Präsident Trump verhängt Straf- und Einfuhrzölle

vbw: So wichtig ist Handelspartner Amerika für Bayerns Firmen

Symbolbild. Financial District New York City. Foto. Andrea Damm  / pixelio.de
Eine Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft zeigt, wie sich das Engagement der bayerischen Wirtschaft auf Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den USA auswirkt. Mit den verhängten Straf- und Einfuhrzöllen wird die Partnerschaft stark belastet.

Laut Studie tragen bayerische Unternehmen rund 67 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung bei. „Freier Handel und Direktinvestitionen haben Bayern wirtschaftlich eng mit den USA verzahnt. Unsere Unternehmen sorgen für 528.500 Arbeitsplätze und stehen für 0,5 Prozent der gesamten US-amerikanischen Wertschöpfung. Dieser ökonomische Erfolg darf nicht durch aktuelle Beschlüsse der US-Administration für mehr Protektionismus und Strafzölle gefährdet werden“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Bayerische und deutsche Unternehmen schaffen Wohlstand in den USA

Das könnte sich auch auf die USA selbst auswirken: „Bayerische und deutsche Unternehmen schaffen Wohlstand in den USA. Das darf die US-Administration bei ihrer 'America First'-Politik nicht übersehen. Denn: Jeder Euro, den bayerische Unternehmen in den USA direkt erwirtschaften, erzeugt weitere 90 Cent in anderen US-amerikanischen Unternehmen. Vor allem sind unsere Unternehmen aber auch ein Beschäftigungsmotor: Jeder Beschäftigte eines bayerischen US-Unternehmens sichert 1,8 weitere Arbeitsplätze vor Ort, insbesondere in beschäftigungsintensiven Branchen“, erläutert Brossardt weiter und ergänzt: „Verantwortlich für diesen Erfolg ist die hohe Produktivität. Diese ist in den bayerischen US-Betrieben 2,2-mal so hoch wie in anderen US-Unternehmen.“

USA als größter Handelspartner

Bayern ist auch durch seine Exporte mit den USA wirtschaftlich eng verbunden. Die USA sind im Jahr 2017 der größte Handelspartner Bayerns mit einem Außenhandelsvolumen von über 33 Milliarden Euro. Knapp 12 Milliarden Euro entfallen dabei auf die Exporte der amerikanischen Wirtschaft nach Bayern. „Für jeden exportierten Euro wird rund 1,30 Euro an Wertschöpfung in den USA zusätzlich generiert, insgesamt fast elf Milliarden Euro. Die bayerisch-US-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen sind eine Erfolgsgeschichte – das sollten wir bewahren“, kommentiert Brossardt.

Unternehmen investieren am stärksten in die USA

Die USA sind laut Studie der TwinEconomics GmbH außerdem mit weitem Abstand das Land mit den meisten Direktinvestitionen von bayerischen Unternehmen. Insgesamt belaufen sich diese auf 62 Milliarden Euro. Damit gehen rund 31,5 Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen des Freistaats in die USA. Zum Vergleich: In der gesamten EU-28 haben bayerische Unternehmen 63 Milliarden Euro investiert, also etwa gleich viel wie in die USA.

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Die USA sind laut Studie der TwinEconomics GmbH außerdem mit weitem Abstand das Land mit den meisten Direktinvestitionen von bayerischen Unternehmen. Insgesamt belaufen sich diese auf 62 Milliarden Euro. Damit gehen rund 31,5 Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen des Freistaats in die USA. Zum Vergleich: In der gesamten EU-28 haben bayerische Unternehmen 63 Milliarden Euro investiert, also etwa gleich viel wie in die USA.

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