Standortsicherung

vbw: digitale Infrastruktur in Schwaben muss ausgebaut werden

Eine gute digitale Infrastruktur ist ein Standortvorteil. Dieser Meinung ist die vbw Bezirksgruppe Schwaben. Wo hierbei die bayerisch-schwäbische Wirtschaft jetzt schon vorne mitspielt – und wo noch nachgebessert werden muss.

Bayerisch-Schwaben hat in den Ausbau digitaler Netze investiert – Corona und der damit einhergehend verstärkte Fokus auf digitales Arbeiten – hat dem Prozess noch einen weiteren Schub verliehen. „Im Regierungsbezirk Schwaben können bereits viele Haushalte schnelles Internet nutzen. Knapp 95 Prozent haben einen 30 Mbit pro Sekunde Anschluss zur Verfügung. Und 93 Prozent der Haushalte können sogar auf einen Anschluss mit Bandbreite bis zu 50 Mbit pro Sekunde“, erklärte Werner Ziegelmeier, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Schwaben. Eine hohe Digitalisierung sei wichtig für die Region, erklärte er und bezeichnete diese als einen „wichtigen Standortvorteil für die Wirtschaft“. Beispielhaft lobte er das Oberallgäu und die Stadt Kempten, wo bereits jetzt die Versorgung überdurchschnittlich gut sei. Dennoch gebe aus auch jetzt noch weiße Flecken auf der Landkarte. Also Orte mit schlechter Internetversorgung und Mobilfunklöchern. Diese gelte es jetzt zu schließen. „Netzabbrüche müssen der Vergangenheit angehören“, betonte er.

Förderprogramme beflügeln digitalen Ausbau

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Doktor Hans Reichert, Landrat des Landkreises Günzburg, bewertet die Situation ähnlich: „Bayernweit haben wir insbesondere im ländlichen Raum in den letzten Jahren eine hohe Dynamik im Bereich Breitband beobachten können. Im Landkreis Günzburg sind gut 80 Prozent aller Haushalte mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde versorgt. Das ist gut, aber wir dürfen nicht nachlassen“.  Auch er forderte weitere Investitionen in den Ausbau von schnellem Internet und dem Mobilfunknetz. Er wies dabei darauf hin, dass staatliche Förderprogramme eine große Hilfe seien, die „weißen Flecken“ effizient zu schließen.

Die zwischenzeitlichen Fortschritte beim Netzausbau sind den Unternehmen besonders in der Krise zugutegekommen. Denn während des Lockdowns haben die Netze dem gestiegenen Bedarf deutlich besser standgehalten als von vielen erwartet. „Diese rasante Entwicklung gelingt nur dank der Kombination von kommunalem Engagement, gezielten Förderprogrammen und technischem Fortschritt. Diesen Schwung müssen wir nutzen, um spätestens 2025 eine lückenlose Versorgung mit Glasfaser und 5G zu erreichen. Der zügige Ausbau ist für den Erhalt der Zukunftsfähigkeit unseres Standorts essenziell“, ergänzte Ziegelmeier. Denn in Schwaben waren Ende 2019 erst 8,7 Prozent der Haushalte an Glasfaser angeschlossen.

Nachholbedarf im Mobilfunknetz

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Beim Thema Mobilfunk geben unterdessen 96 Prozent der Unternehmen in Bayern an, auf mobile Technik und schnelle Datenverbindungen angewiesen zu sein. 2018 waren es noch 86 Prozent. „Die Mobilfunkversorgung in Schwaben ist insgesamt gesehen gut. Gerade die Versorgung der ICE-Strecken und der Autobahnen hat sich spürbar verbessert“, resümierte Ziegelmeier. Allerdings gab er auch zu bedenken: „Es gibt aber immer noch Funklöcher auf den schwäbischen Verkehrswegen, gerade auf den Bundesstraßen, die es zu schließen gilt. Wir appellieren an die Gemeinden deshalb das jüngste bayerische Gigabit-Förderprogramm aktiv zu nutzen. Denn es lohnt sich: Dank des bayerischen Breitbandförderprogramms werden aktuell 6.400 Kilometer Glasfaser in Schwaben neu verlegt und so rund 27.300 Haushalte ans Glasfasernetz angeschlossen. Insgesamt werden über 93.000 Haushalte mit schnelleren Anschlüssen versorgt“.

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Die zwischenzeitlichen Fortschritte beim Netzausbau sind den Unternehmen besonders in der Krise zugutegekommen. Denn während des Lockdowns haben die Netze dem gestiegenen Bedarf deutlich besser standgehalten als von vielen erwartet. „Diese rasante Entwicklung gelingt nur dank der Kombination von kommunalem Engagement, gezielten Förderprogrammen und technischem Fortschritt. Diesen Schwung müssen wir nutzen, um spätestens 2025 eine lückenlose Versorgung mit Glasfaser und 5G zu erreichen. Der zügige Ausbau ist für den Erhalt der Zukunftsfähigkeit unseres Standorts essenziell“, ergänzte Ziegelmeier. Denn in Schwaben waren Ende 2019 erst 8,7 Prozent der Haushalte an Glasfaser angeschlossen.

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