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Der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert von den Vertretern der Bundes- und Staatsregierung einen tragfähigen Umsetzungsplan für die Energiewende.

Hauptanforderungen für einen kompletten Umstieg auf erneuerbare Energiequellen sind gleichermaßen: Versorgungssicherheit, Preiswürdigkeit und Umweltverträglichkeit. „Die Bedingungen und Folgen des Kernenergie-Ausstiegs lassen sich nicht bis ins Letzte vorhersagen. Der finanzielle und zeitliche Aufwand für den Umbau auf erneuerbare Energie-Quellen darf nicht unterschätzt werden. Was wir jetzt brauchen, sind klare politische Zielvorgaben. Wir brauchen einen konkreten Masterplan, dessen Umsetzung jährlich überprüft wird. Aus dieser Überprüfung sind dann in einem Fortschritts-Bericht die notwendigen Anpassungen abzuleiten. Nur so können weitere Entscheidungen getroffen werden, “ so Bertram Bossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw.

Kernenergie-Ausstieg - nur mit viel Bedacht

„Wie schnell wir aus der Kernenergie aussteigen können, ist von mehreren Faktoren abhängig: 1. Bis wann gelingt es uns ausreichend Ersatz-Kapazitäten in Betrieb zu nehmen? 2. Kann der Strom in ausreichender Menge dorthin transportiert werden, wo er gebraucht wird?“ So Bossardt.

Ausstieg aus der Kernenergie bedeutet viel Arbeit

„Um erfolgreich aus der Kernenergie auszusteigen müssen die Potenziale von Wasser-, Wind- und Sonnenenergie spezifiziert werden. Auch die Wirtschaftlichkeit von fossilen Energien wie von Gaskraftwerken muss berechnet werden. Außerdem ist der Ausbau von Speicher-Kapazitäten nötig. Zudem müssen rund 3.600 Kilometern Hochspannungs-Leitungen und bis zu 380.000 Kilometern Mittelspannungs-Leitungen verlegt werden. Zu Letzt ist der Ausbau von mehreren 100.000 Kilometern Verteil-Netzen nicht zu vergessen, “ sagt der vbw Geschäftsführer.

Ein schneller Ausstieg wird schwierig

Bossardt hält den schnellen Ausstieg aus der Kernenergie für machbar. Allerdings hält er es für sehr fraglich, ob zehn Jahre für den Ausstieg reichen. Denn dafür müssten die Genehmigungs-Verfahren beschleunigt werden. Zudem müsste die Akzeptanz für die notwenigen Maßnahmen in der Bevölkerung steigen.

Kein Ausstieg zulasten der Industrie

Brossardt mahnte, der Ausstieg aus der Kernenergie dürfe nicht zulasten der Industrie gehen. „Gerade für die bayerische Wirtschaft mit ihren vielen energieintensiven Unternehmen ist die Sicherung der Versorgung ebenso wie stabile Energiepreise überlebenswichtig. Aktuelle vbw-Untersuchungen zeigen, dass die Strompreise für Unternehmen bis 2020 um knapp 40 Prozent steigen könnten, wenn wir den Ausstieg aus der Kernenergie beschleunigen. Das darf nicht passieren. Deshalb brauchen wir eine regelmäßige Überprüfung der erreichten Ziele innerhalb der Energiewende.“

www.vbw-bayern.de

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