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vbw: „Ein Streik in dieser Länge ist unverantwortlich“
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ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.

vbw: „Ein Streik in dieser Länge ist unverantwortlich“

Die GDL hat zu einem fast einwöchigen Streik aufgerufen. Foto: Dirk Kruse / pixelio.de

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. kritisiert den geplanten einwöchigen Streik der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) scharf. Laut vbw schadet die GDL mit den Streiks im Güter- und Personenverkehr der Wirtschaft nachhaltig. Auch Augsburg und die Region Bayerisch-Schwaben sind von der Streikwelle der GDL betroffen.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. übt scharfe Kritik an dem von der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) angekündigten fast einwöchigen Streik bei der Deutschen Bahn. vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärt: „Ein Streik dieser Länge ist unverantwortlich. Damit wird ein zentraler Verkehrsträger in unserem Land über Tage lahmgelegt. Das hat gravierende Folgen für die Wirtschaft und insgesamt für unsere auf Mobilität angewiesene Gesellschaft.“ Der vbw Hauptgeschäftsführer rief die Verantwortlichen dazu auf, im Tarifkonflikt endlich eine Lösung am Verhandlungstisch zu finden.

Wettbewerbsfähigkeit bayerischer Unternehmen durch Streik gefährdet

Die Dimension mit der der Streik die Wirtschaft trifft, ist gravierend: Bundesweit befördert die Bahn jährlich gut 13 Prozent aller in Deutschland transportierten Güter. Aus Bayern heraus werden jährlich rund 25 Millionen Tonnen an Gütern per Bahn versandt. Nach Bayern kommen rund 30 Millionen Tonnen. Brossardt: „Allein der Streik im Güterverkehr trifft viele bayerische Zulieferer, deren Kunden im Ausland sitzen. Sie können ihre Waren nicht rechtzeitig anliefern. Damit besteht die Gefahr, dass diese zu Konkurrenzunternehmen in anderen Ländern abwandern. Umgekehrt verhindert der Streik, dass Zulieferteile von auswärts rechtzeitig bei unserer heimischen Industrie ankommen. Insbesondere die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie, der chemischen Industrie sowie des Fahrzeug- und Maschinenbaus leiden unter unterbrochenen Lieferketten. Störungen oder gar Ausfälle im Produktionsablauf sind die Folge. Dies schadet der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen erheblich.“

Image der Verkehrsinfrastruktur durch GDL-Streik schwer belastet

Genauso gravierend ist der vbw zufolge der Streik im Personenverkehr. „Bayern ist mit seinen Bahnknotenpunkten München, Nürnberg, Augsburg und Ingolstadt zum wiederholten Mal über mehrere Tage massiv betroffen. Für viele Berufspendler und andere Reisende wird es in der gesamten Woche erneut schwer werden, rechtzeitig ihren Zielort zu erreichen. Das ist völlig unzumutbar und beschädigt das Image Deutschlands als Land mit einer zuverlässigen Verkehrsinfrastruktur“, so Brossardt. Die wiederholten und immer länger werdenden Streiks der Lokführer zeigen laut Brossardt die Notwendigkeit, die Tarifeinheit gesetzlich zu regeln. „Wenn einige Wenige eine gesamte Infrastruktur lahmlegen, zieht dies einen erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden nach sich. Dies muss ein Ende haben. Die vbw begrüßt den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Tarifeinheit. Die Bundesregierung muss jetzt bei der Verabschiedung Tempo machen. Wir erwarten uns von einer Neuregelung eine friedensstiftende Wirkung in den Betrieben."

Züge der Bayerischen Regionalbahn nicht vom GDL-Streik betroffen

Die Bayerische Regiobahn GmbH weist darauf hin, dass ihre Züge nicht vom aktuell seitens der GDL angekündigten Streik bei der Deutschen Bahn betroffen sind. Sie verkehren daher fahrplanmäßig. Dies betrifft die Züge im Netz der BRB mit den Strecken Augsburg – Schongau und Augsburg – Ingolstadt – Eichstätt. Als Auswirkung des Streikgeschehens kann es jedoch aufgrund abgestellter Fahrzeuge anderer Unternehmen in Bahnhöfen und auf Gleisanlagen kurzfristig zu Verspätungen kommen.

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