreichend, 60,7 Prozent befinden dies nicht.

Wolfgang Thoma: „Unternehmen brauchen sichere digitale Standortperspektiven“

Der Freistaat Bayern engagiert sich mittels Förderprogrammen und -geldern für den Breitbandausbau. Kommunen investieren jedoch nicht alle im gleichen Ausmaß. Die Antworten der Regierungsbezirke in der Umfrage wurden verglichen und es zeigt sich: „Je stärker die Kommunen sich engagieren, desto besser läuft es. Auf die Kommunen kommt es an“, bemerkte der vbw-Vorstand. Weiter forderte er: „Der mit dem aktuellen bayerischen Breitförderprogramm bisher angestoßene kommunale Ausbau muss über die erste Ausbauwelle hinaus weiter fortgesetzt werden, um die verbleibenden Lücken zu schließen.“ Eine dieser Lücken ist die Breitbandverbindung der ländlichen Regionen. „Die vbw Untersuchung belegt: Die Versorgung mit hochleistungsfähiger Breitbandinfrastruktur hat sich in Bayern in den letzten eineinhalb Jahren verbessert. Dennoch bleibt die Erschließung der ländlichen Räume eine Herausforderung“, erklärte Wolfgang Thoma.

Sabine Asum fordert leistungsfähigeren Breitbandanschluss

„Auch für uns Bäuerinnen und Bauern ist der Zugang zum Internet mit einem leistungsfähigen Breitbandanschluss mittlerweile Grundvoraussetzung“, betonte Sabine Asum, stellvertretende Kreisbäuerin von Aichach-Friedberg und Vertreterin des Bauernverbandes Schwaben. Sie sprach dabei über den Betrieb, in dem sie arbeitet. Dieser sei beispielweise von einem zu geringen Breitbandausbau betroffen. In der Landwirtschaft müssen zum Beispiel Biogas-Anlagen schnell via Internet gesteuert werden können, da es sonst bis zu einer Explosion kommen kann. Sabine Asum sprach desweiteren den Tourismus im Allgäu an. „Ferien auf dem Bauernhof stellen eine zweite Einnahmequelle dar. Leistungsfähiges Internet ist entscheidend, beispielsweise für Buchungen“, konstatierte die stellvertretende Kreisbäuerin.

Johannes Stepperger: Glasfaser bietet zukunftssichere Infrastruktur

Der Geschäftsführer der LEW TelNet GmbH, Johannes Stepperger, sprach sich ebenfalls für einen Ausbau des Breitbandnetzes aus. „Eine leistungsstarke, zuverlässige Internetanbindung ist ein entscheidender Standortfaktor. Wir müssen das Tempo beim Breitbandausbau weiter hoch halten. So stärken wir die wirtschaftliche Basis der Region. Das Erfolgsrezept für schnellen Breitbandausbau heißt dabei: Wettbewerb der Anbieter. Allein LEW TelNet bindet in mehr als 100 laufenden oder bereits umgesetzten Projekten etwa 50.000 Haushalte und Gewerbetreibende in Bayerisch-Schwaben mit Breitband ans Internet an – auf Basis der zukunftssicheren Infrastruktur Glasfaser“, sagte Johannes Stepperger. Als positives Beispiel nannte der LEW TelNet Geschäftsführer das Gewerbegebiet im Landkreis Günzburg. Auch für den Landkreis Augsburg hat LEW TelNet bereits den Breitbandanschluss ausgebaut. 17 Schulstandorte wurden dabei an das Glasfasernetz angebunden.

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